Mo‘ Money, Mo‘ Problems. Mo‘ Engagement, Mo‘ Verrückte.

Diese Welt ist kaputt.

Und lange habe ich angenommen, man könne sie noch gemeinsam retten. Mittlerweile glaube ich, dass es einfacher ist einen Elefanten durch ein Nadelöhr zu buchsieren, als dieser Welt noch einmal Frieden geben zu können.

Warum?

Es ist natürlich schwer dies in ein paar Zeilen so zu verpacken, dass jeder Aspekt beleuchtet wurde und das so vollumfassend, dass kein Mensch einen noch fehlinterpretieren kann. Und da sind wir auch schon beim ersten Punkt.

Menschen. Menschen sind ganz komisch drauf. Ich habe die These aufgestellt, dass man mit 10% super arbeiten (oder was auch immer) kann. 90% sind ganz einfach durch. Die Menschen gehen auf Friedensdemos, aber nur um was zu erleben, zusammen zu sein, was zu tun zu haben, sobald sie am Abend wieder mit dem Tablet auf der Couch sitzen, hetzen sie wieder gegen alles und jeden, was nicht in ihr eigenes Schema passt.

Oberflächlich zusammen rum rennen und Transparente hoch halten geht, jemanden mit einem anderen Stil, einer anderen Einstellung, anderem Erfolg oder mehr Intellekt akzeptieren? NEIN!

Man kann mit manchen zusammen sitzen und sich Woche für Woche tolle Ideen anhören, wenn man aber irgendwann mal eine Handlung dazu sehen möchte, ist man sowas wie der Clown aus ES, Pennywise.

Solange man mit läuft, mit lacht, Substanzen konsumiert und die Fresse hält – ist man everybodys Darling. Doch ab dem Punkt, an dem man seine Rede- und Meinungsfreiheit beansprucht, spürt man glühende Blicke auf der Haut.

Und das ist sehr imposant, sie rennen herum und fordern Dinge, die sie selbst nicht im Ansatz erfüllen können. Und dazu beschneiden sie sich gegenseitig noch Grundrechte, weil der, der seine Meinung kund tut eben nicht durch das Gesetz geschützt wird, sondern auf sich selbst gestellt ist.

Ich möchte wirklich nicht, dass sich irgendjemand angesprochen fühlt, den ich nun nicht im Hinterkopf habe. Denn wie gesagt, es gibt wirklich viele Menschen, die ich durchgehend knuffen könnte, weil sie toll sind. Aber der Großteil ist halt ein manipulativer, lobbyistischer Haufen, der sich scheiße wichtig nimmt, keine konstruktive Kritik abkann (und damit mein ich kein stumpfes rum gefronte wie: „Der Nagel ist nicht richtig drin“ oder „Die Follower-Danksagung ist gar nicht als Mention verfasst“ – da kann man ruhig mal sagen: Jaaaaaa, spring halt vom Dach, Du Clown!) und generell mit anderen Ansichten nicht umgehen kann. Und wehe, wehe, man hat irgendwo mehr Skillz als der andere oder prangert „bis vor die Haustür Denken“ an – dann ist vorbei.

Seitdem ich schreibe und seitdem ich mich aktiv an einer Verbesserung der derzeitigen Situation beteiligen möchte, befasse ich mich zu 80% damit mit irgendwem zu diskutieren, mir Gefronte anzutun oder mich persönlich angreifen zu lassen. Ich mein, what the Fuck? Haben die Medien uns in all den Jahren wirklich so verwirrt, dass das eigene Ansehen wichtiger ist, als das große Ganze?

Ich mein, wie sinnvoll ist ein kulturelles Projekt, in dem nur eine Gruppe definieren und showcasen darf, was Kultur ist?

Bei Twitter war ich bei manchen Menschen unten durch, lediglich durch den Umstand, dass ich HipHop höre und eben nicht aus einem Vorzeige-Umfeld komme und eben nicht den golden Löffel genossen habe. Woanders höre ich den Satz: „Wir dürfen aber keine CDU Wähler hier rein lassen“ und darf mir dann ein halbes Jahr ansehen, wie diese Person und ihr Umfeld bestimmt welche Veranstaltungen passieren dürfen und welche nicht. Also sozial und solidarisch ist das nicht.

