Maseratis, Boeings, Tempos und ein Clown – What a time to be alive!

Es gibt Tage, an denen liegen so viele offene Enden vor einem, dass man schreiben muss. Heute ist so ein Tag.

Alles, was jetzt kommen wird, kann womöglich Ansichten verletzen und Themen objektiv betrachten, die für den ein oder anderen schmerzhaft sein können. Das kann nicht jeder ab. Daher habe ich mir Gedanken zu einer Alternative gemacht und dazu gibt es diesen Link: ALTERNATIVE

Es ist besser diesmal eventuell die Alternative zu wählen, falls man leicht getriggert werden kann oder absolut keinen Tag damit auskommt IRGENDETWAS zu tun, wofür man sich am Abend als überlegener Weltenretter auf die Schulter klopfen kann.

Okay, seit Wochen tobt die Diskussion, wie sinnvoll oder unsinnvoll Tempolimits auf Autobahnen sind. Unfälle sollen dadurch vermieden werden, obwohl sich Defizite am Verständnis der Regeln einer Autobahnfahrt bei Befürwortern oft nicht wegdiskutieren lassen und Zahlen dazu häufig nicht aufzufinden oder angeblich schlecht interpretiert sind. Man habe ja keine Ahnung und Politiker sowieso nicht und sowieso wäre alles viel besser und sicherer und so.

Es ist schwer zu verstehen, wie Menschen in eine Diskussion gehen können, ohne ausreichender Objektivität oder Rückhalt durch Fakten. Oder überhaupt anderen Ideen dazu, als dass es sich traumhaft anhört. Alle fahren maximal 130 km/h und so gibt es weniger Unfälle und alle kommen entspannter und nach Rosen duftend ohne Verspätungen an. Es gibt keine Staus mehr, denn alle halten sich ja nun an die Regeln und sind artig und freundlich und friedlich und so was alles.

Es kam die Meldung aus den Staaten, dass die (trotz Tempolimit) die wenigsten tödlichen Unfälle mit Fußgängern seit 30 Jahren haben. Warum? Fragt man sich da. Wieso ist da seit 30 Jahren an Infrastruktur und Regelwerk alles gleich und trotzdem passiert weniger?

Men lie, women lie, numbers don’t.
(Jay-Z)

Nun habe ich mich doch mal schlaumachen wollen und habe diese Zahlen vom deutschen Verkehrssicherheitsrat bis 2017 gefunden. Ja, ist alt und nicht aktuell und ich verstehe nichts von Statistiken und Zahlen und alle sind überrascht, wie ich den aufrechten Gang drauf haben kann. ABER! Wenn man sich selbst als dümmste Person dieser Welt, also Donald Trump, diese Zahlen ansieht, dann dürfte man verstehen, dass 1.201 (1991) viel mehr ist, als 409 (2017).

Und auch als sehr, sehr dummer Ase, stellt sich mir die Frage: Wieso ändern sich Zahlen, wenn sich doch an sich nichts verändert hat?

Vielleicht stellt sich diese Frage auch nur, wenn man nicht alles im Überblick hat?!

Nehmen wir mal an, es gäbe einen Faktor, den man nicht beachten will, weil dieser Faktor der eigenen Argumentation im Weg stehen würde. Zum Beispiel, dass die Erde womöglich doch rund ist, weil die anderen Planeten auch fast ausschließlich rund zu sein scheinen. Oder, dass es Odin geben muss, weil der versprochen hat, alle Eisriesen zu töten und ich einfach noch nie einen Eisriesen (hier) getroffen hab.

Vielleicht hat ja etwas an dieser Zahl gedreht, was man selbst gar nicht beeinflussen kann, weil es einfach nicht die eigene Baustelle ist und vielleicht nur ein nettes Hobby, als eine Berufung sein sollte.

Ich habe mir am Wochenende die Netflix Formel 1 Doku mehrfach angesehen. Ich mag die Formel 1, schlafe nur immer wieder ein, sobald sich zwei Fahrer jährlich die Krone gegenseitig übergeben oder über Jahre hinweg ein Fahrer triumphiert. Das macht es langweilig. Doch nach der Doku habe ich gemerkt, dass das auch an der Berichterstattung liegen kann, die sich auf die Top-Teams konzentriert. Obwohl die Dramen dahinter passieren. Doch das nur am Rand.

Mir geht es darum, dass es ganz entscheidenden Faktor gibt, der die Unfallstatistiken positiv beeinflusst haben könnte. Dazu folgendes Video von Marcus Ericsson aus dem letzten Jahr in Monza:

(leider nur auf YouTube verfügbar)

Der Typ ist in Monza, einer der Hochgeschwindigkeitsstrecken der Formel 1 mit gut 320 Sachen in die Bande, hat sich mehrfach überschlagen und ist  danach auf seinen eigenen Beinen, ohne einen Kratzer, lächelnd und winkend durch die Boxengasse spaziert. Zu Beginn der Formel 1 konnte es in einem Jahr sein, dass drei Fahrer nicht Heim kamen.

Die Innovationen aus der Formel 1 landen später in unseren Fahrzeugen und verbessern auch unsere Sicherheit. Also vielleicht ist das was man tut nicht DER größte Move, den man bezüglich Sicherheit und Umwelt und Nettigkeit machen kann, sondern doch nur Aktionismus.

Die Sicherheitstechnik unserer Kraftfahrzeuge hat sich stetig verbessert, da sich solche Maßnahmen auch zunehmend besser verkaufen lassen. Jetzt mögen manche sich fragen: Schön und gut, aber inwiefern soll sich die Technik an einem Auto so verändern, dass weniger Fußgänger drauf gehen?

Das durfte ich als Mitarbeiter bei einem Autozulieferer lernen, denn auf dem Gelände gab es einen Bereich, auf dem Sprengstoffe gelagert wurden. Je nachdem, wie hochwertig Euer Fahrzeug ist kann es sein, dass Ihr tagtäglich mit einer Ladung Sprengstoff durch die Gegend flitzt und davon nichts wisst.

