Best of NewMusicFriday April & Mai

Mächtig spät dran mit der NewMusicFriday Zusammenfassung, ich weiß. Und ich will auch gar nicht lange darüber schreiben warum, wieso, weshalb. Ich prügel einfach weiter die Hoffnung vor mir her, dass ich irgendwann mal wieder genug Ruhe und Zeit habe intensiver zu schreiben.

Es gab mal eine Zeit, in der mir das echt gut tat. Mittlerweile weiß ich nicht mehr so recht was mir gut tut. Zumindest Musik tut gut und daher gibt es nun die besten Neuveröffentlichungen aus April und Mai.

Somit doppelt auf die Ohren 😉

Dazu sei verraten, dass ich bereits am nächsten Post sitze. Ich versuch es hin  zu bekommen, alles, irgendwie.

Euch erstmal viel Spaß mit den Tunes!

Im Märzen der Bauer die Beats fresh auflegt! Best of NewMusicFriday März 2018

In diesem musikalischen Rückblick des NewMusicFriday März 2018 muss ich mal wieder etwas ausholen. Einerseits um meine Wahl für meine Lieblings-Neuveröffentlichungen des Monat März 2018 teilweise zu erklären, andererseits, weil ich aufgrund meines Backgrounds denke einige Erkenntnisse und Zusammenhänge zu haben, die dem gewöhnlichen Echobeobachter fehlen.

Es hat also einen aktuellen Hintergrund. Doch eins nach dem anderen. Was ist passiert? In diesem Jahr standen Kollegah und Farid Bang für Teile ihrer Texte in der Kritik der deutschen Musiklandschaft.

Im Detail geht es um Zeilen, wie “Körper definierter als Ausschwitzinsassen” und “…komm mal Heim und hau erst mal meine Frau kaputt”. Nicht cool! Ich mein, das macht man ja nicht, weil man sich unbedingt öffentlich als überdurchschnittliches Arschloch präsentieren möchte. Vielleicht macht man so was auch nur, weil es sich verkauft und es da draußen mehr als ein paar Leute gibt, die einen dafür noch feiern.

Wie konnte es denn nur so weit kommen?

Gehen wir mal weit zurück. Wie konnte Rap eigentlich passieren? Grundsätzlich war es so, dass Menschen aus nicht so glücklich ausgestatteten Vierteln es satthatten sich gegenseitig aufs Maul zu hauen und sich lieber mit Worten messen wollten. Und gerade im Battle-Rap ist es so, dass man schnell in einem Bereich ist, wo man sich die abscheulichsten Dinge an den Kopf werfen wird und irgendwann auf einem Level ist, wo es nur noch schwer ist, noch etwas raus zu hauen, was das zuvor vom “Gegner” gesagte noch toppt.

Aber am Ende ist dieser verbale Austausch von Prügel noch hinnehmbarer, als wirkliche Prügel oder Schlimmeres. Wenn dann jedoch jemand Außenstehendes dazu kommt, mag das auf den, ohne Kenntnis der Hintergründe als komplett abstoßend wirken. Jedoch ist der Satz “Ich hau Dich!” noch vertretbarer, als wirklich zu hauen.

Ich will hier nichts und niemanden in Schutz nehmen – darauf komme ich gleich noch. Es geht nur darum, ansatzweise eine Erklärung dafür zu finden. Wenn ich an meine Jugend zurückdenke, erinnere ich mich noch gut daran, wie ich erstmals “LMS” von Kool Savas gehört habe – das hat mich schon schwer beeindruckt. Das war was GANZ anderes, was da auf einen zu kam. Zu dem Zeitpunkt und in dem Alter war das einfach mindblowing. Klar stellte man sich die Frage, wie man auf so was kommt und ob man das einfach so bringen kann. Aber man hat gemerkt, dass es hier wirklich noch um verbale Competition ging. Das war noch klarer Battle Rap – ich komm mit krasseren Rhymes, Vergleichen und Gedanken, als Du aus Tasche.

Als Nächstes kam dann die Gangster Rap Welle, was anfangs schwer war. Teilweise war manches noch cool, anderes jedoch fühlte sich schon schwer falsch an. Dazu wurde man erwachsener und verlor das Interesse an den übelsten Dingen, die man über Beats in Worte fassen kann.