Die meiste Zeit verbringe ich damit, nachdem ich den Gedanken über Bord geworfen habe, dass es sich nicht geziemt, wenn man von der Blödheit mancher Menschen ausgeht, mir klar zu werden wieeeeeee dämlich manche Menschen sind. Beispiel: Ich frage mehrfach per Mail an, wer ein Gremium zusammen gestellt hat, wer die Skillz prüft und wo man sich dazu bewerben kann – keine Antwort. NICHT. EIN. MAL. Mal bin ich Teil der Gruppe, mal wieder nicht. Aber an dem Punkt, an dem eine Aktion nach hinten los geht, die man aufgrund eben dieser fehlenden Skillz verpatzt hat, kann man zusehen, wie diejenigen, die zuvor noch ihre Position nicht mal hinterfragen lassen wollten, nach einem Schuldigen suchen. Denn – man selbst kann ja gar nicht Schuld sein. UNMÖGLICH! Das muss irgendwer anders verpatzt haben.

Anderes Beispiel: Ich habe mit Twitter gleichzeitig mit dem großen, unvergleichlichen, herzensguten und vollkommen swaggy @t5a angefangen. Er hat mittlerweile Ü7000 Follower, ich dümpel irgendwo bei 1300 rum. Wir hatten auch nebenbei (nicht öffentlichen Kontakt) und wir sind nach wie vor cool miteinander. Woher kommt das?!

Wieso kann ich damit umgehen, dass er mehr als 5x mehr Follower hat, ohne Neid zu entwickeln und wieso kann er noch so down mit mir quatschen? Ganz einfach: Wir verstehen uns. Ich mag ihn und ich mag auch weitere Leute, die wesentlich mehr Follower haben. Doch ab dem Punkt, an dem ich selbst die 1000er Marke überschritten hatte – änderte sich vieles. Und nun ratet mal, wer mich darauf vorbereitet hat? Genau! @t5a. Vor ca. 4 oder 5 Jahren hat er mir bereits gesteckt, wie sehr sich alles plötzlich verändert. Und das ist wirklich beachtlich.

Meine erste Erfahrung mit Menschen, die ein komplettes Problem mit mir haben, war meine Juso Zeit. Mit 19 dachte ich mir bereits: Hey, wieso beschwert sich jeder, dass Wuppertal so dreckig ist, aber da wo wir Fußball spielen und kiffen, hängt im Umkreis von 3km nicht ein Mülleimer – ist doch dämlich! Also habe ich mich politisch angagieren wollen, damit sich sowas ändert. Aber irgendwie… war das nicht der richtige Weg. Ich hätte womöglich eher unserem Bundestagsabgeordneten schreiben sollen, das wären 30 Minuten Arbeit gewesen und ich hätte Ruhe gehabt und etwas getan.

NEIN! Ich musste mich Woche für Woche mit 17jährigen im Anzug zusammen setzen, die scheinbar von Mutti und Vati geschickt wurden und dann stundenlange Reden über außenpolitische Themen anhören. Nach 3 Wochen war ich in einem Streit zwischen Vorsitz und Mitgliedern gefangen, konnte selbst kein Fehlverhalten des Vorsitzes erkennen und habe daher deren Seite eingenommen – denn der Vorsitz wurde ja irgendwann mal gewählt – falsch gewählt? Dann heul nicht rum und mach Deinen Job, Sozi-Punk!

Und schon war ich in einem Strudel von Menschen, die scheinbar zu viel Freizeit haben. Und Mülleimer – hängen da oben bis heute nicht. Aber ich war auf ner Menge Demos – entschuldigung, aber wie schwachsinnig ist das denn alles?

Als nächstes war ich im Betriebsrat eines früheren Unternehmens der Buh-Mann. Aus so ziemlich den gleichen Gründen. Wir wählen einen Vorsitz. Der Vorsitz sagt: Yo, das Betriebsratsbüro ist nicht dazu da um Kaffee zu trinken und youtube zu checken, die Mitarbeiter werfen uns das doch sowieso schon vor! UUUUND wieder fing ein Krieg an. Es ist unfassbar, die Shice wiederholt sich nun zum dritten Mal. Eine Gruppe Abpimmler stellt sich gegen ein paar Leute, die was reißen wollen und das geht scheinbar ewig so weiter.

Ich wäre wirklich überaus verblüfft, wenn diejenigen mal nicht eine Gruppe bilden würden um sich einfach bestätigter zu fühlen, sondern sich selbst und ihr eigenes Beitragen zu hinterfragen – kannste knicken. Und aus diesem Grund, ist für mich der Ruf nach Weltfrieden für mich reine Belustigung.