Denn manche Fahrzeuge haben bereits einen Mechanismus, der einen Aufprall mit einem Fußgänger erkennen lässt und in dem Fall die Motorhaube nach oben, dem Fußgänger entgegen, sprengt. Mag sich jetzt komisch anhören, aber dadurch, dass die Motorhaube in dem Fall als Feder des Oberkörpers funktioniert, schlagen weniger Fußgänger mit dem Kopf direkt auf der Windschutzscheibe auf und diese kommt ihnen somit – trotz allen Furchtbarkeiten die eine Kollision mit sich bringt, zum Schutz etwas entgegen.

Und ich erwähne jetzt nicht weiter, dass die Polizei auch eher der Meinung ist, dass Unfälle mit LKW’s (die nur 90 km/h fahren dürfen) deutlich häufiger sind. Außerdem lasse ich nun mal weg, dass die meisten Unfälle auf der A2, der Ost – West Achse und durch unzureichend sichere Fahrzeuge im Lastkraftverkehr entstehen. Auch, dass man Lastkraftverkehr mit einem Tempolimit gar nicht berühren würde.

Wir nehmen uns mal ein anderes Beispiel vor. Ein überragender Tweet fiel mir gestern ins Auge:

Also eine Bahnfahrt kostet so viel, wie zwei Mal Maserati fahren? Liebe Weltverbesserer und schlauere Menschen. Egal wie sehr Ihr das Tempo begrenzen wollt, nichts würde meine Entscheidung hier dahin gehend beeinflussen, nicht mit einem Maserati zu fahren. Und mir fällt wirklich nichts ein, wie ich Euch verdeutlichen soll, was das bedeutet. Da Ihr sicher keine Autos mögt.

Auch wenn der Ghibli nur der neue Jeep Renegade unter den Maseratis ist. Ich würde die Scheiße aus dem Baby fahren. Ich hab’s Euch gesagt, nehmt die Alternative!

Und ja, mir ist aufgefallen, dass es eine erste Klasse Bahnfahrt und die sicher entspannend und produktiv sein könnte. Trotzdem gibt es noch einen entscheidenden Vorteil, der für den Maserati spricht: Da muss ich mir nur das anhören, was ich mir anhören möchte. Das entspannt mich sehr.

Dennoch sollte es doch eher so sein, dass die Fahrt mit einem Zug einen Bruchteil von der Fahrt in einem Maserati kosten sollte, damit es SO RICHTIG attraktiv wird. Man muss sich denken: Leck mich fett, wenn ich das Angebot nicht annehme, dann wäre ich ja noch viel dümmer, als ich überhaupt schon bin.

Ich möchte nicht damit sagen, dass man immer alles wissen und kontrollieren muss und kann, wenn man nur ein normaler Mensch auf Twitter ist, der sich engagieren und die Welt besser machen möchte. Natürlich kann man nicht jede Kennzahl auf dem Schirm haben, um wirklich sagen zu können, ob man gerade die beste Entscheidung trifft. Denn am Ende ist es ja vollkommen egal, ob man den richtigen Riecher hatte, denn man ist nur jemand auf Twitter, hat keine Verantwortung diesbezüglich, kann das Handy weglegen und schlafen gehen. Aber wisst Ihr, wer für so was verantwortlich ist? Politiker!

Ja natürlich, die ein oder andere Partei ist nicht ganz frisch und hat wahrscheinlich nicht die besten Ansichten und Ambitionen, dennoch ist es so, dass wir Vertreter benennen die Regierung und Opposition bilden, solche Fragen angehen, dazu Berater einstellen, sich dann untereinander beraten und eine Entscheidung fällen. Wenn diese Entscheidung nicht koscher ist, gibt es noch die Presse, die auf so was hinweisen könnte.

Ob ich ein Beispiel habe? Selbstverfuckingständlich!

Wie ich bereits im Post zuvor erklärt habe, bedeutet Klimaschutz nicht ausschließlich nur Autoverkehr. Und nun ist etwas Schreckliches passiert, was noch schrecklichere Züge annehmen könnte. Warum? Weil Politiker ihren Job nicht gemacht haben oder falsch gemacht haben oder nicht richtig machen konnten, weil jemand eine Mauer haben wollte.

In dem Fall bräuchte man also gar keine Presse, man müsste nur eins und eins zusammenzählen – was ich nicht kann, weil ich strunzdumm bin. Dennoch hat Rachel Maddow hier einen Punkt:

Worum geht`s? Den Boeing 373 MAX 8 Flieger, nachdem in Äthiopien ein solches Modell mit 157 Menschen an Board aus der Luft gestürzt ist, kam heraus, dass der Autopilot zeitweise unvermittelt damit beginnt, nach unten zu ziehen. Kein Landemanöver, sondern einfach die Nase runter zu ziehen. Die Piloten müssen dann den Autopilot einmal neu starten, die Maschine wieder hoch ziehen und Autopilot wieder einschalten. Dennoch, der Flieger fliegt mit Schub in den Boden, wenn Pilot nicht etwas ausführt. Richtige Reaktion: eine Vielzahl der Länder hat nicht nur Start und Landung, sondern auch Überflug dieser Modelle verboten.

Amerika jedoch nicht. Warum? Weil Donald Trump einen Anruf vom Chef von Boeing erhalten hat und der sagt, alles wär super duper.

Dämlich und nicht mehr überraschend, aber vielleicht nicht das tragischste an der Geschichte. Denn Rachel erklärt hier anschaulich, dass Boeing das Problem seit dem Crash des Lion Air Fluges im Oktober 2018 auf dem Schirm hatte und wusste auch, was zu tun ist. Ein Softwareupdate war im Januar schon ready. Doch dummerweise hat sich die amerikanische Luftfahrtbehörde gedacht, dass man da diesmal doch genau ein Auge drauf werfen sollte. Dann kam noch der Government Shutdown in den Staaten dazu und so kommt das Update erst im April. Aber kein Problem, denn der Clown hat ja alles im Griff und mit dem Chef von Boeing gesprochen.