Und nun?!

Rückblickend bin ich jetzt in einem Alter, wo ich es auch nicht mehr nachvollziehen kann, wieso man als heranwachsender so sehr auf so was stehen kann. Aber es gab ja auch eine Zeit, wo einen Horrorfilme so blutig und abstoßend wie möglich angezogen haben, was mittlerweile jedoch zumeist nicht mehr so richtig entertaining ist.

Ich hab keine Ahnung, wieso Kolle & Farid auf die Idee kamen so was zu kicken. Jedenfalls sind die damit erfolgreich und fallen auf. Ich kann mit den beiden nicht so richtig was anfangen. Farid ist mir schon ganz sympathisch, weil er noch versucht Eisen aus dem Feuer zu ziehen. Kolle hingegen versteh ich komplett gar nicht mehr. Der Typ war mal ein netter Kerl, der mit Prinz Pi Musik gemacht hat und Malwettbewerbe in der Schule gewonnen hat. Er konnte rappen, vielleicht sogar besser als manch andere. Doch irgendwann hat er sich bewusst dazu entschieden einen auf Gangster machen zu wollen, die Beweggründe dazu dürften auf der Hand liegen – es gibt einen Markt dafür. Nebenbei hat er Jura studiert und ist auch nicht der allerdümmste Kerl unter der Sonne Midgards.

Doch immer, wenn man sich solche Ecken begibt, kommen auch Dinge mit sich, die man womöglich eigentlich gar nicht eingeplant hat. Schutzgeldzahlungen, Rocker-Gangs, Großfamilien, mafiöse Strukturen, Gewalt, Drogen, weiß der Hugo. Also fängt man an zu trainieren, macht Kampftraining, sucht sich Stiernacken, die einen vor den wirklich Gewalttätigen schützen. Versteh ich auch noch. Was ich nicht verstehe, ist wie man dann bei einem Rap-Battle einen Gegner schlagen und treten kann, der einem aus reiner Show heraus die Sonnenbrille von der Nase mopsen will.

Wenn wir jetzt wieder zurückdenken, wieso Rap eigentlich erfunden wurde – ist das ja das komplette Gegenteil und lässt mich dann auch wieder an seinem Intellekt zweifeln.

Ich meine, es war auch Kool Savas, der mal etwas sagte wie: Es kann ja sein, dass ein Gangster durch Rap zum Rapper wird. Aber was ist das denn, wenn ein Rapper durch Rap zum Gangster wird?

Fazit

Wie gesagt, ich will hier niemanden in Schutz nehmen und auch nicht sagen, dass das okay ist, solche Texte zu kicken. Was ich jedoch will, ist zum Nachdenken anregen. Wir bewegen uns hier in einem Bereich, der für den “normalen” Menschen nicht immer auf Anhieb klar nachvollziehbar ist.

Und was ist derzeit schon nachvollziehbar? Ich wundere mich schon seit Längerem. Über AFD Politiker, die sich Applaus dafür abholen, dass sie eine Gruppe von Menschen immer und immer wieder in eine Ecke drängen. Über Menschen, die in wohltätigem Umfeld ebenso immer und immer wieder versuchen den schwarzen Peter einer Gruppe zuzuschieben und nicht mal ansatzweise dafür kritisiert werden. Von Facebook-Kommentaren und Hetze durch orange Clowns will ich gar nicht anfangen. Und dass in einem Bereich Leute sich für Dinge einsetzen, während anderswo Gewalt gegen Frauen verharmlost werden soll. Ich versteh’s schon lange nicht mehr.

Wenn man Kinder hat und die auf so was stoßen, muss man lange und intensiv reden. Und erklären, was cool ist und was überhaupt nicht cool ist. Wobei ich mich auch frage, was das bringen soll, wenn ich mich bei Twitter auch schon dafür erklären musste, dass in Comics ja auch Gewalt ausgeübt wird – aber gegen wen denn? Wen verkloppen Iron Man, Cap, Thor & Co denn? Migranten? Frauen? Tiere? Worüber reden wir denn hier?!

Mit so was kann man einem doch auch wirklich nur kommen, wenn man sehr behütet aufwuchs und offensichtlich keine Ahnung hat, was in anderen Ecken des Landes an der Tagesordnung ist. Ich finde, es ist auch immer eine Frage, für welche Seite man kämpft, doch kampflos ergibt man sich oder verschließt man sich – meine Meinung.