Das ist kein Arschlochtum, das ist Erfahrung. Die Menschen werden ihr eigenes Handeln nicht überdenken, solange sie Gruppen schließen können um schlagkräftiger zu sein. Doch am Ende, ist der mit der Moral-Frage noch immer der mächtigste gewesen.

Mein Problem ist: Ich will gar kein Teil einer Gruppe sein, außer die Gruppe bringt allen was und ist nicht nur dazu da um sich irgendwie zu legitimieren. Natürlich würd ich gern Teil einer Gruppe sein, in der sich jeder einbringen und helfen kann, in der man zusammen was schafft und die Erfolge dann zusammen feiert. Aber die meiste Zeit ist es einfach nur eine Front gegen etwas, was einem nicht passt. Und an dem Punkt muss man sich fragen – wie brechen wohl Kriege aus? Und wieso wünscht Ihr Euch Frieden?!

Und der Kracher ist – ich hätte mir eine Menge Nervenschwund und Ärger ersparen können, wenn ich vor 14 Jahren einfach nur ein paar Mülleimer gekauft und angeschraubt hätte – aber nein, ich wollte den richtigen Weg gehen – tolle Idee, Vollidiot.

Andererseits… In manchen Fällen kann ich nicht einfach gehen, denn ich frage mich, wenn ich hier derart in Ärger gerate, dass es mir den letzten Nerv raubt, wie ergeht es dann zum Beispiel der zierlichen Walküre hier, die manchmal neben mir liegt? Und aus dem Grund verbeiße ich mich dann zuweilen gern mal in sowas.

Wenn alle Stricke reißen, kann man sich ja bewusst werden, dass man ja eigentlich das große Arschloch ist und zurück zur Straßenpolitik kommen 🙂

Tut mir, Euch und Eurer Umwelt einen Gefallen: Nehmt Euch nicht so wichtig und überdenkt Euch hin und wieder mal, bevor ihr irgendwelchen Leuten das Leben schwer macht. Und vor allem: überlegt Euch, ob Ihr wirklich für Frieden seid, wenn Ihr im Endeffekt doch nur auf Fame & Cash aus seid – denn am Ende kommt doch irgendwann die Frage nach der Glaubwürdigkeit auf.

Ich hab mir über die Jahre wenig Freunde gemacht, doch die Freunde die ich habe, sind der Grund, dass ich noch da bin. Ich hab keinen Ansporn mit jedem cool zu sein, stimmt schon. Ich will auch nicht gewählt werden. Ich will einfach nur hin und wieder meine Meinung zu einem Thema los werden.

Und, mal ehrlich – man könnte mich doch auch wirklich nur als einen Spaßt abtun, doch der Umstand, dass man immer weiter hetzt, muss doch bedeuten, dass ich irgendwelche richtigen Ansätze habe, die irgendwo sauer aufstoßen.

Im Endeffekt kann ich nur weiter an mir arbeiten und besser werden.

Und wer sich nicht die Mühe machen mag mich kennen zu lernen, der kann sich gern über mich erzählen lassen was er mag. Was ich darüber denke dürfte klar sein 😉

Kurze Anmerkung am Rande, kurz vor Abschluß dieses Posts kam der kongeniale Mr. Pitch78 mit einem Track aus Tash, der einfach nur purrrrfect zu diesem Post passte. #OneLove Dicker! Btw, der Kerl ist bald öfter in Videos aus dem Tal zu sehen als die Schwebebahn <3 Und das freut mich, ich kannte ihn erst aus Videos und dann haben wir uns erst kennen gelernt und er ist einer der 10%, die ich gerne in den letzten Jahren kennen gelernt habe. Wirklich, würglich gern 🙂

Und damit bin ich raus!

Nur ein Zitat aus dem oben zu sehenden Video noch: „Und Ihr macht weiterhin Probleme, wo eigentlich keine sind!“

Peace out!

Schluß jetzt!

Twitter mal weniger, Du twitterst zu wenig. Du postest zu viel bei facebook, lass den Blog doch jetzt mal in Ruhe. Kein Plan was mit den Leuten los ist… Kümmert Euch doch mal um Euren Shice.