Ich weiß nicht, ob das vor oder nach seinen Tweets war, dass er es sowieso komisch findet, dass Flugzeuge immer komplizierter werden, als leicht, einfach und althergebracht zu sein. Und er will auch nicht, dass nur noch Albert Einstein Flugzeug fliegen kann, sondern auch Idioten.

Genau. Der wundert sich sicher auch, wieso die Zahlen der Unfalltoten sinken, obwohl alles gleich bleibt (außer Technik, die er nicht versteht und daher nicht weiß, welche Hilfe diese tagtäglich ist und was sie alles bisher bewirkt hat).

Wie gesagt, wenn jemand eine Idee hat, wie man alles verbessern kann, immer raus damit. Doch nicht nur Anhänger suchen und lauter werden, nur weil man grad nichts anderes zu tun hat. Sondern nur, wenn es durchdacht und von Entscheidungsträgern abgenickt wird.

Denn nehmen wir mal an, dass wir die Tempolimits auf 130 km/h reduzieren, eine Zugfahrt so günstig wird, dass man blöd wäre mit dem Maserati zu fahren und die Autoverkäufe zurück gehen würden. Wenn Audi, Mercedes oder VW nun Stellen streichen, sollen die dann eher beim Abgas- oder beim Sicherheitsteam streichen? Und hilft uns das dann wirklich weiter, wenn wir uns für eins entscheiden müssten? Oder wäre es gut einen Weg zu finden, der für alle denkbar ist?

Vielleicht gibt es wirklich andere Probleme?

Vielleicht ist das, wofür man sich auf Twitter streitet, gar nicht die beste Lösung?

Vielleicht sind Politiker doch zu was nutze?

Vielleicht ist man selbst nicht die Lösung aller Probleme?

Vielleicht bin ich gar kein Idiot?

Vielleicht ist diese Welt nicht mehr zu retten?

Halloween / Samhain 2018

An manchen Tagen und Nächten ist der Vorhang zwischen den Welten dünner, als gewöhnlich. So berühren sich die Welten stärker als sonst. Eine Zeit zwischen den Welten.

Auch an Samhain lassen sich die Tore leichter aufstoßen.

Mit diesen Worten heiße ich Euch zum diesjährigen Halloween / Samhain Post willkommen. Oben, im Header findet Ihr bereits das Halloween Lights House 2018 meiner Wahl.

Neben weiteren gewohnten Inhalten gehe ich in diesem Jahr auch auf die „Weisheit“ ein, dass Halloween ja nur ein dämliches, amerikanisches Fest ist, um den Verkauf um Erntedank / Sankt Martin anzustoßen. So wollen sie „uns“ wieder die Tradition nehmen und durch Konsum ersetzen.

Dieser Umstand trifft nicht zu. Viel eher ist es so, dass der Tag Allerheiligen lediglich an diesem Termin, dem 01.11. jedes Jahres, liegt, weil die Christen sich einfach nicht mehr zu helfen wussten, wie man den Heiden endlich ihren Totenkult in der Nacht vom 31.10. auf den 01.11. nehmen kann. Also hat man kurzerhand auch ein Fest zum Gedenken der Toten gelegt und so kam Halloween sogar zu seinem Namen. Denn der Abend vor Allerheiligen heißt im englischen „All Hallows‘ Eve“, was dann später zu Halloween wurde.

Doch der Brauch, der zu all der Aufregung führte, lag viel, viel tiefer. Schon die Kelten feierten Samhain und auch wir Heiden, Germanen, Barbaren und Wikinger feierten in dieser Nacht Feste in Gedenken an unsere Ahnen und andere Bewohner der Anderswelt.

In diesem Post widme ich mich diesem Fest, dem Sinn dahinter, sowie Ritualen und Bräuchen.

Halloween / Samhain – Was soll das überhaupt?

Mit Samhain beginnt die dunkle Hälfte eines Jahres. Wie der Morgen im grau beginnt, so beginnt auch ein neues Jahr im Zwielicht. Ein Punkt außerhalb unserer Zeit und doch innerhalb des Jahreskreises. Eine magische Zeit, in der die Ahnen und Bewohner der Anderswelt zu uns reisen können.

Die gewohnte Ordnung zerfließt im Chaos dieser einen Nacht. Und nachdem wir in diesem Jahr auch bereits einen Blutmond bewundern durften, werden wir diesmal noch viel näher an den anderen Welten stehen.

Aus diesem Grund gab es schon bei den Kelten einige Bräuche und Rituale, um den Ahnen zu gedenken, mit ihnen zu feiern, böse Geister, Dämonen und Trolle milde zu stimmen, sowie Feen und Raben zu motivieren weiter zwischen den Welten zu vermitteln.

Samhain ist ebenso ein wichtiger Punkt zwischen Zukunft und Vergangenheit. Man nimmt Abschied von dem, was war und blickt dem entgegen, was kommen wird.

Das alles muss man unter der Gewissheit erkennen, dass die Kelten und die Germanen die Toten nicht fürchteten. Viel mehr haben sie akzeptiert, dass ihre Ahnen nun an einem anderen Ort wohnen und eben nur in dieser Nacht zurückkehren können, um bei ihren Nachkommen zu sein.

Auch unser Bezug zu Wesen aus der Unterwelt war anders, als der in der heutigen Zeit. Oder vielleicht ist er bei anderen noch anders – und wir wollen uns einfach nicht damit abfinden? Mit anders?!

Und dann tanzt man um ein Grab, oder was?!

