Samhain / Halloween 2017 – Missing 411

Auch in diesem Jahr möchte ich Euch nicht unbegruselt lassen und meinen Teil zu Halloween / Samhain beitragen. Wie in 2016 werde ich Euch eine Geschichte vorstellen, auf die ich durch den Mythen Metzger aufmerksam geworden bin, die wirklich so passiert ist und in diesem Jahr auch weiterhin passiert. Dazu kann ich den erhobenen Zeigefinger nicht lassen und das Thema gleichzeitig mit einem ernsten Anliegen versehen.

Nicht nur, dass dies eine echte Gruselgeschichte ist. Sie ist auch noch ebenso nachprüfbar. Es gibt Berichte, es gibt Artikel, es gibt Zeugenaussagen, es gibt Beweise, doch keine greifbare Erklärung, schon gar nicht von offizieller Seite.

Das hier ist das Internet. Jeder von Euch kann sich in etwas einlesen, einen eigenen Blog betreiben und darin veröffentlichen, was auch immer Er / Sie möchte. Es war sehr lange Zeit so, dass ich das derbe abgefeiert habe. Nun hat jeder eine Stimme, wenn er denn möchte.

Doch irgendwann fiel mir auf, dass nun auch wirklich jeder eine Stimme hat.

Das bedeutet, dass diese Stimme nicht nur für Spaß und Unterhaltung und Poesie und was auch immer genutzt wird, sondern dass die Stimme auch genutzt werden kann, um Leute zu verwirren und in die Irre zu führen.

Ich habe irgendwann ein Gefühl dafür entwickelt, wann etwas wirklich stimmt und wann etwas auch einfacher Unfug sein könnte. Nehmen wir mal als Beispiel nie normalen Mainstream Medien. Der orange Clown behauptet ja sehr oft, dass irgendein Nachrichtensender Lügen verbreiten würde. Was keiner macht, ist sich hinzustellen und zu fragen: Wann hat jemand wo gelogen und wieso denkst Du das?

Oder es fällt mir nicht auf.

Aber es gibt immer Fragen und Ansätze und Zweifel, die einen schnell darauf bringen, dass etwas womöglich nur ein Hoax ist. Wer den Film Schtonk kennt oder zu der Zeit selbst schon solche Themen aufnehmen konnte, der weiß wie verheerend eine falsche Nachricht für ein Medium mit solchem Ansehen, wie dem des Sterns, sein kann. Somit, die prüfen schon ziemlich gut nach, was sie veröffentlichen, sonst veröffentlichen sie bald nicht mehr so viel, weil man sie für Lügner und Traumtänzer hält.

Mittlerweile ist es jedoch so, dass manche Menschen alles glauben was irgendwer, der nur ansatzweise vorgibt Plan zu haben, erzählt. Und wenn dann noch Knöpfe bei den eigenen Bedürfnissen nach „Wahrheit“ gedrückt werden, dann ist man Feuer und Flamme für diesen Blog, diesen YouTube-Kanal, dieses 4Chan oder Reddit-Board. Wenn man sich die jeweilige Geschichte ansieht, ist die entweder so geheim oder die Person, die die Geschichte erzählt ist so tief in der Sache drin, dass man dafür keine anderen Belege findet, wenn man im Netz sucht.

Sehr viele Stories sind dann nur auf anderen, ähnlichen Seiten und Blogs zu finden. Rechte Inhalte rechts, linke Inhalte links, hin und wieder passieren ein paar Esoteriker.

Aber die Story vom letzten Jahr, vom Dyjatlov Pass und auch diese Geschichte(n) dieses Jahr, sind such- und findbar. Es gibt Polizeiberichte, es gibt Augenzeugenberichte, es gibt Beweise, doch keine Erklärung. Mittlerweile an die 1.400-mal nicht. Und dennoch wird die Geschichte von den zuständigen Behörden ignoriert oder bewusst klein gehalten.

Und da sind wir an dem Punkt, wieso ich den Youtube- / Dailymotion-Kanal des Mythen Metzgers so schätze. Er begibt sich da in einen Bereich des Netzes, wo man gerade noch einige BigFoot-Dokus, just for fun guckt und SCHWUPPS – macht man es wie B.O.B. und glaubt die Erde sei flach oder hohl oder von Zwergen und Aliens unterwandert.