Wenn die Zeiten es zulassen, dann schreib ich, twitter ich, poste ich, wenn nicht – bin ich wohl grad beschäftigt oder betrunken. Ich hab noch nie so viel Aufmerksamkeit erlebt, die ich niemals wollte. Ich wollte einfach nur klar kommen, was über Frauen schreiben und so – jetzt guckt Euch die Scheiße an!

In nächster Zeit stehen in meinem Leben einige Änderungen an, wo mich der Wind hin treibt ist noch nicht raus. Mehrere Karten wurden auf den Tisch geworfen und nun wollen wir mal sehen, was das Schicksal aufdeckt und den Rest stecken wir in Brand.

Auf jeden Fall muss dieser Schonwaschgang nun endgültig aufhören, ich hab es mit dem „Mr. Nice Guy Dasein“ wirklich versucht, es ändert sich nichts. 90% der Menschen haben trotzdem einen gigantischen Pflock im Kopf. Ob ich Ihnen nun Feuer mache oder sie anlächle – das ändert rein gar nichts.

Viel zu oft hab ich mir viel zu viel zu Herzen genommen, um allen gerecht zu werden, doch eigentlich will ich manchmal nur freundlich aber bestimmt darum bitten die Tür zu schließen – von außen!

Flauschgang ist falsch. Man kann es niemals allen recht machen. Es wird immer Leute geben, die Dich eher als Arschloch hinstellen würden. Damit muss man einfach umgehen. Aber ich denke auch, dass die meisten Leute wissen, dass wenn man mir nicht blöd kommt, dass man sich dann auch nicht all zu sehr vor mir fürchten muss.

Es bringt mich einfach nicht weiter, die Menschen reagieren auch wie gewohnt, also wieso zum Geier sollte ich weiter den Schmunzel-Thor geben?

Zu meinem Umfeld bin ich immer gleich und ansonsten ist es ne Frage, wie man mit mir umgeht. Wieso sollte ich Leuten den Hintern küssen, die im Grunde nen Fick auf mich geben? Für einen Vorteil? Nimm den Vorteil, roll ihn und schieb ihn Dir da hin, wo die Sonne nicht scheint!

Ich hab die Faxen so was von dicke! Ich bin der Buh-Mann, war ich schon immer, kein Plan warum. Und entweder ich finde mich damit ab und leb glücklich oder ich reiß mir den Arsch auf, damit ich glaube, dass die anderen glauben, ist gar nicht so! Und doch, ich hab auch nie ein Geheimnis draus gemacht.

Klar, heb ich oft den Finger hoch und jap, auch bei mir kann man und könnte man öfter den Finger heben. Doch ich stell mich nicht hin, tret hinter den Kulissen um mich und stell mich dann nett grinsend vor die Kulissen. Dann soll doch lieber jeder direkt wissen womit er es zu tun bekommt.

Ich mach mir zu sehr nen Kopf drum. Seit einiger Zeit beschäftige ich mich auch zu viel mit dem Blödsinn dieser Welt, anstatt an eigenen Zielen. Und die sind: nicht besonders viele. Trotzdem muss man erst sein Zeug geregelt bekommen, bevor man irgendwo eine Hilfe sein kann.

Dazu brauch man hin und wieder Jack und ne Walküre für Netflix’n’Chill. Damit bekommt man den Kopf frei.

Auch so’n Ding. Jack. Seit wann genau ist es eigentlich so dermaßen falsch, wenn man nicht grad seinem Job nachgeht oder schwere Maschinen bedient oder führt, einen zu heben? Ich weiß nicht wie oft man mich in letzter Zeit auf meinen Alkoholkonsum angesprochen hat. Aber um das hier offen zu sagen: Wenn DIE so weiter machen, dann ist der Pegel GENERELL zu gering. Irgendwie muss ich doch auf ein Level kommen, sonst dreh ich durch.

Und wenn ich jeden Morgen unterm Weihnachtsbaum der letzten 2 Jahre wach werde – willst Du mir jetzt am Morgen beim anziehen helfen oder wie?

Dir geht’s doch gar nicht darum, wie es mir geht oder was ich so mache. Du willst doch nur einen Schwachpunkt finden. Meine Fresse!

Verrückte!

Ich bin nicht Jesus! Selbst wenn ich’s sein wollen würde – NEIN!