Nein und ja. Wer weiß schon, wie so manche Sippe vor Anbeginn der zivilisierten Zeit ihren Toten bedacht hat?! Es gibt ja noch immer das Problem, dass wir hier, links vom Rhein um die Zeit partout nichts aufschreiben wollten und die eindeutigsten Erkenntnisse über uns von einem abgesandten Muslim aufgezeichnet wurden. Die Römer hatten zwar was zu uns notiert, doch das, was da vor Varus von uns steht, ist reißerisch und alles, was da nach Varus steht, ist angstverzerrt. Also keine gute Quelle.

Das meiste, was man an Bräuchen zusammentragen kann, stammt also aus ungewissen Quellen. Es häufen sich einige Angaben, somit kann man davon ausgehen, dass das nicht vollkommen an den Haaren herbeigezogen ist. Außerdem ist es so, dass hier zwei Glaubensrichtungen (Kelten / Germanen) und dann auch noch in mehreren Völkern, mehreren Sippen und Ecken und so weiter, miteinander feiern. Wie gefeiert wird, variiert also durchaus und es mag sein, dass mancher Brauch bei mancher Sippe auch derzeit zu Gelächter oder Kopfschütteln geführt hätte.

Und man muss sich vor Augen halten, dass einige Jahre zwischen Kelten und Wikinger vergingen, bis die Christen kamen und das Problem hatten, dass man uns nicht leicht auf Weihnachten umerziehen konnte. Das auch zum Thema: Die Muslime kommen und wollen uns das Land wegnehmen – SELBER!

Samhain Bräuche aus längst vergessener Zeit

  • Mindestens einen Platz an der Abendtafel mehr eindecken, damit die Ahnen am Fest teilnehmen können
  • Essen vor der Tür bereitstellen, für die Ahnen, die es nicht rechtzeitig geschafft haben und um böse Geister und Dämonen zu besänftigen. Entweder Wasser, Brot, Honig und Butter oder ein Teil des Samhain-Abendessen (da hier oft Tiere zuschlagen: Bitte nichts zu scharfes, keine Zwiebeln, Hühnerknochen oder Ähnliches)
  • Ein Hexenbesen wurde zum Schutz vor bösen Geistern vor die Tür gestellt
  • Die Haustür wurde nicht verschlossen und das Haus ansehnlich für die andersweltlichen Besucher hinterlassen. Auch über Nacht wurde ein Gedeck am Tisch zurückgelassen, außerdem Tabak, Whiskey, Met oder andere Gaben, die den Toten mundeten
  • Aus Mehl oder Korn wurde ein Weg vom Grab der Ahnen bis an die Haustür gelegt, damit sie schneller den Weg finden würden
  • Der Kamin wurde vor Samhain ordentlich gesäubert, damit die Seelen der Ahnen keine Schwierigkeiten haben durch den Schornstein hinab zu steigen
  • Am späten Abend verließen die lebendigen Gäste meist das Haus, damit die Ahnen sich der Festtafel und dem Mahl widmen konnten
  • Außerdem wurden Fliegenpilzkaltauszüge, Engelstrompeten oder andere Bewusstseinserweiternden Mittel gereicht, damit man mit den Gästen aus der Anderswelt ins Gespräch kommen konnte
  • Auch Orakelräucherungen wurden durchgeführt um den Kontakt zu den Ahnen zu erleichtern. Heute nutzt man dazu meist Räucherstäbchen.
  • Verkleiden, singen und Gedichte aufsagen im Austausch für Speisen. Die Verkleidung diente dazu, sich vor den in der Dunkelheit umherziehenden Seelen zu verstecken. Als Lampen wurden ausgehöhlte Kürbisse mit Angst einflößenden Gesichtern verziert, um schadenfrohe Geister zu verjagen
  • Eine Kerze wurde ins Fenster gestellt. Das sollte dafür sorgen, dass die Geister der Ahnen sich nicht verirren und den Weg zu einem finden
  • Auf Anhöhen und Hügeln der Umgebung wurden Feuer entzündet, die die Sonne symbolisieren sollten. Die Feuer sollten schützende und reinigende Kräfte freisetzen, sowie die Dunkelheit und Kälte des Winters fernhalten. In einigen Gegenden wurden sogar zwei Feuer nebeneinander entzündet, zwischen denen Mensch und Vieh durch schritten, um die rituelle Reinigung zu verstärken. Auch die Felder wurden mit brennenden Kieferzweigen abgeschritten
  • Die Herdstellen werden vor Einbruch der Dunkelheit gelöscht und mit Kohle des Tlachtga Feuers (von einem irischen Hügel), was durch Druiden ständig brennen gelassen wurde, wieder entfacht
  • Wenn man einen Apfel vor einem Spiegel teilt und isst, erscheint einem die Zukunft im Spiegel
  • Man schälte einen Apfel in einem Stück, so lang, wie die Schale war, war die eigene Lebenserwartung
  • Wenn man die Schale danach in frisches Quellwasser legt, zeigt der Buchstabe, der sich daraus formt, den Anfangsbuchstaben seiner großen Liebe an
  • Paare rösteten Nüsse über der Feuerstelle. Wenn die Nüsse zusammenblieben, würde auch die Beziehung weiter bestehen
  • Eiweiß wurde in Wasser gegossen und daraus die Anzahl angehender Nachkommen gedeutet
  • Die Ernte, die bis Samhain nicht eingeholt wurde, gehörte nun den Puca (Goblins)
  • An Samhain wurde üblicherweise ein Thing (Versammlung) abgehalten
  • Ebenso war es ein guter Zeitpunkt, um mit einem Orakel oder einer Seherin zu sprechen
  • Festlichkeiten wurden oft auf Samhain gelegt, da eben in dieser Nacht Chaos nichts Ungewöhnliches war
  • Später, bereits in christlichen Zeiten, wurden an Samhain auch Hexenfeste abgehalten, da zu dieser Zeit jeder, der nicht voll an Christus glaubte, gleichzeitig eine Hexe / ein Hexer waren.
  • Natürlich wurde an Samhain auch geopfert. Ob bei den Kelten dem Unterweltsgott Cenn Crúach („der blutige Kopf“) oder bei uns Germanen eben Hel
  • „It’s the great Pumpkin, Charlie Brown“ gucken

Das Fliegerass aus dem ersten Weltkrieg steigt wieder auf

Ein großes Ritual in den Hallen von Thrudheim ist nach wie vor „It’s the great Pumpkin, Charlie Brown“ von den Peanuts zu gucken. Jeder, der der englischen Sprache mächtig ist, kann dies sogar für Nüsse bei YouTube machen:

Ein Blick nach YouTube

Und auch in diesem Jahr empfehle ich Euch etwas aus dem Netz, womit man sich ordentlich in Stimmung bringen kann. Es gibt wieder etwas vom Mythen Metzger und das erste Thema zeigt, dass Nahtoderfahrungen nicht immer etwas mit hellem Licht und angenehmen Bildern zu tun haben muss. Es kann auch in die andere Richtung gehen.