Bis zu einem gewissen Grad findet man jedoch auch oft Geschichten, die wirklich faszinierend, womöglich gruselig und doch WAHR sind. Oder zumindest so nachprüfbar, dass ein Hoax fast unmöglich wird.

Doch genau diese Verwirrung um Wahrheit und Lüge von Geschichten im Netz nehmen sich jetzt manche Firmen zum Vorbild und machen damit Marketing. Das ist jetzt nicht die Halloween Story, aber ich möchte kurz zwei Beispiele für bewusste Verwirrung durch Marketing im Netz vorstellen.

Von der Ersten darf jeder halten, was er will. Jedoch Hakan aus Schweden (?) hat unter der Spüle den Ablauf gechecked und ist dabei angeblich in einen Riss des Raum/Zeit Kontinuums geraten und in der Zukunft, bei sich selbst, wieder raus gekommen. Dann haben Zukunfts-Hakan und Vergangenheits-Hakan etwas gechilled und ein Video gemacht und dann ist Vergangenheits-Hakan wieder zurück in die Vergangenheit gereist und hat allen das Video von sich und Zukunfts-Hakan mit identischen Tattoos gezeigt. Jahrelang große Aufregung, die Verrückten im Netz rannten frei. Und dann war alles doch nur virales Marketing eines Altersvorsorgeanbieter aus Schweden (?) weil es Zukunfts-Hakan ja durch die Altersvorsorge so überdurchschnittlich Titte gehen würde.

Ich war nach „unter der Spüle“ raus. Kommt schon! Ein Riss in der Raum/Zeit unter der Spüle? Ich hätte die Nummer ansatzweise merkwürdig gefunden, wenn er an der Mikrowelle gebastelt hätte oder weiß der Hugo. Aber so war mir sofort klar: UNFUG!!!

Die zweite Geschichte habe ich zwar erst nach dem damit beworbenen Produkt kennengelernt, aber sie wird auch noch fortgeführt und ist mehr als nachprüfungswürdig. Es geht hier um die Cloverfield-Filmreihe. Bisher sahen wir ein Giganto-Monster durch New York ziehen und einen alten Sack, der Mädchen in seinen Bunker lockt. Beide Filme lassen bewusst einige Fragen offen. Doch wer im Netz etwas forscht, der findet dort Firmen und Blogs und weitere Hinweise zu den Ereignissen aus den Filmen. Da hat also jemand Firmen erfunden, dafür Seiten erstellt und verknüpft dort nun die Geschichte der Filmreihe in unfassbar mitreißender Art und Weise. Ich bin davon sehr beeindruckt. Wer die Geschichte hinter den Filmen näher kennenlernen möchte, der sollte mal auf dem Youtube Kanal von Inside A Mind vorbei schauen, dort gibt es eine Videoreihe dazu. Ich habe Euch das erste Video aus der Reihe mal verlinkt.

Und der Mythen Metzger guided einen da so ein wenig durch. Er zeigt die jeweiligen Geschichten, die man im Netz so findet (die nicht völliger Unfug sind) auf und legt die Fakten dazu dar. Aber er sagt auch ganz klar, wenn er etwas für Unfug hält und stellt nicht wie die meisten Kanäle Video auf Video auf Video ein, ohne sich damit auseinanderzusetzen.

Dazu hält er zu den großen Themen, wie dem Thema in diesem Jahr, auch noch auf dem Laufenden, wenn es etwas neues dazu gibt. Daher an dieser Stelle auch noch einmal eine definitive Aboempfehlung des Mythen Metzgers.

Kommen wir nun zum eigentlichen Teil des Posts.

Und auch zum eigentlichen Teil muss ich kurz etwas einwerfen. Ich habe diesen Post auf Basis der Mythen Metzger Videos begonnen und wollte mich zu den Themen näher informieren. Es war eine gute Halloween Story, weil es passiert ist und noch passiert und sich somit von normalen „Geschichten“ unterscheidet. Nachdem ich mich jedoch für diesen Post etwas näher mit dem Thema befasst habe, ist mir etwas aufgefallen.

