MNEK covered „Don’t stop me now“ von Queen

Ich hatte den Remix an einem Freitag bei Spotify entdeckt und mich gefragt, wann dazu ein Video raus kommt. Nun ist es da und ist dazu noch ein Werbefilm für die Bekleidungsmarke Strellson.

Der Track bleibt eine Bombe und das Video dazu ist trotz Werbepartners echt gut geworden.

Zieht’s Euch rein, viel Spaß damit.

DOCTOR STRANGE Review

Auch wenn nicht alles in der Welt gut läuft – Marvel läuft gut.

Ich kann mich noch daran erinnern, dass mich ein früherer Arbeitskollege noch belächelt hatte, dass ich Comics von Thor am Arbeitsplatz liegen hatte und wie er mir dann erzählte, dass der neue Iron Man Film mit Robert Downey Jr. Super wäre. Manchmal, und nur manchmal, sage ich nichts und schmunzle nur.

Der Comic, de ich zu der Zeit auf meinem Schreibtisch liegen hatte, das war die Geschichte, die Marvel wohl als Nächstes in Thor: Ragnarok behandeln wird und ich werde nicht Spoilern, denn ich hatte ja bereits das Vergnügen mit Marvel.

Aber es sind nun (mit Doctor Strange) 10 Solofilme. Mit der ein oder anderen Unterstützung. Keine Team-Ups wie Civil War, die Avengers oder Guardians of the Galaxy. Und alles begann mit eben diesem Iron Man Teil. Und nun, nun sind wir genau an dem Punkt, an dem keine 3D-Animation lächerlich aussieht und man die Storys der Comics fast originalgetreu umsetzen kann.

Dazu hat Marvel begonnen die „Themenschwerpunkte“ der Charakter mehr in den Vordergrund der Filme zu rücken. Die Guardians sind Spaceaction, Captain America: The Winter Soldier war ein Thriller, Thor bekommt mehr und mehr Fantasy Elemente, nun kommt mit Strange noch die Magie/verschiedene Dimensionen hinzu. Es kann einfach nur gut werden.

Ich dachte vor Civil War: „Wow, das wird langsam echt voll auf der Leinwand“, und während des Films dachte ich mir: „Da ist aber noch reichlich Luft nach oben.“ Und die Luft wird nun gefüllt, es kommen noch mal neue Gesichter und noch mal neue Elemente. Dazu ist es wirklich schön zu sehen, wie DC versucht an dieses Universum aufzuschließen und irgendwie nicht die richtigen Leute im Background hat.

Ich mein, Marvel hatte vielleicht auch einfach ne Menge Glück mit Disney – ich mein Disney – das hätte auch derbe in die Hose gehen können. Doch, andere verkacken Reboot um Reboot von anderen Marvel Franchises und die legen aus dem Stand ein Multimilionen-Filmuniversum mit Schauspielern der Extraklasse hin.

Ich wusste, durch Vorpremieren für Journalisten etc., dass Doctor Strange gut sein dürfte. Aber als ich ihn nun selbst sah – unfassbar gut! Ich versuche nicht zu Spoilern und dennoch auf alles einzugehen, was ich sagen möchte.

Wie gesagt, genau wie Deadpool ist Doctor Steven Strange kein „normaler“ Superheld. Er ist schon ein sehr, sehr mächtiger Charakter im Marvel Universum, doch die meiste Zeit hat er andere, mächtigere Gegner, als beispielsweise die Avengers. Obwohl er auch ein Avenger werden dürfte. An dem Punkt ist es schwer nicht zu spoilern. Strange ist ein mächtiger Name im Marvel Universum, große, mächtige, andersartige Gegner, mehr müsst Ihr erst mal nicht wissen, geht in den Film.

Worauf ich hinaus will ist, dass man Doctor Strange nicht wie Deadpool einfach in einen R-Rated „Mid-Budget“ Film stecken kann und einfach humor- und wahnsinnstechnisch komplett am Rad drehen lassen kann. Die Comics von Strange waren anders, psychedelisch, wie ein LSD-Trip. Ich mein, der Typ geht durch ein Loch in einer Wand in seinem Haus in andere Dimensionen und findet das überhaupt nicht komisch.