Blutrünstige, sexuelle Ausschreitungen. Kenn ich.

Das nächste Thema habe ich gewählt, da es auch bewegtes Bildmaterial gibt und erneut Wesen präsentiert werden, die man so vielleicht noch gar nicht auf dem Schirm hatte.

Was geht bei den Streamern?

Hier bekommt Ihr wieder ein paar Tipps für die schaurig, schönste Nacht des Jahres von Netflix & Amazon Prime.

Netflix

Alien (Film)
Aliens (Film)
Aliens 3 (Film)
Alien vs. Predator (Film)
Event Horizon (Film)
Auslöschung (Film)
The Ritual (Film)
Spuk  – In Hill House –  (Serie)
Stranger Things (Serie)

Amazon

Split (Film)
Sie leben (Film)
Die Nacht der lebenden Toten (Film)
Verfluchtes Amsterdam (Film)
Troll Hunter (Film)
The Terror (Serie)
The Walking Dead (Serie) / Fear the Walking Dead (Serie)

Und damit verabschiede ich Euch auch schon in die Dunkelheit. Lasst Euch nicht vom Troll beißen.

Bis bald!

Countdown to Insanity

Twix hieß mal Raider. Und der Countdown to Insanity hieß mal Adventskalender. Wenn ich jedoch mal nicht davon abgelenkt werde, dass deutsche Christen sich davor fürchten übernommen zu werden, fällt mir auch mal ein, dass ich eigentlich mit dem Advent so viel am Hut habe, wie ein Tiefseetaucher mit der Bodenbeschaffenheit der Marsoberfläche.

Nicht, dass es mich nicht tierisch amüsiert, dass AFD’ler sich darüber aufregen, wenn ein Schokoladenhersteller eine Krippengeschichte aus 1001 Nacht auf seinem Adventskalender abbildet. Als wäre das so abwegig, weil Jesus ja eigentlich im Sauerland aufwuchs. Eigentlich sollte sich Jesus davor fürchten, dass er bald mit Sandalen und weißen Socken am Kreuz hängt.

Und Penny hat den Vogel abgeschossen, denn nachdem sich im letzten Jahr bereits einige „Überdeutschen“ vor Entsetzen in die Jauchegrube geworfen haben, weil deren Nikolaus nun Zipfelmännchen hieß. NEIN! In diesem Jahr hat das Zipfelmännchen auch noch ein regenbogenfarbenes Jäckchen bekommen – wie zur Hölle cool ist das denn bitte?!

AFD:

via GIPHY

Genug der Ketzerei!

Aber wenn wir alle mal ganz kurz enorm ehrlich sind, hat Thrudheim mit dem Advent wirklich nichts zu tun. Sehen wir es einfach als Traditions-Sharing – Ihr habt unseren Weihnachtsbaum und den fetten Typ mit dem Schlitten und wir haben nun Euren lustigen Kalender übernommen – DEAL WITH IT!

Es läuft wie in jedem Jahr zuvor: Jeden Abend wird das Türchen des nächsten Tages befüllt und wer läuert muss mit dem Hulk auf Sakaar, als Sparringspartner, in die Arena.

Den Countdown to Insanity findet Ihr

HIER

und ich wünsche viel Spaß!

 

Samhain / Halloween 2017 – Missing 411 / Zusatz

Wie wahnsinnig ich bin? Ich schreibe über Wochen einen Post und als ich ihn dann veröffentliche fällt mir auf, dass ich den Auslöser für dieses Thema gar nicht mit aufgenommen habe. Und das, OBWOHL ich Streaming-Tipps gab – ICH VOLLHORST!

Doch als ich gerade bei dem Aufruf zum realisieren und reflektieren des Mythen Metzgers  bin (ja ich recherchiere nach), fällt mir auf, dass ich die brandneuste Neuigkeit zu den Missing 411 Fällen verpeilt habe /o\.

Daher dieser Zusatz. Es dreht sich um Folgendes: David Paulides + Sohn hat sich die Mühe gemacht und einige Fälle in einer Dokumentation zusammengefasst. Falls Ihr das Thema durchhabt, der englischen Sprache mächtig seid und nun weiter recherchieren wolltet, dann gebt Euch den zuerst, wenn Ihr die Möglichkeit dazu habt.

Die Doku hat zwei Pluspunkte:

1. Einige Fälle werden sehr detailliert beleuchtet und dargestellt.

2. Man bekommt auch noch wirklich brillante Landschaftsaufnahmen.

In einem der Videos hat der Metzger auch angedeutet, dass da nicht nur Amateure am Werk gewesen sein sollen. Oben findet Ihr den Trailer und nun den einzigen Minuspunkt dazu. Die Doku gibt’s nur für Cash und bei Amazon Instant Video.

Ich hab das Geld jedoch in die Hand genommen und kann soviel sagen: tolle Bilder und wirklich nahe Infos auch von Angehörigen und Offiziellen.

Missing 411

P.S: Noch was ganz Wichtiges. Wenn Ihr Euch eins der Missing 411 Bücher zulegen wollt, dann nicht über Amazon, sondern direkt über die David Paulides Website – soll deutlich günstiger sein.