Wieso erzählst Du uns das?!

In diesem Monat habe ich auch zwei Kandidaten in der Liste, die womöglich durch das was sie sagen aus den anderen Vorschlägen klar herausstechen. Zum einen Fard zum anderen MC Bomber. Fard kommt aus Gladbeck, ist Migrant und ist sehr wahrscheinlich auch mit manchem, wovon er berichtet groß geworden. Auch er sagt so manches Grenzwertiges, doch dazwischen erkennt man auch immer wieder Herz. Hier geht es nicht nur darum eine Käuferschaft zu bespaßen, sondern auch Dinge, die einem passiert sind, zu verarbeiten. Und dazu kommt noch der Aspekt, dass man als MC (Rapper) noch krasser sein muss als andere MCs – somit fallen hier auch Wörter, die man nicht überall derart bringen würde.

Anders ist es mit MC Bomber. Der Typ bespielt die gute, alte Battle-Rap Idee. Verbal aufs Maul, ende aus. Natürlich stößt das auch an. Aber es geht hier nicht darum, dass man mit physischer Gewalt im eigenen Umfeld wirklich umgehen muss.

Ich habe wirklich keine Ahnung, wie man darauf kommt solche Zeilen, wie die von Kollegah und Farid Bang, zu schreiben. Mir würden 1.000 andere Dinge einfallen, mit denen ich meinen Gegner verbal aus der Fassung bringen kann. Ich kann es mir nur so erklären, dass sie wissen, dass es da draußen Leute gibt, die so was feiern – und dann geht es nur um Absatz in einem Markt, den ich gar nicht bespielen wollen würde. Mir würde es um die Kunst gehen und nicht um jeden Preis noch ein paar Kröten mehr zu machen und schon gar nicht bei Menschen, die so was gut heißen. Das ist meine persönliche Meinung zu der Sache.

Sweet, sweet Music!

Mir war es sehr wichtig das Ganze hier vorher kurz abzukaspern, um zu erklären, was das in meinen Empfehlungen verloren hat. Diese Welt ist nicht nur gut und so passiert auch in der Musik manchmal etwas, was nicht nur Ohr und Herz oder Hirn berührt, sondern auch auf anderen Ebenen unterhält. Es kommt zwar nur noch selten vor, dass ich Bedarf an solcher Unterhaltung habe, dennoch verstehe ich es und bin damit groß geworden. Und auch wenn manche Menschen das denken, bin ich nicht das pure böse, als das mich manche gern verkaufen wollen würden.

Ja, es werden böse Wörter fallen und ja, das mag manchen unterhalten und vielleicht sogar belustigen. Doch es ist die Frage, ob man einen “Deine Mutter” Spruch von der Leine lässt oder die Opfer eines der grausamsten Verbrechen der Menschheitsgeschichte nutzt, um ein paar Verwirrte auf seine Seite zu ziehen.

Soviel dazu. Kommen wir nun zum eigentlichen Punkt: Sweet, sweet Music!

Ich spare mir jetzt mal eine Zusammenfassung der Empfehlungen, da ich entweder zu viel schreiben würde oder sowieso die Hälfte vergessen. Daher lege ich Euch die Playlist einfach hier ab und Ihr könnt selbst Eure Highlights zusammensuchen.

Viel Spaß dabei!

 

Amuse-Bouche – 2. Trailer vom Final Cut, Avengers: Infinity War

Die letzten zehn Jahre waren ein Feuerwerk für Marvel Fans und der finale Boom wird mit Avengers: Infinity War gezündet. Mit den paar Filmrechten ihrer eigenen Charaktere haben Marvel ein eigenes Filmstudio in Zusammenarbeit mit Disney hochgezogen und damit den Charakteren, deren Filmrechte sie in den 90ern aus Kapitalmangel verkaufen mussten gezeigt ,wo der asgardsche Hammer hängt.

Die meisten der Jungs und Mädchen, die man nun auf der Leinwand bewundern konnte, waren zum Start des MCUs fast 50 Jahre alt. Mit Typen wie Hulk, Thor, Iron Man und Captain America haben sie den erfolgreicheren Kandidaten wie Spider-Man, den X-Men und den Fantastischen Vier ebenfalls gezeigt, wie man echt großes Kino / Tennis macht.