Wie soeben beschrieben, kümmert sich der Mann, der die nun folgenden Fälle zusammengetragen hat, mit Namen David Paulides nur um die Erfassung dieser Fälle. Er hält sich bei seiner Arbeit daran nur Dinge zusammenzutragen, die gesehen und wahrgenommen und erfasst wurden. Er beschäftigt sich nicht damit herauszufinden, WAS diese Fälle hervorruft.

Er hat jedoch eine Idee davon, was da vor sich gehen könnte, bindet das aber nicht an seine Arbeit. Wenn man jedoch etwas näher in das Thema einsteigt, dann bekommt man einen Eindruck, was für David Paulides denkbar wäre. Und das ist der Punkt, an dem ich jeden einen Warnhinweis zum weiterlesen gebe.

Denn man muss in der Lage sein, seinen Kopf für Dinge, die dann beschrieben werden, aufmachen zu können. Nicht jeder kann Blut sehen und so verhält es sich meiner Meinung nach auch mit Gedanken. Beispiel: Ich habe ein Video eines Vortrags von David Paulides gesehen, in dem er schon näher darauf eingeht, was er annimmt, was da vor sich geht. Doch er zeigt auch klar, dass das nur Erklärungsversuche für die vorliegenden Fakten sind. Im Kontrast dazu stand dann ein Mann aus dem Publikum auf und „erklärte“ David Paulides dann etwas dazu mit einer Selbstverständlichkeit, dass einem klar bewusst wird, dass solche Ideen nicht für jeden was sind.

Verstehen wir uns nicht falsch, jeder Wissenschaftler braucht Vorstellungskraft und ein Interesse daran etwas aufzuklären, was sich bisher noch niemand vorstellen kann und viele sicher für Mumpitz halten. Beispiel: Gravitationswellen, die im letzten Jahr den Nobelpreis abgeräumt haben. Oder das Higgs-Boson.

Und nach den Fakten, wenn ich auf die Frage eingehe, was zu solchen Vorfällen führen kann, bewegen wir uns gedanklich in einem Bereich, wo jeder anerkannte Wissenschaftler die Finger von lässt, da es sehr weit weg ist von dem, was wir gerade in dieser Welt sehen oder vermuten.

Dennoch gibt es Dinge, die mit unseren derzeitigen Mitteln einfach nicht zu erklären sind und dennoch geschehen. Und das ist mir bewusst geworden. Was David Paulides mit seiner Arbeit bewirkt ist nichts anderes, als eine Aufmerksamkeit auf Probleme erzeugen, die uns bisher bewusst vorenthalten werden und das zeigt sich mit der Zeit in diesem Thema auch klar.

Also nicht „Die USA ist von Aliens unterwandert und das sagt uns keiner!“ sondern eher „Vielleicht passieren ja mehr unheimliche Dinge, als wir uns vorstellen können, wir haben nur nicht den Blick darauf, weil sie uns selbst womöglich nicht begegnen.“

Doch die Masse der nun folgenden Fälle und die fehlende Unterstützung durch die Offiziellen lassen Schlimmes vermuten. Was jedoch passiert ist, dass die von David Paulides zusammengetragenen Fälle einfach einige Fragen aufwerfen und ich bin mir sicher, dass niemand mir das so erklären kann, dass ich keine Fragen mehr habe. Wenn jemand nach dem Thema meint, es mir erklären zu können – bitte gebt mir Bescheid.

Lasst uns das Thema angehen und entscheidet selbst.

Es geht in diesem Jahr um die so genannten „Missing 411“ Fälle, die der amerikanische Investigativjournalist und Autor David Paulides, nach dem Tipp eines National Park Rangers, zusammengetragen hat und weiter zusammenträgt. Es gibt Hunderte Fälle von unerklärlichem Verschwinden von Menschen in amerikanischen Nationalparks. Und das sind keine Fälle, die schnell aufgeklärt werden können, diese sortiert Paulides sofort aus. Sondern eher Fälle, die alle gleiche Muster haben und mit allen natürlichen oder logischen Erklärungen nichts am Hut haben.

Ich gehe später noch genauer darauf ein, wieso man diese Fälle nicht logisch erklären kann. Wer gerne Medical Detectives oder andere Autopsie Sendungen schaut, der weiß, dass die Kriminalwissenschaft mittlerweile so ausgereift ist, dass man den Weg von Opfer und Täter fast lückenlos nach Beweisen nachkonstruieren kann.