Samhain / Halloween 2017 – Missing 411

Auch in diesem Jahr möchte ich Euch nicht unbegruselt lassen und meinen Teil zu Halloween / Samhain beitragen. Wie in 2016 werde ich Euch eine Geschichte vorstellen, auf die ich durch den Mythen Metzger aufmerksam geworden bin, die wirklich so passiert ist und in diesem Jahr auch weiterhin passiert. Dazu kann ich den erhobenen Zeigefinger nicht lassen und das Thema gleichzeitig mit einem ernsten Anliegen versehen.

Nicht nur, dass dies eine echte Gruselgeschichte ist. Sie ist auch noch ebenso nachprüfbar. Es gibt Berichte, es gibt Artikel, es gibt Zeugenaussagen, es gibt Beweise, doch keine greifbare Erklärung, schon gar nicht von offizieller Seite.

Das hier ist das Internet. Jeder von Euch kann sich in etwas einlesen, einen eigenen Blog betreiben und darin veröffentlichen, was auch immer Er / Sie möchte. Es war sehr lange Zeit so, dass ich das derbe abgefeiert habe. Nun hat jeder eine Stimme, wenn er denn möchte.

Doch irgendwann fiel mir auf, dass nun auch wirklich jeder eine Stimme hat.

Das bedeutet, dass diese Stimme nicht nur für Spaß und Unterhaltung und Poesie und was auch immer genutzt wird, sondern dass die Stimme auch genutzt werden kann, um Leute zu verwirren und in die Irre zu führen.

Ich habe irgendwann ein Gefühl dafür entwickelt, wann etwas wirklich stimmt und wann etwas auch einfacher Unfug sein könnte. Nehmen wir mal als Beispiel nie normalen Mainstream Medien. Der orange Clown behauptet ja sehr oft, dass irgendein Nachrichtensender Lügen verbreiten würde. Was keiner macht, ist sich hinzustellen und zu fragen: Wann hat jemand wo gelogen und wieso denkst Du das?

Oder es fällt mir nicht auf.

Aber es gibt immer Fragen und Ansätze und Zweifel, die einen schnell darauf bringen, dass etwas womöglich nur ein Hoax ist. Wer den Film Schtonk kennt oder zu der Zeit selbst schon solche Themen aufnehmen konnte, der weiß wie verheerend eine falsche Nachricht für ein Medium mit solchem Ansehen, wie dem des Sterns, sein kann. Somit, die prüfen schon ziemlich gut nach, was sie veröffentlichen, sonst veröffentlichen sie bald nicht mehr so viel, weil man sie für Lügner und Traumtänzer hält.

Mittlerweile ist es jedoch so, dass manche Menschen alles glauben was irgendwer, der nur ansatzweise vorgibt Plan zu haben, erzählt. Und wenn dann noch Knöpfe bei den eigenen Bedürfnissen nach „Wahrheit“ gedrückt werden, dann ist man Feuer und Flamme für diesen Blog, diesen YouTube-Kanal, dieses 4Chan oder Reddit-Board. Wenn man sich die jeweilige Geschichte ansieht, ist die entweder so geheim oder die Person, die die Geschichte erzählt ist so tief in der Sache drin, dass man dafür keine anderen Belege findet, wenn man im Netz sucht.

Sehr viele Stories sind dann nur auf anderen, ähnlichen Seiten und Blogs zu finden. Rechte Inhalte rechts, linke Inhalte links, hin und wieder passieren ein paar Esoteriker.

Aber die Story vom letzten Jahr, vom Dyjatlov Pass und auch diese Geschichte(n) dieses Jahr, sind such- und findbar. Es gibt Polizeiberichte, es gibt Augenzeugenberichte, es gibt Beweise, doch keine Erklärung. Mittlerweile an die 1.400-mal nicht. Und dennoch wird die Geschichte von den zuständigen Behörden ignoriert oder bewusst klein gehalten.

Und da sind wir an dem Punkt, wieso ich den Youtube- / Dailymotion-Kanal des Mythen Metzgers so schätze. Er begibt sich da in einen Bereich des Netzes, wo man gerade noch einige BigFoot-Dokus, just for fun guckt und SCHWUPPS – macht man es wie B.O.B. und glaubt die Erde sei flach oder hohl oder von Zwergen und Aliens unterwandert.

Bis zu einem gewissen Grad findet man jedoch auch oft Geschichten, die wirklich faszinierend, womöglich gruselig und doch WAHR sind. Oder zumindest so nachprüfbar, dass ein Hoax fast unmöglich wird.

Doch genau diese Verwirrung um Wahrheit und Lüge von Geschichten im Netz nehmen sich jetzt manche Firmen zum Vorbild und machen damit Marketing. Das ist jetzt nicht die Halloween Story, aber ich möchte kurz zwei Beispiele für bewusste Verwirrung durch Marketing im Netz vorstellen.

Von der Ersten darf jeder halten, was er will. Jedoch Hakan aus Schweden (?) hat unter der Spüle den Ablauf gechecked und ist dabei angeblich in einen Riss des Raum/Zeit Kontinuums geraten und in der Zukunft, bei sich selbst, wieder raus gekommen. Dann haben Zukunfts-Hakan und Vergangenheits-Hakan etwas gechilled und ein Video gemacht und dann ist Vergangenheits-Hakan wieder zurück in die Vergangenheit gereist und hat allen das Video von sich und Zukunfts-Hakan mit identischen Tattoos gezeigt. Jahrelang große Aufregung, die Verrückten im Netz rannten frei. Und dann war alles doch nur virales Marketing eines Altersvorsorgeanbieter aus Schweden (?) weil es Zukunfts-Hakan ja durch die Altersvorsorge so überdurchschnittlich Titte gehen würde.

Ich war nach „unter der Spüle“ raus. Kommt schon! Ein Riss in der Raum/Zeit unter der Spüle? Ich hätte die Nummer ansatzweise merkwürdig gefunden, wenn er an der Mikrowelle gebastelt hätte oder weiß der Hugo. Aber so war mir sofort klar: UNFUG!!!