Es war einmal…

Marvel Studios‘ AVENGERS: INFINITY WAR..Thanos (Josh Brolin)..Photo: Film Frame..©Marvel Studios 2018

Es begann alles im Jahre 2008 mit dem ersten Iron Man Streifen (eigentlich mit Hulk, doch selbst die Rechte sind nur geliehen) und was sie in den zehn Jahren aufgebaut haben, gipfelt nun in dem ersten zweier Filme um den Angriff des „Mad-Titans“ Thanos.

Jeder, der die Comics kennt, wusste spätestens nach dem ersten Avengers-Film, wohin die Reise führen wird. Loki und Ultron waren nur Handlanger für eine Bedrohung, die im wahrsten Sinne des Wortes „Larger than Life“ ist.

Marvel Studios‘ AVENGERS: INFINITY WAR..L to R: Thor (Chris Hemsworth), Rocket (voiced by Bradley Cooper) and Groot (voiced by Vin Diesel)..Photo: Film Frame..©Marvel Studios 2018

Nach dem ersten Trailer, der eine abgespeckte Variante des San Diego Comic Con Trailer 2017 war, kam nun der finale Trailer heute ans Licht der Öffentlichkeit. Die Dreharbeiten sind schon seit Längerem abgeschlossen, auch die ReShoots und nun dürften letztendlich die letzen CGI-Arbeiten und der Schnitt fertig sein. Was wir da oben im Header also nun sehen, ist der Trailer, der aus dem fertigen Film geschnitten wurde.

Und er lässt nur erahnen, was da auf uns zukommen wird. Gehen wir mal kurz durch, wen wir wahrscheinlich alles in einem Film zusammen sehen werden:

Die „First Avengers“

  • Tony Stark / Iron Man / Robert Downey Jr.
  • Bruce Banner / Der Hulk / Mark Ruffalo
  • Steve Rogers / Captain America / Chris Evans
  • Thor Odinson / Chris Hemsworth
  • Natasha Romanov / Black Widow / Scarlett Johansson
  • Clint Barton / Hawkeye / Jeremy Renner

Marvel Studios‘ AVENGERS: INFINITY WAR..Spider-Man/Peter Parker (Tom Holland)..Photo: Film Frame..©Marvel Studios 2018

Die “New Avengers”

  • The Vision / Paul Bettany
  • Wanda Maximoff / Scarlet Witch / Elisabeth Olsen
  • Sam Wilson / The Falcon / Anthony Mackie
  • James „Rhodey“ Rhodes / War Machine / Don Cheadle
  • Scott Lang / Ant-Man / Paul Rudd
  • Peter Parker / Spider-Man / Tom Holland

Die Sidekicks & Angehörigen

  • James Buchanan „Bucky“ Barnes / Sebastian Stan
  • Scrapper 142 / Walküre / Tessa Thompson
  • Virginia “Pepper” Potts / Gwyneth Paltrow
  • Harold “Happy” Hogan / Jon Favreau
  • Laura Barton / Linda Cardellini
  • Edward “Ned” Leeds / Jacob Batalon
  • Sally Avril / Isabella Amara
  • Cindy Moon / Tiffany Espensen
  • Charles / Michael Barbieri
  • Tiny McKeever / Ethan Dizon
  • F.R.I.D.A.Y. / Kerry Condon
  • Maria Hill / Cobie Smulders

Marvel Studios‘ AVENGERS: INFINITY WAR..Hulkbuster..Photo: Film Frame..©Marvel Studios 2018

Die Magier

  • Dr. Stephen Strange / Benedict Cumberbatch
  • Wong / Benedict Wong

Team Wakanda

  • König T’Challa / Black Panther / Chadwick Boseman
  • Okoye / Danai Gurira
  • Shuri / Letitia Wright
  • M’Baku / Winston Duke
  • Ramonda / Angela Bassett
  • Ayo / Florence Kasumba

Marvel Studios‘ AVENGERS: INFINITY WAR..L to R: Doctor Strange (Benedict Cumberbatch) and Wong (Benedict Wong)..Photo: Film Frame..©Marvel Studios 2018