Und manchmal sollte man sich eher mal nur um sich selbst kümmern, anstatt ewig einen Fehler an jemand anderem finden zu wollen um sich seiner eigenen Existenz klarer zu werden. Ist doch lächerlich. Lächerlich, zurück zum Thema:

Ich bin nicht Jesus!

Muss ich aber auch gar nicht. Wieso denn? Wenn ich vertraglich gebunden bin, dann steht da drin, was ich zu tun und zu lassen habe und danach richte ich mich. Nicht was irgendwer denkt, meint, glaubt, schreibt… scheißegal!

Das hier ist mein Blog, oben rechts befindet sich ein Hinweis, dass dies here (hört sich wie deutsch an) nur für Erwachsene ist. Also, im Grunde genommen, kann ich hier machen was ich will. Und da ich nicht in SS Uniform posieren oder Tieren was antun will, ist das hier alles in einem akzeptablen Rahmen (zumindest für den ein oder anderen).

Ich hab das im Griff. Chill the Fuck out!

Wenn die Leute Dir Schaden wollen, dann sicher nicht, weil Du so ein lächerlicher Gegner bist. Was weiß ich was da los ist und ich will mich nicht mehr damit beschäftigen. Wenn jemand ein Problem hat, kann er sich bei mir oder meinen Vertragspartnern melden oder uns verklagen, kann man machen. Demokratie und so.

Aber mir persönlich kann man jetzt nichts mehr vorwerfen, was einen grad objektiv so alles stört. Ich bin kein verfluchter Pastor.

Irgendwo hört der Spaß auch auf. Und wo, wenn nicht hier 😉

Bis dann, lieber Leser/Hater :* :* XOXO

Fear the Walking Dead – Folge 2, 3 & 4 Review

Nach der ersten Folge war ich noch am motzen, dass die Geschichte zu langsam Fahrt aufnimmt. Und schon bringen die nächsten beiden Folgen den Stein richtig ins Rollen.

Ich versuche nach wie vor so wenig wie möglich zu spoilern, doch auf einzelne Stellen werde ich eingehen müssen.

Oben, im Header zu diesem Post, findet Ihr den Teaser zur dritten Folge: "Der Hund". Und wie man sehen kann, ist da schon "the Kacke at the Dampf".

First, die Einsatzkräfte haben wohl schon eine mehr oder weniger genaue Ahnung, was auf Los Angeles in den nächsten Stunden zu kommen wird, denn in der zweiten Folge sieht man bereits nach wenigen Minuten, wie ein Police Officer den Kofferraum seines Firmenwagens komplett mit Wasserkanistern füllt. Auch einige Nachbarn scheinen zu ahnen was kommt und bereiten sich (hustend [wichtig]) auf eine baldige Abreise vor. Andere Nachbarn können/wollen nicht begreifen was vor sich geht und setzen auf Alltag.

Downtown hat die Polizei schon ziemlich genau begriffen was abgeht und schießt nicht mehr 20 Kugeln in den Körpern der "Erkrankten", sondern direkt und gezielt  ins Auge. Darüber macht sich in der Bevölkerung schnell Unmut breit, denn was würdet Ihr denn denken, wenn die Bullen bei nem Schaufensterbummel plötzlich unbewaffneten Leuten in die Rübe schießt?

Madison kümmert sich derweil um Oxycodon für den Sohn, denn Nick steht einem kalten Entzug bevor, wenn sie wirklich aus der Stadt flüchten sollten.

Und das sind auch die Dinge, mit denen sich Fear the Walking Dead im wesentlichen befasst. In The Walking Dead wacht Rick Grimes im Krankenhaus auf und die Party ist im vollen Gange, er geht um Überleben und das mit anderen Menschen in einer lebensfeindlichen Umgebung. Bei Fear the Walking Dead geht es um den Zusammenbruch der gewohnten Welt. Es geht darum, dass man manchen Kollegen oder Nachbarn nicht mehr mit gutem Zureden kommen kann, sondern, dass die einen mitunter nur noch verstehen, wenn man ihnen mit Schmackes einen Feuerlöscher ins Gesicht wirft.

Ich mein, selbst in unserer Welt kommt mir das manchmal so vor, als könnte man mit manchen Individuen so viel reden wie man lustig ist - und da kommt trotzdem nichts an. Also sind wir teilweise heute bereits gezwungen manchmal unkonventionelle Wege einzuschlagen, wenn wir uns Gehör verschaffen wollen. Für ein ritterliches Gemüt, was an Mut und Ehre angelehnt ist - nicht immer einfach.