Dazu gehören die Missing 411 Fälle nicht. Das sind Fälle, die man Wander- oder Park- oder Kletterexperten zeigt und die sofort sagen: No fucking Way!

Beispiel, wenn ein 5jähriges Kind, neben seinen Eltern, unbemerkt und innerhalb von Sekunden im Wald verschwindet und dann tot gefunden wird, denkt man an Verlaufen, Raubtiere, abgestürzt, ertrunken. Wenn das Kind jedoch im Tal verschwindet und nachher ohne Schuhe und äußerlich unverletzt 1.500 m höher an einer Stelle gefunden wird, die man nur mit Kletterzeug erreichen kann, dann kann man ziemlich schnell alle konventionellen Erklärungen ausschließen. Verlaufen, kann sein, aber nicht Barfuß 1.500 m eine Steilwand hoch. Raubtier? Möglich, aber das Raubtier hat ihn getötet, ohne ihn äußerlich zu verletzen. Ein ungewöhnliches Raubtier. Vielleicht wollte es ihm nur die Schuhe abziehen und das Kind ist vor Shock 1.500m in die Luft gesprungen. Dazu reißt ein Raubtier nicht einfach so innerhalb von Sekunden und geräuschlos Menschen. Kinder dürften schreien, Erwachsene um das Leben kämpfen. Dann würde man Fell und Blut und andere Anzeichen auf ein solches Ereignis finden. Abgestürzt? Ja, wenn man mittlerweile nach oben abstürzt. Und Ertrunken fällt auch flach.

Ihr seht, mit normalen Erklärungen kommt man hier nicht weit. Um mit Euch auf Augenhöhe sprechen zu können, gebe ich Euch hier erst einmal alle Videos des Mythen Metzgers zu dem Thema:

Ich habe mir mal die Arbeit gemacht und habe alle „Merkmale“ der Missing 411 Fälle zusammengetragen. Diese Liste benötigt man nämlich später, wenn man eine Erklärung finden will. Man muss jedoch beachten, dass nicht alle Fälle gleich sind, doch die folgenden Merkmale tauchen immer wieder auf, wenn man sich die Fälle näher ansieht.