Die Guardians of the Galaxy

  • Peter Jason Quill / Star-Lord / Chris Pratt
  • Gamora / Zoe Saldana
  • Drax, der Zerstörer / Dave Bautista
  • Subjekt 89P13 / Rocket / Bradley Cooper
  • Groot / Vin Diesel
  • Kraglin Obfonteri / Sean Gunn
  • Nebula / Karen Gillian
  • Mantis / Pom Klementieff

Team Thanos “Black Order”

  • Thanos / Josh Brolin
  • Cull Obsidian / Terry Notary
  • Ebony Maw / Tom Vaughan-Lawlor
  • Corvus Glaive
  • Proxima Midnight

Marvel Studios‘ AVENGERS: INFINITY WAR..Tony Stark/Iron Man (Robert Downey Jr.) w/ Doctor Strange (Benedict Cumberbatch), Bruce Banner (Mark Ruffalo) and Wong (Benedict Wong) in the background L to R. ..Photo: Film Frame..©Marvel Studios 2018

Nicht sicher, welche Rolle

  • Tanaleer Tavan / Der Collector / Benicio del Toro
  • Loki Laufeyson / Tom Hiddleston
  • Jack Rollins (Hydra) / Callan Mulvey

Das sind 47 mehr oder weniger bekannte Gesichter auf einer Leinwand, in einem Film. Falls jemandem etwas Ähnliches in der Filmgeschichte einfällt – lasst es mich wissen.

Wie wir in den letzten Tagen bereits aus diversen Blogs erfahren durften, werden wahrscheinlich nicht all unsere Lieblingshelden das Ende des Infinity War lebendig erleben. Was zum Teil aber nicht bedeuten muss, dass wir einige davon nicht wieder sehen. Entweder sie werden wiedergeboren, weil sie zum Beispiel Halbgötter sind oder ein anderer Charakter wird ihren Platz einnehmen.

All N 2 gether now…

Marvel Studios‘ AVENGERS: INFINITY WAR..Falcon (Anthony Mackie) flying over Wakanda battlefield..Photo: Film Frame..©Marvel Studios 2018

Und wer die Comics kennt, der weiß, dass alle Kräfte im Kampf gegen Thanos, samt Infinity Gauntlet und alles Infinity Steine, benötigt werden und schnell eine wirkungsvolle Taktik her muss. Da müssen dann Halbgötter, Science-Bros, Magier und synthetische Lebensformen alles aus sich raus holen. Darüber hinaus ist noch nicht so recht bekannt, ob Marvel nicht doch noch den einen oder anderen Trumpf aus dem Ärmel plumpsen lässt.

Da ich, wie bereits in vorangegangenen Posts erklärt, sind meine Augen nicht immer in der Lage alles aus dem neuen Trailer genau zu erfassen. Es gibt da andere, wie zum Beispiel unser Freund Mr. Sunday Movies, die dazu eher geeignet sind und Frame für Frame unter die Lupe nehmen. Daher hier seine Eindrücke zum Trailer:

Beschreibung & Plakat

Dazu erhaltet Ihr nachfolgend den offiziellen Pressetext der Marvel Studios zu Avengers: Infinity War und könnt Euch das ebenfalls offizielle Filmplakat anschauen.

Die Regisseurs-Brüder Anthony und Joe Russo zeigten bereits mit „The Return of the First Avenger” und “The First Avenger: Civil War“, dass sie genau die Richtigen für bildgewaltiges Action-Kino sind. Mit AVENGERS: INFINITY WAR erschaffen sie erneut ein atemberaubendes Actionspektakel und einen weiteren wichtigen Meilenstein im Marvel Cinematic Universe. Nie zuvor war die Starpower größer: Robert Downey Jr. kehrt zurück in seiner legendären Rolle als Tony Stark/Iron Man und kämpft erneut Seite an Seite mit Chris Hemsworth als Thor, Mark Ruffalo als Bruce Banner/Hulk, Chris Evans als Steve Rogers/Captain America, Scarlett Johansson als Black Widow und Jeremy Renner als Hawkeye. Unterstützung erhalten sie von Tom Holland als Peter Parker/Spider-Man, Paul Rudd als Ant-Man, Chadwick Boseman als Black Panther und Paul Bettany als Vision sowie Anthony Mackie als Falcon, Don Cheadle als James Rhodes und Elizabeth Olsen als Scarlet Witch. Im intergalaktischen Kampf treffen sie erstmals auch auf Chris Pratt als Star-Lord, Zoe Saldana als Gamora, Dave Bautista als Drax und Benedikt Cumberbatch als Doktor Strange. In die Rolle des machtgierigen Thanos schlüpft Hollywoodstar Josh Brolin („Hail, Caesar!“, „Everest“), während Gwyneth Paltrow als Pepper Potts und Benicio del Torro als The Collector wieder zu sehen sind. Produzent von AVENGERS: INFINTITY WAR ist Mastermind Kevin Feige. Louis D’Esposito, Victoria Alonso, Michael Grillo und Stan Lee zeichnen als ausführende Produzenten verantwortlich, das Drehbuch stammt von Christopher Markus & Stephen McFeely.
(Marvel Studios, 2018)