Also musste auch der Auftakt eines Doctor Strange im MCU ein wenig mehr visuellen Wumms haben. Und das hat er 3 – 4 Mal war stark zu merken, dass Marvel Studios da nicht nur Comic, sondern Filmgeschichte schreiben. In diesen Situationen waren Techniken in den Film aufgebaut, die ich so bisher nirgendwo anders gesehen habe.

Und ebenso wie die Comics nimmt man uns nach der Einführung des Charakters auch recht schnell mit auf eine fantastische Reise.

Ein Problem hat Marvel aber nach wie vor – das Problem der vergebenen Filmrechte in den 90ern. Was Helden betrifft, konnte man es nicht besser machen. Man beachte, dass es Thor, Iron Man, Cap und Hulk seit den 60ern/70ern gibt und diese Typen in ein modernes Team zu bekommen schon an sich eine Aufgabe ist. Nun haben sie weitere Charakter entwickelt und die Rechte für Ghostrider, Punisher und Blade zurück. Wo ist das Problem? Gegner.

Marvel hat viele gute Gegner im Camp der X-Men, Fantastic Four und Spiderman – und die Filmrechte, samt Gegner, sind vergeben. Und so kommt es, dass ein brillanter Mads Mikkelsen so eine Pfeife wie Kaecilius spielen muss.

Und auch sonst hat diese Filmproduktion viele große Namen in sich. Benedict kann man lieben oder hassen, ich liebe ihn seit Sherlock und er passt perfekt in die Rolle des Strange, so wie RDJ perfekt in die Iron Man Rüstung passt. Dazu merkt man, dass er irgendwann scheinbar Lust drauf bekommen hat und zunehmend in die Rolle rein wächst.

Dann haben wir Tilda Swanton als „The Ancient One / Die Älteste“ also die Meisterin von Strange auf seiner Suche nach Heilung. Chiwetel Ejiofor, bekannt aus 12 Years a Slave spielt Baron Mordo, einen Weggefährten Stranges während seiner Zeit in Hogwarts, Quatsch, Kathmandu.

Alles in allem eine wahnsinnig gute Unterhaltung, vor allem wenn man mit Comics eigentlich nichts am Hut hat.

Und auch wenn Ihr dafür nicht ins Kino gehen wollt, bin ich mir sicher, dass das nicht das Letzte gewesen ist, was wir von Strange gehört und gesehen haben.

Dennoch kann ich, wenn Ihr Magie, Fantasy oder einfach gute Mindfucks mögt, den Kinobesuch uneingeschränkt empfehlen.

Ansonsten, oben im Header findet Ihr noch 2 Trailer hintereinander weg.

Viel Spaß damit!

2 Kandidaten / 4 Gesichter / Keine gute Wahl

Ich hatte nun einige Zeit nachzudenken, den ersten Schock zu verdauen und zu fokussieren. Es ist immer schwer zu formulieren was in einem abgeht, wenn man es sich erlaubt außerhalb der gesetzten Grenzen zu denken.

An manchen Ecken habe ich (wie man vielleicht bemerkt hat) eine amtliche Schreibblockade aufgebaut. Einerseits ist es Disziplin - etwas, was einen ständig beschäftigt nicht hier zu behandeln und andererseits hat man als Schreiber auch immer Themen die raus müssten, wo einem aber irgendwas zurückhält. Man könnte es erzwingen und schreiben, aber es wäre Dreck. Erzwungener, unausgereifter Dreck.

Und dann gibt es so was, wo man den Tag durch mehr Gas gibt, um den Kühlschrank zu füllen, damit man danach den Kopf leeren kann. Es muss dann einfach raus, sonst blockiert es einen. Das kann man nicht nachvollziehen, wenn man nicht selbst irgendwo veröffentlicht. Ich muss mich an manches Zeug, was ich hier treibe auch selbst noch gewöhnen.

Doch lasst uns zum Thema kommen. Wer sich gefragt hat, was das denn nun wieder für ein komischer Titel ist, dem erkläre ich es kurz. Jede(r) Kandidat(in) hat zwei Seiten, von denen man ihn/sie betrachten kann. Es kommt darauf an, auf welcher Seite man sieht. Ein Republikaner sieht Hillary Clinton anders als ein Demokrat und bei Trump andersum.