  • Opfer sind plötzlich verschwunden.
    Man geht durch den Wald, über die Zeit bilden sich Grüppchen, man fällt mal zurück, man bleibt mal stehen, damit der Rest aufholen kann oder man geht nur einen Schritt schneller als die anderen, dann dreht man sich kurz um und im nächsten Moment sind die Opfer verschwunden.
  • Unaufspürbar.
    Wenn man nun von einer Sekunde auf die nächste jemanden verliert, selbst wenn es 2 Sekunden sind, möchte man doch annehmen, dass die Vermissten noch in Rufnähe sind. Es kann ja nicht sein, dass jemand innerhalb von Sekunden aus der Rufnähe laufen kann.
  • Spürhunde schlagen nicht an.
    Nun sind so Nationalparks ja meistens draußen und weit weg von Zivilisation. Normalerweise dürften Spürhunde da kein Problem haben. Mensch aus zivilisierter Welt in freier Natur finden ist für die gar kein Thema, normalerweise. Menschen riechen nach Deodorant, nach Babypuder, nach Rasierwasser, Rauch, Schweiß, alles Gerüche, die man an einem Bergbach als Vierbeiner nicht vermuten würde und somit leicht zu erschnüffeln sind.
  • Personen werden entweder nicht gefunden oder tot aufgefunden oder, wenn sie lebendig gefunden sind, sind sie entweder nicht in der Lage zu reden (Kleinkinder, geistig Behinderte) oder können sich nicht erinnern, wo sie in der Zeit, in der sie vermisst waren, sich befunden haben oder was sie so getrieben haben.
    Es gibt wenige Fälle, wo die Vermissten innerhalb des Zeitraums des Verschwindens gefunden wurden (wie oben beschrieben) und auch teilweise darüber berichtet haben, wo sie waren, was aber in den seltensten Fällen Sinn ergibt.
  • Auffundstellen meist mehrfach zuvor durchkämmt worden.
    Wenn jemand verschwindet, bilden sich Suchtrupps und man kennt das Bild, wenn diese im Abstand von 2-3 m nebeneinander mit langen Stäben hergehen und cm für cm untersuchen – nach ALLEM – Hosen, Knöpfe, Knochen, Blut, Fellreste, Uran, Batmanmasken, und nachdem meist an einer Stelle mehr als einmal gesucht wurde, tauchen die Opfer da plötzlich auf. In einem Fall ist ein Mädchen und ihr Hund verschwunden, war sechs Tage fort und wurde dann tot in einem Gebäude aufgefunden, in dem sich täglich Waldarbeiter aufhielten. Ihr Hund war noch am leben, sie nicht mehr und zuvor war keinem bellen oder Ähnliches aufgefallen. Außerdem hat man keinen Urin oder PooPoo gefunden. Es scheint also so, als würden die Opfer weggebracht und würden nachher nur wieder irgendwo, mit gefalteter Kleidung, abgelegt.
  • Opfer barfuß, teilweise unbekleidet, wenn unbekleidet, Kleidung fein, säuberlich gefaltet im Umfeld des Auffundortes oder direkt daneben.
    Zu Barfuß gab es die Erklärung: Wenn man jemanden im Wald an der Flucht hindern will, nimmt man ihm/ihr die Schuhe weg. Stellt Euch vor, Ihr müsst im Wald barfuß vor etwas fliehen. Autsch, huh?
  • Keine äußerlichen Verletzungen, nicht dehydriert, einfach tot.
    Der Großteil der Opfer wird so aufgefunden, es gibt auch Opfer, deren Knochen fehlten, die jedoch im Umfeld zu finden waren. Die meisten Opfer waren jedoch äußerlich unverletzt, bis auf die Fußsohlenverletzungen. Also nicht „aufgefressen“. Doch manche Opfer sind auch wie „zersplittert“.
  • Mehrheitlich Kleinkinder.
  • Keine Anzeichen von sexuellem Missbrauch.
  • Teilweise Anrufe und Mailboxnachrichten im Zeitraum des Verschwindens.
  • Während der Suche, meist entgegen der Vorhersagen, verschlechterte sich das Wetter und die Suche musste unterbrochen werden.
  • Entführungen oft in der Nähe von Gewässern.
    Wo treffen sich alle Tiere irgendwann? Am Wasser!
  • Todesursache wird oft auf körperliche Erschöpfung zurückgeführt.
  • Fundort meist unfassbar weit oder hoch vom Ort des Verschwindens entfernt.
  • Mehrfach auch voll bewaffnete Jäger unter den Vermissten.
    Keinen Schuss abgegeben.
  • Leichen, die im Wasser gefunden wurden, lagen dort meist nur 1-3 Tage, während ihr Verschwinden deutlich länger andauerte.
  • Teilweise Rauschmittel im Blut, obwohl Opfer keine Stoffe zu sich nahmen. (Beeren, wenn Du die isst, kommst Du nicht mehr wieder).
  • Viele Opfer mit deutschen Wurzeln (Kunz, Koch, Heimer…).
  • Verschwinden & Auffinden oft in der Nähe von "Boulder Fields" (Geröllhaufen).
  • Kinder berichten von großen Hunden oder Bären, mit denen sie zusammen waren.
    Jarryd Atadero fragt den/die Fischer, die ihn vor seinem Verschwinden letztmals sahen, ob es in der Gegend Bären geben würde (als hätte er bereits einen gesehen / würde einem folgen). Dave Paulides hat jedoch mit Experten gesprochen und die sagen, dass ein Bär niemals ein Kind „adoptieren“ würde und sich um es kümmern. Eine Begegnung mit einem Bär würde für ein Kleinkind mit ziemlicher Sicherheit tödlich ausgehen und das wäre dann nicht „spurlos“.

Einer der eindrucksvolleren Fälle ist der von Dennis Martin. Dennis verschwand am 14. Juni 1969 und zog einen schwer bewaffneten Einsatz der Green Berets (USASFC – US Army Special Forces Comand – 10.000 Mann stark – alle verschwiegenheitsverpflichtet über sämtliche Einsätze, bis zum Tod) nach sich, jedoch ohne (bekannte) Ergebnisse.

