Neues Jahr, neue Playlists

Nachdem wir nun eine neue youtube-basierte Playlist hatten, kommen nun zwei neue Spotify-Playlists. Die eine ist sehr gitarrenlastig und nur für eins zuständig: SCHUB! Also immer dann, wenn Ihr einen extra Tropfen Kraft oder Ausdauer braucht - das ist Koffein, Taurin, Amphetamin, etc.  für die Ohren.

Außerdem eine Playlist die Lust auf den Sommer machen soll: "A Glimpse of Summer".

Beide Playlists sind noch nicht in Stein gekachelt und werden weiter gepflegt.

Much Fun!

SCHUB!

A Glimpse of Summer

1,80m in Leggings and Chucks

Wisst Ihr worüber wir schon lang nicht mehr gesprochen haben? Frauen. Warum nicht? Aus Gründen.

Aber wie das so ist, man kann nicht mit, man kann nicht ohne. Doch die Welt hat sich verändert, ich hab mich verändert und somit muss man alles neu fein justieren.

Einerseits gibt es hier und da eine Walküre, die sich um einen kümmert. Mittlerweile gibt es auch Frauen, die mit einem ein Wochenende verbringen wollen, eben damit man darüber schreibt. Ich denke das beschreibt das Ausmaß des Wahnsinns recht gut.

Die meiste Zeit lässt man Grazien ziehen, in der Gewissheit, dass man kein Segen für sie wäre. Doch manchmal, manchmal kann man einfach nicht anders. Diesmal waren es 1,80m in Leggings und Chucks. Und manchmal, ja manchmal merkt man auf Anhieb, dass man auch falsch liegen kann.

Denn vielleicht ist man nicht nur eine Last, sondern bringt in seiner Verfassung, die man nun mal hat, auch Aspekte mit, die dem Gegenüber wie gerufen kommen. Dazu muss auch nicht immer alles direkt in einer Flut aus Anordnungen und Einschränkungen enden, sondern in einem lockeren Terminplan, der nicht bindend sein muss.

Warten wir es mal ab.

Was ich jedoch eigentlich mit diesem Post sagen wollte ist, dass es zunehmend schwieriger wird über Eskapaden zu berichten. Mag am Mangel an Eskapaden liegen, aber auch daran, dass, selbst wenn Eskapaden wären, auch einige Augen mehr auf einem liegen.

Genau wie ich im Freundeskreis Bereiche habe, über die ich frei schreiben kann, gibt es auch Bereiche, über die man nie etwas im Netz lesen wird. Man eignet sich einen gewissen Kodex an. Und genauso ist es auch im Bett.

In letzter Zeit fällt häufiger der Satz „Darüber muss(t) Du/Ich schreiben!“. Und sobald er fiel, geht ein Task in meinem Gehirn auf, der das durchdenken will (er wird natürlich umgehend unterdrückt, weil die Ressourcen beim Task „rummachen“ gebraucht werden). Egal wer ihn denn droppte.

Wenn sie es war, hab ich früher einfach drauf los gelegt, es war wie eine Aufforderung, nein, es war ein Befehl. Heute denke ich lieber erst drüber nach. Denn der Satz, den der alte Onkel Ben dem jungen Peter Parker mitgab: „Mit großer Macht, geht auch große Verantwortung einher.“ stimmt.

Alles was ich raus gebe, trifft auf meine Umwelt. Alles wird analysiert, gescanned, und bewertet. Egal wie viele Pseudonyme man sich zulegt – vollkommen Hupe.

Daher muss meine Stammleserschaft entschuldigen, dass sich die Berichterstattung betttechnisch verändert hat. Ich will nicht ausschließen, dass sich das ändert, so wie die Welt sich ändert, so wie ich mich änder.

Und ich kann nicht ausschließen, dass Ihr von 1,80m in Leggings und Chucks bald mehr lesen werdet.

Oder auch nicht, kann man nie wissen 😉

Bergisch Soulfood – Bolognese

Im Rahmen von WeAreWuppertal habe ich in der letzten Woche versucht Bergisch Soulfood näher zu beleuchten. Doch aufgrund viel Stress und wenig Zeit, viel das ziemlich dürftig aus.

Somit habe ich mir am Sonntagabend kurzerhand das Headset in die Ohren gepackt und den Kochvorgang einer Bolognese durch Kommentare zum Projekt und zu vielen weiteren Themen von mir gegeben.

Also lassen wir den Post auch kurz ausfallen.

Hier das Kochen:

Hier das Ergebnis:

#bergischsoulfood #Dinner #fb #bolognese

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Something’s in the Bush

Und damit mein ich nicht die bunte Knete, die George W. zwischen den Ohren hat.