Auf jeden Fall merkt man, wie die Protagonisten der Serie das schwer beschäftigt, dass sie plötzlich wen ausknipsen müssen um nicht liebe Menschen oder sich selbst ausgeknipst zu sehen.

Die Patchwork Familie aus Travis Manawa (Stiefvater), Madison „Maddie“ Clark (Mutter), Nick Clark (Sohn) und Alicia Clark (Tochter) wird zum Anfang der zweiten Folge auseinander gerissen, da Travis seinen Sohn Christopher Manawa mit auf die Flucht vor der bisher noch recht unbekannten Bedrohung nehmen will. Doch da der sich grad den Protesten Downtown anschließt und die Anrufe von Travis weg drückt, muss Travis sich an seine Ex: Liza Ortiz wenden, die nach einer kurzen Erklärung auch mit auf die Suche nach Christopher geht. Nachdem die Proteste (und die bisher unerkannten Zombies dazwischen) so richtig eskalieren, suchen die Travis, Liza und der aufgefundene Christopher Zuflucht im Friseursalon von Daniel Salazar, der mit seiner Frau Griselda Salazar und seiner Tochter Ofelia Salazar dort ebenfalls auf ruhigere Zeiten hofft.

Im Haus der Clarks hingegen, kann man bereits sehen, wie der hustende Nachbar bereits sehr Zombie-like über die Straße schlendert, um dort die Nachbarin von Gegenüber anzufallen.

Bis nach Mitte der zweiten Folge, gab es keine Warnung. Und in dieser Radiodurchsage, die man nur Nebenbei hört, heißt es auch nur, dass man im Haus bleiben sollte – also nichts Konkretes.

Irgendwann flüchten die im Friseursalon wartenden durch das Chaos draußen, doch Griselda Salazar wird unter einem Gerüst begraben und nur mit Hilfe von Travis kommt sie wieder frei. Ihr Fuß ist verletzt un Travis steuert mit seinem Truck das nächste Krankenhaus an. Doch was dort abgeht, könnt Ihr ja im Teaser oben sehen. Auf der Weiterfahrt zum Casa del Clark sieht man dann wie in komplett Los Angeles nach und nach der Strom ausfällt – beeindruckend. Was noch echt Eindruck macht ist, dass nachdem die Gruppe den Laden verlassen hat, sieht man einen Police Officer einen anderen Police Officer anfallen und beißen – also ist die Situation auf gar keinen Fall im Griff.

Im Haus der Clarks hat sich derweil ein Nachbarhund eingefunden, der trotz Blutspuren unverletzt und nicht zombiefiziert ist. Der Hund ist jedoch nur dazu da, dass er ordentlich Krach macht, denn dadurch wird direkt der streunende Nachbars-Zombie aktiviert, der nun auf das Haus der Clarks zu schlürft. Nick fällt daraufhin ein, dass die Nachbarn Susanne & Patrick ein Gewehr im Haus haben, also machen alle drei einen Abstecher zum leeren Haus der Nachbarn. Dort bermerken sie zwei Dinge 1.) Ihr eigenes Haus ist mittlerweile nicht mehr leer, denn der Zombie aus der Nachbarschaft macht sich derweil über den Schäferhund her. In dem Moment kommt auch Travis plus Anhang die Einfahrt hoch und alle laufen (mit Flinte) zur Hilfe. Auf dem Weg fällt jedoch auf, dass die Munition vergessen wurde, also kehrt Alicia allein zurück in Susanne’s & Patrick’s Haus und bemerkt, 2.) dass das Haus doch nicht ganz so leer wie angenommen war. Denn Susanne ist mittlerweile auch nicht mehr so taufrisch und geil auf frisches Gehirn.

Wobei die Beißerei mir während Fear the Walking Dead auch immer unklarer wird. In sonst allen Zombie Publikationen wollen Zombies einen beißen/essen, da sich so das Virus überträgt. In Fear the Walking Dead und The Walking Dead jedoch werden auch Menschen zu Zombies, die nicht mit Zombieblut in Berührung kamen oder gebissen wurden. Naja. Anyway.