Die Familie Martin macht irgendwo in den Great Smoky Mountains rast und treffen auf eine andere Familie Martin. Die haben auch Kinder und gesellen sich dazu. Nach einiger Zeit wird Dennis jedoch nicht mehr gesehen und eine Suchaktion beginnt. Die Park Ranger werden verständigt, doch gegen Abend zieht schlechtes Wetter mit Platzregen, Gewitter und Nebel auf und die Suche muss für längere Zeit unterbrochen werden. Die Green Berets sind nach 48 Stunden vor Ort und wissen, wo sie hin müssen, Eigenes Camp, eigene Kommunkationskanäle. Die Park Ranger und Green Berets sind voll bewaffnet für drei Wochen. Spürhunde schlugen nicht an und das FBI ist vor Ort, dokumentiert und beobachtet jedoch nur. Von Dennis fehlt weiterhin jede Spur. Der Vater verabredet mit der Parkleitung über alle Fortschritte informiert zu werden.

Die Key Family ist ebenfalls am 14. Juni 1969 in den Great Smoky Mountains unterwegs und sieht eine Stunde nach dem Verschwinden von Dennis einen Bär oder einen Mann, der sich hinter Bäumen versteckt und sich dann durch den Wald entfernt. Das war sechs Meilen entfernt vom Ort des Verschwindens von Dennis und eine Stunde danach. Sie hören daraufhin einen sehr lauten Schrei von einem Kind. Am nächsten Tag lesen die Key’s in der Zeitung vom Verschwinden und wollen sich mit dem FBI an der Stelle treffen, an der sie die Beobachtungen gemacht haben. FBI sagt NEIN! Wir kommen zu Ihnen. (?!?)

Medien fragen die Nationalparkleitung, ob die Geschichte der Key’s mit dem Verschwinden zu tun haben könnte. Nationalparkleitung belügt Vater und Medien und sagt: Nö! Passt zeitlich nicht, vergessen Sie’s. Special Park Ranger sagt, das wäre Unfug. Die Wahrheit wäre, dass alles genau gepasst hätte. Das wäre die beste Spur gewesen, die sie hatten. Er wüsste nicht warum, aber die Familie und die Medien wurden belogen.

David Paulides ist den Weg vom Ort des Verschwindens mit dem Special Park Ranger bis zum Ort der Sichtung der Key’s gegangen und es passte in der Zeit perfekt.

Der Vater von Dennis Martin wurde von David Paulides befragt, ob es noch etwas gäbe, was nicht über den Fall in der Öffentlichkeit bekannt geworden ist. Mr. Martin sagt: Die Gestalt, die die Key’s gesehen hatten, hatte etwas auf der Schulter, was sein Sohn hätte gewesen sein können.

Der in dem Fall involvierte und dokumentierende FBI Agent hat nach den Ereignissen Selbstmord begangen. Was die Green Berets erlebt haben und wieso sie so überdurchschnittlich bewaffnet für eine Suchaktion gewesen sind, wird man wohl nie erfahren

Einige Kinder, die verschwunden sind wurden gefunden und versteckten sich vor den Suchhelfern. Als sie gefragt wurden warum und wieso sie nicht auf die Rufe reagieren würden, sagten sie, dass sie dachten die Helfer gehören zu den „Affenmenschen“.

Eine andere Zeugin auf einem Hochstand sagte aus, dass etwas, wie in „Frischhaltefolie gewickelt“ von Baum zu Baum gesprungen ist. Was schon sehr an Predator nach ihrer Schilderung erinnert hat.

David Paulides hat auch eine Karte mit Fällen erstellt. Auf Basis dieser Daten hat er einige Cluster erkannt, um die sich die Fälle häufen. Der Apalchian Trail führt durch mehrere dieser Cluster. Der Apalachian Trail ist sehr beliebt bei Touristen auf der ganzen Welt, da er vom südöstlichen Zipfel der USA die Ostküste entlang bis zum nordöstlichen Ende der USA reicht.

Viele dieser Fälle ereignen sich in Ecken, die Devil’s Creek, Devil’s Rock, Devil’s Nest. Crazy Woods oder Crazy Creek heißen. Meist führen diese Namen auf die Ureinwohner Amerikas zurück, die sich wahrscheinlich Gedanken dazu gemacht haben, wieso sie diese Orte so nennen.