Die zweite Geschichte habe ich zwar erst nach dem damit beworbenen Produkt kennengelernt, aber sie wird auch noch fortgeführt und ist mehr als nachprüfungswürdig. Es geht hier um die Cloverfield-Filmreihe. Bisher sahen wir ein Giganto-Monster durch New York ziehen und einen alten Sack, der Mädchen in seinen Bunker lockt. Beide Filme lassen bewusst einige Fragen offen. Doch wer im Netz etwas forscht, der findet dort Firmen und Blogs und weitere Hinweise zu den Ereignissen aus den Filmen. Da hat also jemand Firmen erfunden, dafür Seiten erstellt und verknüpft dort nun die Geschichte der Filmreihe in unfassbar mitreißender Art und Weise. Ich bin davon sehr beeindruckt. Wer die Geschichte hinter den Filmen näher kennenlernen möchte, der sollte mal auf dem Youtube Kanal von Inside A Mind vorbei schauen, dort gibt es eine Videoreihe dazu. Ich habe Euch das erste Video aus der Reihe mal verlinkt.

Und der Mythen Metzger guided einen da so ein wenig durch. Er zeigt die jeweiligen Geschichten, die man im Netz so findet (die nicht völliger Unfug sind) auf und legt die Fakten dazu dar. Aber er sagt auch ganz klar, wenn er etwas für Unfug hält und stellt nicht wie die meisten Kanäle Video auf Video auf Video ein, ohne sich damit auseinanderzusetzen.

Dazu hält er zu den großen Themen, wie dem Thema in diesem Jahr, auch noch auf dem Laufenden, wenn es etwas neues dazu gibt. Daher an dieser Stelle auch noch einmal eine definitive Aboempfehlung des Mythen Metzgers.

Kommen wir nun zum eigentlichen Teil des Posts.

Und auch zum eigentlichen Teil muss ich kurz etwas einwerfen. Ich habe diesen Post auf Basis der Mythen Metzger Videos begonnen und wollte mich zu den Themen näher informieren. Es war eine gute Halloween Story, weil es passiert ist und noch passiert und sich somit von normalen „Geschichten“ unterscheidet. Nachdem ich mich jedoch für diesen Post etwas näher mit dem Thema befasst habe, ist mir etwas aufgefallen.

Wie soeben beschrieben, kümmert sich der Mann, der die nun folgenden Fälle zusammengetragen hat, mit Namen David Paulides nur um die Erfassung dieser Fälle. Er hält sich bei seiner Arbeit daran nur Dinge zusammenzutragen, die gesehen und wahrgenommen und erfasst wurden. Er beschäftigt sich nicht damit herauszufinden, WAS diese Fälle hervorruft.

Er hat jedoch eine Idee davon, was da vor sich gehen könnte, bindet das aber nicht an seine Arbeit. Wenn man jedoch etwas näher in das Thema einsteigt, dann bekommt man einen Eindruck, was für David Paulides denkbar wäre. Und das ist der Punkt, an dem ich jeden einen Warnhinweis zum weiterlesen gebe.

Denn man muss in der Lage sein, seinen Kopf für Dinge, die dann beschrieben werden, aufmachen zu können. Nicht jeder kann Blut sehen und so verhält es sich meiner Meinung nach auch mit Gedanken. Beispiel: Ich habe ein Video eines Vortrags von David Paulides gesehen, in dem er schon näher darauf eingeht, was er annimmt, was da vor sich geht. Doch er zeigt auch klar, dass das nur Erklärungsversuche für die vorliegenden Fakten sind. Im Kontrast dazu stand dann ein Mann aus dem Publikum auf und „erklärte“ David Paulides dann etwas dazu mit einer Selbstverständlichkeit, dass einem klar bewusst wird, dass solche Ideen nicht für jeden was sind.

Verstehen wir uns nicht falsch, jeder Wissenschaftler braucht Vorstellungskraft und ein Interesse daran etwas aufzuklären, was sich bisher noch niemand vorstellen kann und viele sicher für Mumpitz halten. Beispiel: Gravitationswellen, die im letzten Jahr den Nobelpreis abgeräumt haben. Oder das Higgs-Boson.

Und nach den Fakten, wenn ich auf die Frage eingehe, was zu solchen Vorfällen führen kann, bewegen wir uns gedanklich in einem Bereich, wo jeder anerkannte Wissenschaftler die Finger von lässt, da es sehr weit weg ist von dem, was wir gerade in dieser Welt sehen oder vermuten.

Dennoch gibt es Dinge, die mit unseren derzeitigen Mitteln einfach nicht zu erklären sind und dennoch geschehen. Und das ist mir bewusst geworden. Was David Paulides mit seiner Arbeit bewirkt ist nichts anderes, als eine Aufmerksamkeit auf Probleme erzeugen, die uns bisher bewusst vorenthalten werden und das zeigt sich mit der Zeit in diesem Thema auch klar.

Also nicht „Die USA ist von Aliens unterwandert und das sagt uns keiner!“ sondern eher „Vielleicht passieren ja mehr unheimliche Dinge, als wir uns vorstellen können, wir haben nur nicht den Blick darauf, weil sie uns selbst womöglich nicht begegnen.“

Doch die Masse der nun folgenden Fälle und die fehlende Unterstützung durch die Offiziellen lassen Schlimmes vermuten. Was jedoch passiert ist, dass die von David Paulides zusammengetragenen Fälle einfach einige Fragen aufwerfen und ich bin mir sicher, dass niemand mir das so erklären kann, dass ich keine Fragen mehr habe. Wenn jemand nach dem Thema meint, es mir erklären zu können – bitte gebt mir Bescheid.

Lasst uns das Thema angehen und entscheidet selbst.