Als Maddie und Nick zurück im Haus sind, legt Maddie direkt das Gewehr gegen den Nachbarn an, der sich bereits mit Travis im Clinch befindet. Travis meint jedoch, dass sie das Gewehr runter nehmen soll und einzig Daniel Salazar schnappt sich daraufhin die Flinte, legt an, drückt ins Gesicht ab und der Zombie steht nach wie vor – er sieht jedoch verdammt übel aus danach. Daniel ist scheinbar nicht von der zimperlichen Natur und legt erneut, mit weniger Abstand und auf die gleiche Stelle an und man sieht den ersten Kopf platzen.

Alicia hingegen macht im Hinterhof ihre erste Erfahrung mit einem Zombie und ebefalls mit einem Zombie, der ihr bisher immer in guter Erinnerung war, da Susanne sie mittlerweile verfolgt. Sie kann sie jedoch abschütteln und sich mit Hilfe von Christopher über einen Zaun retten.

Daniel hingegen gibt an, dass sich seine Familie am nächsten Morgen von der Gruppe trennen wird, da sein Cousin ihn abholen wird – später stellt sich jedoch heraus, dass er keinen Cousin hat und scheinbar einfach zu stolz ist sich der Gruppe anzuschließen. Als Travis sich um den abgemurksten Zombie (Peter hieß er) kümmert, rät Daniel ihm, die Leiche mit dem Treibstoff aus dem Truck zu verbrennen, damit sich die Krankheit nicht weiter ausbreitet. Ob da wohl jemand mehr Ahnung von der Situation hat, als er zugeben mag?

Denn bisher weiß nach wie vor niemand so genau wie es sich überträgt. Doch nach dem Aufstand vor dem Krankenhaus kann man davon ausgehen, dass jeder, der stirbt, sich verwandelt. Also muss es in der Luft oder im Wasser sein. Doch selbst die Leute, die es wissen sollten, haben weniger Plan als erhofft – doch dazu später mehr.

Travis kommt mit der Situation noch nicht ganz so klar und entschuldigt sich bei Maddie dafür, dass Daniel den Zombie erlegt hat. Die sagt jedoch, dass es sein musste und erzählt ihm nichts von dem Kollegen, den sie bereits mit dem Feuerlöscher in der Schule erledigt hat, nachdem er einen Schüler angegriffen hat.

Am nächsten Morgen erklärt Daniel Christopher das Gewehr, was Travis nicht so richtig wambo findet. Kurz darauf sieht man Maddie mit einem Hammer im Hof stehen und vor Susanne, die hinter dem Zaun nach wie vor den Zombie-Affen macht. Sie will Susanne erlösen und Travis argumentiert jedoch, dass es doch auch Heilung geben könnte und das nicht ihre Entscheidung wäre.

Als die Gruppe letztendlich aufbrechen will und die ersten Armeehubschrauber zu sehen sind, bemerkt Maddie den eintreffenden Mann von Susanne und dreht bei um Patrick zu warnen. Der trifft seine Frau im Hof, erkennt zwar, dass sie sich komisch verhält, will sie dennoch umarmen. Und als Susanne sich grad auf einen guten Biss freut und Maddie plus Gang um die Ecke biegen, durchdringt eine Kugel Susannes Kopf und die Kavallerie rückt ein. Innerhalb von Sekunden ist das komplette Viertel voll von Militär.

Für mich wäre das ein beruhigendes Gefühl. Die Streitkräfte beginnen sofort mit der Säuberung, Aufnahme und Markierung der Nachbarschaft. Und nimmt darüber hinaus Patrick mit, da der mit „infektiösem Blut“ in Berührung kam – die Army geht also davon aus, dass es sich doch durch das Blut überträgt.

Patrick sagte noch, dass der Flughafen (LAX) dicht wäre und er von Salt Lake City aus mit dem Auto fahren musste. Wieso ist das wichtig? Weil man kurz darauf sieht, wie eine Passagiermaschine sehr tief das Viertel überfliegt und dabei derbe hin und her schwingt. Wenn der Flughafen jedoch zu ist, was macht die Maschine so tief über LA? Vielleicht ein Hinweis auf die Ankündigung, dass zur 2. Staffel eine Sondersendung zu einer Flugzeuggeschichte um Fear the Walking Dead kommen wird und ein Passagier dieser Maschine nachher in die Gruppe von Fear the Walking Dead kommen wird.

Als letztes sieht man, wie die Army aus dem Haus gegenüber (mit der Familie, die noch zur Geburtstagsparty der 9jährigen Tochter eingeladen hatte) Leichen holt und das Haus mit einem schwarzen X markiert. Daniel sieht das und sagt zu seiner Frau Griselda, dass es wohl schon zu spät sei… Zu spät für was? Und woher will dieser mysteriöse Friseur das wissen?