Der Mythen Metzger hatte vor Kurzem eine ähnliche Geschichte vom Hanging Rock. Die könnte auch in diese Ecke passen und ist auf jeden Fall erwähnenswert.

So, wer von Euch mag Sherlock Holmes? Dann lasst uns nun mal in die Ecke einsteigen, wie man das Ganze erklären könnte.

Wenn wir jetzt an „The hills have eyes“ (Teil 1 & 2 auf Netflix) denken, dann wissen wir – verrückte Mutanten-Kannibalen können es nicht sein, denn die Kreischen rum, überall spritzt Blut, großes Theater. Danach hätten die Kriminalisten einen anständigen Tatort und David Paulides würde den Fall nicht weiter verfolgen. Somit fallen verrückte Mutanten schon mal flach.

Was ist mit Feen? Feen leben in Felsschluchten, Feen können ne Menge magisches Zeug und Feen gibt es. Zumindest wenn man die Isländer fragt. Ich glaube jedoch nicht, dass Feen so was Bösartiges machen. Sind die nicht eigentlich recht geschmeidig unterwegs? Aber die kommen schon mal auf die Liste der Verdächtigen.

Es wurde auch spekuliert, ob es nicht Pflanzen oder Pilze gibt, die halluzinogene Pollen oder Sporen absondern. Ja, mag auch dann so manchen Verstolperer und Lachkrampf erklären, aber nicht wie Kinder auf Steilwände ohne Schuhe hochkommen. Die Sporen will ich ansonsten auch haben. Auch können Sporen nicht das Wetter verändern oder jemanden von jetzt auf gleich spurlos verschwinden lassen. Wenn so manches erwähnte Opfer einfach plötzlich auf einem Trip gewesen wäre, dann wäre das zwar vielleicht witzig mit anzusehen, aber auf keinen Fall würde man sich dadurch in Luft auflösen.

Die Blair Hexe? Wär die Blair Hexe nicht so was wie ne große, ziemlich angepisste Fee? Egal! Aber der Blair Hexe würde ich die Moves alle zutrauen. Ich würde auf die Blair Hexe setzen!

An einem gewissen Punkt dachte ich mir: Im Grunde genommen ist es doch Hupe WAS das verursacht, DASS es es verursachen kann und die Offiziellen entweder keine Erklärung finden wollen oder noch viel schlimmer können, DAS ist das beunruhigende.

Vielleicht ist es weder Bigfoot, noch der Teufel oder Aliens, sondern eine Intelligenz oder Macht, der wir noch keinen Namen gegeben haben und die wir uns noch nicht vorstellen können. Ich meine, es ist ja nicht verwerflich für einen Parkleiter, einen Ranger, einen Green Beret oder FBI Mann zu sagen: Leute, wir haben keinen blassen Schimmer, was hier abgeht, aber wir setzen alles daran das raus zu bekommen. Wieso müssen die Menschen immer so tun, als hätten sie ALLES im Griff, obwohl ziemlich viel dagegen spricht?

Auf meiner Suche nach Theorien, die man mehr oder weniger belustigt darstellen kann, bin ich dann auf etwas gestoßen, was das alles und doch nichts erklären könnte. Es holte mich nur in meiner Idee ab – egal WAS es ist – sagt uns, wie man es stoppen kann.

Und jetzt kommen wir zu dem Teil, den Ihr Euch nicht geben solltet, wenn das alles schon genug für Euch ist. Wenn Ihr meint, Ihr seid noch nicht genug begruselt, dann komme ich jetzt zu etwas, was so ziemlich alles, was man jemals an Mysterien durch die X-Files hat flimmern gesehen, hat verbindet.

Als ich die Story das erste Mal las, hatte ich viele Theorien, die man so über die Jahre im Netz gelesen hat, wieder im Kopf. Doch das kann auch alles nur eine sehr verstörende Geschichte sein. Dann will ich dem, der die Geschichte geschrieben hat, die Hand schütteln. Denn das dürfte das Stephen King Multiversum an einem Fleck übertrumpfen.

Wovon redet der komische Typ denn da schon wieder? Mag man sich nun fragen. Ich erkläre es Euch.