So klang der Februar – Best of NewMusicFriday

Nun bin ich doch über das Wochenende dazu gekommen, alle neuen Tunes aus dem Februar zu checken und dabei ist, wie immer, eine bunte NewMusicFriday Mischung entstanden. Was leicht unfassbar ist, soviel wie ich dieses Wochenende gegessen habe. Und mit Pizza- oder Rippchenfingern Displays zu bedienen ist nicht so richtig gut.

Dennoch habe ich es irgendwie hin bekommen und werde nach dieser US-Food-Woche mal zwei Wochen bewusster essen – sonst muss man mich noch irgendwann aus Thrudheim raus schneiden /o\

Highlights im Februar

  • Ich hab Turbonegro für mich entdeckt. Und das solltet Ihr Euch auch einmal anhören. Ich empfehle „Hot for Nietzsche“.
  • Childish Gambino hat nach seinem Grammy Gewinnen ein paar alte Alben re-released.
  • Da der gute Justin Timberlake die Halbzeitshow des Super Bowls gerocked hat, hat er gleich ein neues Album raus gezimmert. Und da er nun auch wieder mit Pharrell zusammenarbeiten darf (Labels haben sie manchmal nicht mehr alle), ist es auch noch echt gut geworden.
  • Auch Curse hat ein neues Album released – was man delfinitiv (no Typo) mal hören sollte.
  • Ebenso Onyx, die ollen Rap-Veteranen, haben was Neues für uns.
  • Ein geheimer Fan bin ich von Mario Biondi, der wieder was von sich hören lässt – aber nicht immer verstehen 😉
  • Wer wie ich auf Comics UND Rap steht, der sollte spätestens jetzt mal Czarface checken. Denn die verknüpfen ihre Texte gern mal mit Verweisen auf diese bunt gemalten Hefte mit den Männern in ulkigen Kostümen.
  • Fall Out Boy waren bei Spotify zu Gast und haben ein wenig was eingespielt – unbedingt checken muss man das Cover von Whitney Houston’s „I wanna dance with somebody“ – ich liebe neu interpretierte Sing-alongs mit Gitarrenunterstützung.
  • Worüber ich mich auch immer wieder freue, sind Neuigkeiten von Breaking Benjamin – heroische Gutarrenmusik ahead!
  • Experimentell wird es wieder bei Black Milk – auf jeden Fall mal rein hören.
  • Frank Ocean hat ebenfalls ein Cover zu Moon River released – ich mag seinen Sound.
  • Und Drake versteh ich zunehmend mehr. Als altbekannter Spätzünder habe ich von Drake über Jay-Z’s „Blueprint 3“ erfahren. Anfangs konnte ich nicht richtig was mit ihm anfangen, dann verstand ich zunehmend den Hype und den damit einhergehenden Hass anderer. Mittlerweile erkenne ich mich irgendwie oft wieder. Darf man so was sagen oder ist das schon anmaßend?! Auf jeden Fall müsst Ihr „God’s Plan“ hören. Ich pack Euch das Video dazu, denn darin haut Drake einfach mal knapp eine Millionen Dollar für wohltätige Zwecke raus. Darunter auch ein freier Einkaufsbummel für Menschen aus einem Viertel, dem es scheinbar nicht so gut geht, wie zum Beispiel dem orangenen Clown im weißen Haus. Ein Guter ist der Drake!