Ach komm, mach ich noch ne Folge (da ich zu Knicks komm)…

Folge 4 – Nicht vergehen / Not fade away

Uuuuuuund Schluß! Ohne Spoiler geht’s nun nicht mehr und auch die Protagonisten der Serie dürfen sich auf kräftige Veränderungen einstellen. Denn von nun an, ist Alltag vorbei. Zu Beginn der 4. Folge erfahren wir, dass alle nun in einem Camp mit der Armee leben. Ein Zaun wurde errichtet und außerhalb des Zauns sei nichts mehr lebendig, laut Aussage der Army. Außerdem gibt das Militär bekannt, dass die Bewohner nun in einer der 12 Sicherheitszonen, südlich des St. Gabriel-Valleys. Über die Folge hinweg wird dann auch über weitere Begebenheiten zum Verbleib der Menschheit spekuliert. Jedenfalls befinden wir uns in der vierten Folge genau neun Tage nach der letzten.

Während Travis sich als „Bürgermeister“ mit der Army anfreundet, versucht Maddie zur Normalität zurück zu kehren, Liza spielt Krankenschwester, Nick sucht High-Macher, Alicia ist anwesend und empört, Ofelia „freundet“ sich mit einem Soldaten an um an Arznei für Griselda zu kommen, um die sich Daniel kümmert und Chris bringt die Frage der Folge ins Rollen: „Was zum Geier ist außerhalb des Zauns los?!“. Denn als er zu Begin der Folge auf dem Dach chillt und sich Selfie filmt, nimmt er plötzlich Lichtzeichen aus einem Gebäude am Hang gegenüber wahr und teilt diese Erkenntnis erst mit Travis (der will davon aber nichts hören) und Maddie. Die unternimmt, trotz Verbot durch die Streitkräfte, danach einen kleinen Abstecher hinter den Zaun und findet wirklich nur Tote. Jedoch neben infizierten auch normale Menschen, die scheinbar erschossen wurden. Nachdem die Army einige Kranke und Verwirrte aus dem Camp holt, wird die Frage nach dem „hinter dem Zaun“ immer lauter. Diese Folge unterscheidet sich stark von den vorherigen und das nicht nur in der Eigenschaft, dass kein einziger, lebendiger Untoter zu sehen ist. Es dreht sich nur um die anderen Ängste, die man in einer so ungesicherten Situation hat.

Und mehr spoilern muss ich gar nicht. In Folge 2 und 3 hat die Serie ordentlich an Fahrt zugelegt und das endet mit Folge 4, hier lässt man uns Zeit um uns mit der neuen Situation abzufinden und zu hinterfragen.

So weit so Zombie und in 5 Tagen gibt’s dann mehr davon, hoffentlich auch mit Antworten.

Doch die könnte es höchstwahrscheinlich geben, wenn man sich den Teaser hier ansieht:

Party On, Darth!

Clubgänger haben es nicht leicht. Das späte aufwachen, Augenringe, Kopf brummt, Dehydration, Aspirin in Rinderbrühe auflösen, dabei Heringe direkt aus dem Glas essen. Wer will das schon?

Ich geh nicht regelmäßig in Clubs, aber wenn – sollte Sicherheitspersonal gut geschult sein 😉

Die einen stehen lieber an der Bar, die anderen werfen sich direkt ins Getümmel und manche kommen scheinbar nur in den Club um es in dunklen Ecken zu treiben. Bei mir ist das von Form und Laune abhängig, wo ich mich aufhalte.

Da die Zeit bei mir knapp ist und die Mittel lächerlich, halte ich die Einleitung kurz.

Oben im Header findet Ihr ein Video von einem Club Mash-Up der Extraklasse. Viele Rollen aus verschiedenen Filmen treffen dort in einem Club zusammen, dem Hell Club.

Da trifft der „Cocktail“ Tom Cruise auf den „Collateral“ Tom Cruise und Carlito Brigante (Al Pacino – Carlito’s Way) trifft auf Tony Montana (Al Pacino – Scarface). Der Macher des Clips hat auf jeden Fall ganze Arbeit geleistet.

Wen erkennt Ihr noch so in den knapp 10 Minuten?

Viel Spaß beim suchen 😉