Wenn jemand den Sieg von Donald Trump feiert – aus welchem Grund tut er das? Schauen wir uns die beiden nachträglich mal an.

Zum einen Hillary Clinton:

Die „helle“ Hillary wäre die erste Frau an Amerikas Spitze gewesen, hatte ein politisches Programm, nicht immer die klarste Position, 30 Jahre Erfahrung und war trotzdem keine Bernie Sanders. Sie ist keine Sympathieperson wie Barack Obama, sie ist eine Kämpferin und beißt sich durch. Jeder, der annimmt, dass Politik ein lockerer Job wäre, der soll sich mal in einer Partei über ein Jahr hinweg politisch engagieren. Gremien kennenlernen, es kennenlernen, dass man Menschen, ihre Ansicht und ihre Art nicht versteht und trotzdem irgendwann auch ihre Stimme brauchen wird. Man sollte sich mal damit auseinandersetzen wie es sich anfühlt für etwas Gutes zu kämpfen und darin aufzugehen und dann doch die Mehrheit feiern zu sehen, die ebenso meint etwas Gutes getan zu haben, wenn auch nur für sich. Angriffe aushalten, trotzdem hellwach bleiben um zurückschlagen zu können. Das ist Politik. Nichts was man 30 Jahre mitmacht ohne sich hin und wieder zu denken: das war’s. Und nichts, wo man nicht ständig darauf achten muss, dass man auch die Menschen vertritt und nicht nur sich und seine Taschen.

Womit wir zur „dunklen“ Hillary kommen. Sie ist für viele der Inbegriff des „Establishments“. Sie ist fest in der politischen Landschaft etabliert und hat sicher einige Kontakte geknüpft und ist somit natürlich im Einflussbereich von Lobbyisten. Auch für mich war sie nie mehr als eine „Notlösung“. Ich hab mich gefreut, als Obama das Rennen gemacht hat. Die Clintons standen immer in der Kritik dafür, zu oft das eigene Interesse vor das Allgemeinwohl zu stellen. Zur Zeit der Whitewater Affäre hatte sich sogar ein Anwalt der Clintons „umgebracht“ und das kurz vor einer Aussage zur Whitewater Affäre. Und da kommt dann schon ein „House of Cards“ ähnlicher Beigeschmack auf.

Und Donald Trump:

Der „dunkle“ Donald Trump gibt erst damit an, dass er alles mit Frauen machen könne und als sich dann Frauen meldeten, die das bestätigen konnten, war es plötzlich alles ganz anders. Der Typ will eine Mauer in Richtung Mexiko bauen und die soll Mexiko zahlen. Wieso? Na da kommen eine Menge „Bad Hombres“ aus Mexiko mit Drogen, Problemen, manche sind Vergewaltiger. Er will seine politischen Gegner hinter Gitter bringen, er will alles ganz toll und großartig und wundervoll machen. Wie? Das geht uns scheinbar nichts an. Auch seine Finanzen (die bisher jeder President [auch Bill Clinton] offen gelegt hat) will gerade der Typ, der seine komplette Existenz nur auf Deals und Geld begründet, nicht zeigen. Er beschuldigt Hillary von den EINVERNEHMLICHEN Affären von Bill gewusst zu haben und beschuldigt eine Volksgruppe, dass sie vermehrt Vergewaltiger hervorbringt, während er selbst nicht besonders viel Achtung vor Frauen und derer sexuellen Selbstbestimmung hat. Der Typ hetzt gegen illegale Einwanderer. Hätte aber ohne illegale Einwanderer grad nichts zu vögeln. Oder besser: keine first Lady. Denn die kam illegal nach Amerika. Und die klaut dann auch noch als tolle weiße Frau ihre besten Worte bei einer noch tolleren schwarzen Frau. Was für ein Milchbrötchen. Da hetzt der Mann seit Jahren gegen Obama und dass der ja gar kein richtiger Amerikaner ist und seine wirklich illegal eingereiste Kaufhauspuppe klaut seiner Frau dann die Worte. Also wie toll können DIESE weißen Herrenleute schon sein, wenn sie nicht mal eigene, bessere, weißere Worte finden? Er hat offen getweetet, dass er den Klimawandel für eine Verschwörung der Chinesen hält. Obwohl die Arbeitslosenquote zuletzt um 5% sank und somit auf einen Aufschwung hinweist, betete er das Märchen der desaströsen Wirtschafts- und Arbeitslosenzahlen vor.