Manchmal verhalten Menschen sich komisch. Entweder sie sind plötzlich überfreundlich oder stellen ungewöhnliche Fragen oder sagen, dass sie sich melden und selbst wenn man sie noch 2x anschreibt, bleibt eine Antwort aus.

Das Blöde ist, ich kann so was meist nicht nur erkennen, sondern auch 1 und 1 zusammen zählen. Das mag zuweilen eindrucksvoll sein. Menschen machen ein ganz komisches Gesicht, wenn man sie nach Geheimnissen fragt, die sie eigentlich vor einem im Verborgenen lassen wollten.

Ich kann da nichts für. Ich bin nur der überdimensionierte Freak, der damit „leben“ muss, dass er so was im Gefühl hat.

Die meiste Zeit habe ich wirklich keine Ahnung, was so mancher Mensch in meinem Umfeld so treibt und vor allem wieso?! Nicht jeder scheint wirklich eine Strategie zu haben, doch stumpfes Rumgefronte hat bisher noch niemanden einen Blumentopf gewinnen lassen. Ich habe bereits so viele Komplotte aufgedeckt, bevor sie überhaupt ausgetragen werden konnten, dass ich schon ziemlich creepy für manchen erscheinen mag.

Aber das ist mir (die meiste Zeit) egal. Weil zu selten jemand zu diesen Leuten gehört, der mir WIRKLICH was bedeutet. Und wenn, dann muss man auch da drüber stehen, irgendwie.

Alles was ich sagen kann ist, dass meine Erfolgsquote ebenso eindrucksvoll ist. Ich brauch niemanden irgendwo hin zu schicken, dass er jemanden aushorcht oder provoziert oder in anderer Weise beeinflusst.

Ich muss mit niemandem über irgendwen reden um an Infos zu kommen. Man muss sich die Menschen nur ansehen und ihnen zuhören. Das reicht schon um an Punkte zu kommen, auf die man aufpassen muss. Menschen machen so was. Sie rangeln, rivalisieren, kämpfen, gehen sich gegenseitig auf den Sack und fordern Frieden.

Man selbst ist der Verrückte, wenn man damit nichts am Hut haben will und aus berechtigten Gründen daran zweifelt, dass die Menschen neurobiologisch zu friedlichem Verhalten fähig sind. Sie brauchen den Beef, das Drama, die Rangeleien. Ich brauch das nicht, denn immer wenn ich in so was einsteige, bin ich sofort der böse Mann. Alles cool. Ist nicht mein erstes Jahr hier.

Menschen, die wenige Argumente für etwas oder sich haben, die haben immer eins gegen Dich. Und sie finden immer arme Seelen, die ihnen zuhören und ihre Geschichten abkaufen. Damit muss man umkommen.

Wenn sie das unterhält, belustigt oder weiter bringt, dann bitte. Aber man darf mir auch nicht böse sein, dass ich darauf wenig Lust habe und das offen zeige. Ich mein, worum geht’s denn? Etwas zu schaffen, zu verändern, positiv zu beeinflussen, zu beleben, zum umdenken zu bewegen? Oder darum, dass einen jeder für nen tollen Hecht / eine tolle Hechtin hält? Nah, wieso frag ich eigentlich?!

Wenn mich keiner auf der Arschloch-Liste hätte, dann hätte ich den Finger nie in die richtigen Wunden gelegt. Wenn ich für jeden der Spaßkasper wäre, dann würde man mich sicher öfter um Platz im Blog bitten und dann doch hängen lassen.

Und das ist der Punkt. In den meisten Fällen, wenn ich mich richtig über jemanden aufrege, muss ich nur eine Runde durch die Wälder streifen um wieder auf die ausschlaggebende Frage zu kommen: „Bringt es mir was, wenn ich mich weiter darüber aufrege?“ Und meist lautet die Antwort: NEIN!

Die meiste Zeit reg ich mich über Shice auf, der eigentlich gar nicht mein Shice ist. Ich könnte nen Strich drunter ziehen, nach Hause gehen, duschen, was kochen und es mir gut gehen lassen. Aber nein, ich setz mich irgendwo hin und lass mir auf die Kirsche gehen.

Aber ich lerne ja auch daraus. Ich muss mich mehr um meinen Shice kümmern, wenn andere Hilfe brauchen, werden sie sich schon melden. Und wenn nicht „Thanks, for Odins Sake“!

Zwei Beispiele:

a) Jemand sagt mir, dass er gerne bei einem Projekt mit macht und meldet sich dann nicht mehr, man rennt ihm/ihr tagelang hinterher.