Playlist

108 Tracks, 7 Stunden, 17 Minuten voll auf die Ohren – BITTESCHÖN!

Bei den Ribs fiel es ein – Zusatz YouTube Abo-Empfehlungen

Heute habe ich Ribs gemacht. Und wenn ich was mache, mache ich es am liebsten richtig. Klar kann man sich auf Chefkoch.de ein Rezept für etwas raussuchen, aber man kann auch irgendwen auf der Straße fragen.

Das Beste was ich zum Thema Spare Ribs gestern im Netz gefunden hab war Folgendes:

Backofen auf 200 C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Die Ribs gut mit der Marinade bestreichen, auf einen Rost geben – etwas Wasser ins Backblech (leichter zu reinigen) geben.

Je nach gewünschter Farbe Ribs 15 bis 20 Minuten knusprig werden lassen.

Das doch keine Tiefkühlpizza /o\. Also, wenn man so seine Ribs macht, dann kann man es auch gleich lassen. Ribs können eine sehr feine Sache sein. Ich liebe es, wenn man die Knochen einfach blitzeblank aus dem Streifen ziehen kann. Das ist kein Märchen.

Es gibt eine ziemlich einfache, doch zeitintensive Methode, wie man die Rippchen wirklich butterzart bekommt, sodass das Fleisch ganz einfach vom Knochen fällt. Zeitintensiv, nicht arbeitsintensiv. Ihr steckt maximal 30 Minuten Arbeit rein, den Rest macht die richtige Temperatur und die richtige Vorgehensweise.

Ich will die Lorbeeren gar nicht einstecken. Die gehören dem einfach besten BBQ Meister der Welt (wenn man zum Beispiel Anthony Bourdain glauben möchte). Denn der zeigt in seiner Netflix Reihe „Eine Frage des Geschmacks“ und der Folge aus Austin, Texas – wo es BBQ gibt, wofür die Leute mehr als zwei Stunden lang anstehen, ohne zu wissen, ob sie überhaupt etwas ab bekommen. Denn Franklin BBQ öffnet und ist nach kürzester Zeit (11 Uhr auf / 13 Uhr leer) leer gekauft.

Wenn in Texas jemand für BBQ ansteht – dann muss es göttlich sein. Gebt Euch die Folge von Anthony, wenn Ihr könnt. Ihr werdet es nicht fassen. Die Musik, die Einblicke – ganz großes Tennis.

Und noch etwas war für mich einfach schier unfassbar. Denn so wie ich meine Ribs mache, so macht sie auch Aaron Franklin, der Owner von Franklin BBQ. Woher ich das weiß? Weil der gute Aaron allen Ernstes seinen eigenen Grill-Tutorial YouTube-Channel hat.

Richtig gelesen. Der Typ, der da oben im Header erklärt, wie man Rippchen macht, der gibt Euch auch alles andere mit auf den Weg, was er so auf der Karte hat (und vielleicht sogar etwas mehr). Also ein bisschen so, als würde ein Magier danach ein Tutorial-Video machen, wie man richtig hübsche Frauen zersägt, ohne dass die aufhören zu lächeln.

Ich habe zwar die BBQ-Pit-Boys im letzten Post angesprochen, aber Aaron habe ich irgendwie vergessen /o\. Die Pit Boys sind auch eher was zum nachkochen in Bierlaune, was Aaron da treibt, ist die Champions League. Ich hab den Typ echt lieb gewonnen, sehr, sehr cooler Dude!

Also, ein nachträgliches Geschenk für alle, die gerne Sachen richtig machen.

Hier mein heutiges Ergebnis bei Instagram:

ALL HAIL THE BBQ-GOD, AARON FRANKLIN \o/

P.S.: Ja, es ist März und es gab noch keine Musikempfehlungen für Februar, etwas turbulent gerade. Ich beeile mich /o\. Aber essen muss ich sowieso und wieso sollte ich das nicht gut tun und Euch auch noch dazu animieren? Tunes muss ich noch durch hören, ich arbeite dran. Versprochen!

Ah, noch was. Wenn Aaron die Ribs bei 275 ° macht, dann sind das 275 ° Fahrenheit. Die in Amerika nutzen nicht das metrische System. Somit 275 ° Fahrenheit sind bei uns 135 ° Celsius – nur damit Ihr Euch nicht wundert 😉