Und auch wenn der Typ ein gigantischer Kotzbrocken war, vor Widersprüchen nur so überquoll und auch sonst nicht ganz knusper gewesen ist, so hatte er doch eine „helle“ Seite – auch wenn die womöglich nur in den Wunschvorstellungen mancher Anhänger existiert, aber ich skizziere sie mal. Donald Trump ist dreifacher Milliardär (angeblich, genaue Zahlen fehlen) und soll somit, nach eigener Aussage, für Korruption und Lobbyismus gar kein Ansprechpartner sein. Er wäre unabhängig, anders als das durchtriebe Establishment, was sich seit Jahrzehnten, verbrüdert mit Wallstreet und dem Industriell-Militärischen Komplex, da oben eingenistet hat. Grundsätzlich nicht verkehrt, nur was, wenn das auch nur „ein Spaß“ war? Oder „nie so gesagt“ wurde?

Vielleicht ist er doch nur das rassistische, sexistische, verwöhnte Arschloch, was sich trotzdem die Taschen vollmacht und mehr nicht – was dann?!

Seine Siegesrede ließ mich sprachlos zurück. Der Hampelmann mit der orangenen Rübe, der während des Wahlkampfs selbst Müttern mit Kindern aus dem Saal werfen lies, bat nun um einen Schulterschluss aller Parteien. Er wolle ein Präsident für alle Amerikaner sein und großartige, tolle Dinge machen. Seitdem der Gewinn drin war, ruderte auch sein Wahlkampfteam massiv zurück. Zum Beispiel „es würde keine Deportationen geben“. Na das ist ja begrüßenswert, toll!

Ich persönlich schlucke den Braten nicht, denn laut einem Tweet wollte Al Jazeera America nach der Wahl eine Frage stellen und Trump antwortete „Ihr seid raus aus dem Geschäft“ und ging weiter. Klingt also nicht nach: Alle sollen sich lieb haben.

Dennoch bin ich nicht der Meinung, dass man nun großartig besorgt sein sollte. Man sollte das Ganze beobachten und kommentieren. Reden, wenn man Bedarf hat und Fragen, wenn man was nicht versteht. Auch wenn nun der selbst ernannte dunkle Ritter gegen die „Mainstream Medien“ an die Macht kommen wird. Sollte man trotzdem immer lieber zwei Mal nachfragen, anstatt einfach irgendwas zu schlucken. Egal von welcher Seite und in welcher Hinsicht.

Nichtsdestotrotz war das auch eine spannende und bewegende Nacht. Und um das zu verdeutlichen, schließe ich diesen Zeilen eine Tweet-Parade der #ElectionNight2016 an. An der Stelle vielen Dank an meine Timeline. Ich folge Jeep-Peoples, Playmates, Spieleentwicklern, Unternehmern, Journalisten, Musikern, Sportlern usw. aus den Staaten und manche folgen mir zurück. Es sind viele verschiedene Menschen, mit vielen verschiedenen Ansichten, die ich alle nach den Jahren sehr gerne lese, auch wenn ich nicht immer ihre Meinung und doch viele ihrer Interessen teile. Vielen Dank.

Ja, zuletzt die Frage – Was denkt Ihr über den Wahlausgang in den Staaten?

Ich habe mal einen Umfragetweet mit 4 möglichen Antworten in die 9 Welten entsandt und wenn Ihr mögt – gebt Euren Senf dazu.

Ansonsten: Viel Spaß mit den Tweets und mögen die Nornen Euch gnädig sein.

Master Hoshino

"The Force is in that Stick"

Genau mit den Worten werden Walküren im Schlafgemach Thrudheims begrüßt.

Lassen Sie uns kurz ernst werden. Von Zeit zu Zeit gibt es Fan-Filme, die so gut gemacht sind, dass man sie schnell mit einem Trailer zu einem neuen Original-Streifen verwechseln könnte.

Der im Header ist einer aus dieser Gattung.

Viel Spaß damit!