Wieso? Vielleicht ist da draußen jemand, der sich wirklich freut mit machen zu können und somit vergeudet man nicht nur Energie, sondern auch Zeit, in der man jemand anderes Lächeln lassen könnte.

b) Ich will meine Projekte im RL abbilden und eine Location spielt lieber Affentheater mit einem, anstatt klare Worte zu sprechen.

Wieso? Vielleicht gibt es ja eine andere Location, die sich das nicht erlauben kann und sich sogar über Publicity und Programm freut. Man verschwendet wieder Energie um etwas zu schaffen, gegen ein paar Menschen, die mit IRGENDWAS (mir, dem Programm, dem Internet, sich selbst) ein Problem haben und verweigert damit einer anderen Location ein nettes Programm.

Also muss man sich einfach öfter mal besinnen, was man denn nun will. Und in den meisten Fällen sollte man sich überlegen, ob es nicht andere Wege gibt um ans Ziel zu kommen und vielleicht um jemandem eine Freude zu machen.

Ich beschäftige mich zu viel mit Bullshit. Lügen, Geheuchel, Gestichel, Image- und Ego-Probleme, Fame-Neid und – Geilheit. Und all den Shice hab ich eigentlich gefressen. Zur genüge. Wie Five Finger Death Punch meinen: „I’m Under and Over it!”

Wenn man es nicht hin bekommt Differenzen durch ein direktes Gespräch zu klären, weil einem die Nüsschen dazu fehlen und man lieber das Äffchen machen will. Bitte.

Aber vielleicht ist genau diese generelle Abgrenzung von solch einem Schwachsinn das, was mich ausmacht. Oder das, was mich zu so einem überdimensionierten Freak hat werden lassen.

Ich hatte letztens ein Gespräch mit einer bezaubernden, jungen Dame. Diese meinte so etwas wie: „Es ist immer das Gleiche mit Dir, sobald Du merkst, dass Dich jemand gern haben könnte, machst Du zu und stößt einen weg.“ Ja, denn vielleicht bin ich genau dann verletzlich, wenn ich jemanden mag und der mich auch mag.

Vielleicht waren es genau diese Momente, die mich so getroffen haben, dass ich keinen Sinn mehr darin sehe, dass man ständig irgendwo in Beef rein gezogen wird, nur um nachher der böse Mann zu sein.

Werte sind hier nicht mehr so gern gesehen, wenn man etwas nicht für Geld oder Fame, sondern aus Überzeugung tut, hat man für 80% schon einen an der Glocke. Für mich ist das anders herum. Wenn jemand etwas tut, nur damit sich jemand freut oder damit es irgendwo reibungsloser läuft, dann darf der sich noch dem Gram der Geier aussetzen lassen. Doch mehr Punkte sammeln kann man bei mir nicht.

Im letzten Post habe ich ja bereits beschrieben, wie komisch es für mich ist, wenn alle (außer mir) über irgendwas Bescheid wissen, was man dann Einzelpersonen nach und nach aus der Nase ziehen muss. Ich weiß nicht wie oft ich in letzter Zeit das Gefühl hatte, dass ein direktes Gespräch angenehmer wäre, als ein andauernder Eiertanz.

Ich muss nicht überall mitarbeiten.

Ich muss nicht jeden als Freund haben.

Was ich jedoch muss, ist mich öfter fragen, was es bringt, wenn man seine Nerven, seinen Ruf (ahahahhahhahahhaaaaa, tschuldigung!) und seine Zeit in etwas investiert, was vielleicht auch woanders und sogar besser funktionieren würde. Und da muss man sich eventuell auch nicht verarscht fühlen oder um irgendwas kämpfen oder mit irgendwem diskutieren.

Ich hab manchmal einfach keinen Plan mehr, wieso ich das alles mache.

In den meisten Fällen ist es scheißegal, ob ich mich um Kopf und Kragen arbeite und ärgere oder einfach von 8 – 17 Uhr irgendwo sitze, (wie alle) nur 60% meiner Leistung bringe und den Rest des Tages Welpen knuddel. Vollkommen Hupe. Klar, da wird es auch wieder Menschen mit Problemen geben, aber die haben den gleichen Arbeitsvertrag wie ich und ich hab somit ne ziemlich genaue Grundlage, wie ich damit umzugehen habe.

Man lernt niemals aus. Und so legt man seine Karten neu und plant Rettungsboote ein. Am besten weit, weit weg, von all dem Dreck.

Bis dahin schreib ich Euch weiter eins um die Ohren.

Danke für Euren Besuch <3