Stellt Euch vor, Ihr lebt in den Staaten und möchtet gerne Farmer werden. Ihr sucht Euch eine Farm, unterzeichnet den Kaufvertrag, ladet einige Trucks voll und zieht auf die Farm. Und schon am ersten Tag begrüßt Euch etwas, was für die meisten sicher schon Grund genug wäre die Trucks direkt wieder zu beladen und woanders hin zu ziehen.
Doch was dann abgeht, ist gleichzeitig mindblowing und creepy as fuck. Die komplette Story in Deutsch könnt Ihr HIER nachlesen. Und es gibt auch ein Buch dazu, was Ihr HIER erhalten könnt.

Als ich damit durch war, war ich einerseits etwas überrascht, dass die NIDS so wenig Material dazu liefern konnte, andererseits waren alle meine X-Files Fanboy Gelüste befriedigt.

Noch einmal: Glaubt nicht jeden Unfug und seht Thesen oder Meinungen nicht immer gleich als in Stein gemeißelt. Aber, wenn wir nun die „Missing 411“ Fälle mit den Ereignissen auf der „Skinwalker Ranch“ vergleichen. Dann versteht Ihr vielleicht was ich damit meine, wenn ich sage, dass das WAS fast schon egal ist. Auch wenn es auf den ersten Blick am meisten interessiert.

Die NIDS begründete die wenigen Belege damit, dass diese „Mächte“ teilweise vorher schon wussten, was sie vor hatten, um ihnen auf die Schliche zu kommen. Wer Arrival gesehen hat, hat vielleicht noch (SPOILERALARM) die Idee im Kopf, dass es Lebensformen gibt, die Vergangenheit und Zukunft kennen. Was nach einiger Überlegung auch wieder Mumpitz ist. Was eher funktioniert hat, war das was der ehemalige Besitzer, der Bigelow die Ranch irgendwann verkauft hat, angefangen hat. Er hat nach dem Verkauf der Ranch eine Art Jagd auf die Phänomene gemacht, was denen wohl gar nicht gefallen hat. Irgendwann sollen die Vorkommnisse auch nach und nach abgeebbt sein.

Ich musste nach der Story, mit dem Wesen vor dem Baum und dem Wesen auf dem Baum, an eine Folge der X-Files denken, wo irgendjemand über eine Landstraße fährt und dort stehen ein reptiluides und ein chewbaccaähnliches Alien, unter einem Ufo, mitten auf der Straße und zanken sich. Ja, so geht es in mir vor sich 😀

Bei den Beschreibungen mit den Lichterscheinungen, Orbs und Kugeln und Fluggeräten, musste ich an das Flugblatt von 1561 aus Nürnberg denken. Stellt Euch vor, Ihr seid im Mittelalter in Nürnberg, werft gerade mit Unrat nach dem Adel, seht in den Himmel und da geht das ab:

Ich sage es Euch, wenn Ihr das gesehen habt, dann schockt Euch auch kein Velociraptor mehr, der auf irgendwelchen Bäumen abhängt.

Wie ich bereits sagte, Ihr dürft nicht jeden Unfug glauben. Vor allem in dieser Zeit, in der das Netz klar für Falschinformationen genutzt wird.

Doch wenn Ihr mich fragt, möchte ich aus der ersten Thor Marvel Verfilmung zitieren:

„Deine Vorfahren nannten es Zauberei und du nennst es Wissenschaft. Nun, ich komme von einem Ort, wo beides ein und dasselbe ist.

Wer jetzt nach wie vor noch Bedarf an Begruselung hat und keine Lust hat weiter im Netz zu suchen, für den habe ich hier noch passende Anregungen für Netflix und Amazon Prime Instant Video:

Netflix

  • 1922 by Stephen King
  • Night of the living dead (Die Rückkehr der Untoten)
  • Der Nebel Staffel 1
  • Stranger Things Staffel 2
  • The hills have eyes 1 & 2
  • The walking dead Staffel 7

Amazon Prime Instant Video

  • The host
  • The blair witch project
  • Blair witch
  • The cabin in the woods
  • The walking dead Staffel 7
  • Fear the walking dead Staffel 3

Und nun recherchiert weiter durchs Netz oder geht raus und erschreckt wen oder binged Euch Stranger Things!

HAPPY HALLOWEEN!!!