Es geht in diesem Jahr um die so genannten „Missing 411“ Fälle, die der amerikanische Investigativjournalist und Autor David Paulides, nach dem Tipp eines National Park Rangers, zusammengetragen hat und weiter zusammenträgt. Es gibt Hunderte Fälle von unerklärlichem Verschwinden von Menschen in amerikanischen Nationalparks. Und das sind keine Fälle, die schnell aufgeklärt werden können, diese sortiert Paulides sofort aus. Sondern eher Fälle, die alle gleiche Muster haben und mit allen natürlichen oder logischen Erklärungen nichts am Hut haben.

Ich gehe später noch genauer darauf ein, wieso man diese Fälle nicht logisch erklären kann. Wer gerne Medical Detectives oder andere Autopsie Sendungen schaut, der weiß, dass die Kriminalwissenschaft mittlerweile so ausgereift ist, dass man den Weg von Opfer und Täter fast lückenlos nach Beweisen nachkonstruieren kann.

Dazu gehören die Missing 411 Fälle nicht. Das sind Fälle, die man Wander- oder Park- oder Kletterexperten zeigt und die sofort sagen: No fucking Way!

Beispiel, wenn ein 5jähriges Kind, neben seinen Eltern, unbemerkt und innerhalb von Sekunden im Wald verschwindet und dann tot gefunden wird, denkt man an Verlaufen, Raubtiere, abgestürzt, ertrunken. Wenn das Kind jedoch im Tal verschwindet und nachher ohne Schuhe und äußerlich unverletzt 1.500 m höher an einer Stelle gefunden wird, die man nur mit Kletterzeug erreichen kann, dann kann man ziemlich schnell alle konventionellen Erklärungen ausschließen. Verlaufen, kann sein, aber nicht Barfuß 1.500 m eine Steilwand hoch. Raubtier? Möglich, aber das Raubtier hat ihn getötet, ohne ihn äußerlich zu verletzen. Ein ungewöhnliches Raubtier. Vielleicht wollte es ihm nur die Schuhe abziehen und das Kind ist vor Shock 1.500m in die Luft gesprungen. Dazu reißt ein Raubtier nicht einfach so innerhalb von Sekunden und geräuschlos Menschen. Kinder dürften schreien, Erwachsene um das Leben kämpfen. Dann würde man Fell und Blut und andere Anzeichen auf ein solches Ereignis finden. Abgestürzt? Ja, wenn man mittlerweile nach oben abstürzt. Und Ertrunken fällt auch flach.

Ihr seht, mit normalen Erklärungen kommt man hier nicht weit. Um mit Euch auf Augenhöhe sprechen zu können, gebe ich Euch hier erst einmal alle Videos des Mythen Metzgers zu dem Thema:

Ich habe mir mal die Arbeit gemacht und habe alle „Merkmale“ der Missing 411 Fälle zusammengetragen. Diese Liste benötigt man nämlich später, wenn man eine Erklärung finden will. Man muss jedoch beachten, dass nicht alle Fälle gleich sind, doch die folgenden Merkmale tauchen immer wieder auf, wenn man sich die Fälle näher ansieht.

  • Opfer sind plötzlich verschwunden.
    Man geht durch den Wald, über die Zeit bilden sich Grüppchen, man fällt mal zurück, man bleibt mal stehen, damit der Rest aufholen kann oder man geht nur einen Schritt schneller als die anderen, dann dreht man sich kurz um und im nächsten Moment sind die Opfer verschwunden.
  • Unaufspürbar.
    Wenn man nun von einer Sekunde auf die nächste jemanden verliert, selbst wenn es 2 Sekunden sind, möchte man doch annehmen, dass die Vermissten noch in Rufnähe sind. Es kann ja nicht sein, dass jemand innerhalb von Sekunden aus der Rufnähe laufen kann.
  • Spürhunde schlagen nicht an.
    Nun sind so Nationalparks ja meistens draußen und weit weg von Zivilisation. Normalerweise dürften Spürhunde da kein Problem haben. Mensch aus zivilisierter Welt in freier Natur finden ist für die gar kein Thema, normalerweise. Menschen riechen nach Deodorant, nach Babypuder, nach Rasierwasser, Rauch, Schweiß, alles Gerüche, die man an einem Bergbach als Vierbeiner nicht vermuten würde und somit leicht zu erschnüffeln sind.
  • Personen werden entweder nicht gefunden oder tot aufgefunden oder, wenn sie lebendig gefunden sind, sind sie entweder nicht in der Lage zu reden (Kleinkinder, geistig Behinderte) oder können sich nicht erinnern, wo sie in der Zeit, in der sie vermisst waren, sich befunden haben oder was sie so getrieben haben.
    Es gibt wenige Fälle, wo die Vermissten innerhalb des Zeitraums des Verschwindens gefunden wurden (wie oben beschrieben) und auch teilweise darüber berichtet haben, wo sie waren, was aber in den seltensten Fällen Sinn ergibt.
  • Auffundstellen meist mehrfach zuvor durchkämmt worden.
    Wenn jemand verschwindet, bilden sich Suchtrupps und man kennt das Bild, wenn diese im Abstand von 2-3 m nebeneinander mit langen Stäben hergehen und cm für cm untersuchen – nach ALLEM – Hosen, Knöpfe, Knochen, Blut, Fellreste, Uran, Batmanmasken, und nachdem meist an einer Stelle mehr als einmal gesucht wurde, tauchen die Opfer da plötzlich auf. In einem Fall ist ein Mädchen und ihr Hund verschwunden, war sechs Tage fort und wurde dann tot in einem Gebäude aufgefunden, in dem sich täglich Waldarbeiter aufhielten. Ihr Hund war noch am leben, sie nicht mehr und zuvor war keinem bellen oder Ähnliches aufgefallen. Außerdem hat man keinen Urin oder PooPoo gefunden. Es scheint also so, als würden die Opfer weggebracht und würden nachher nur wieder irgendwo, mit gefalteter Kleidung, abgelegt.
  • Opfer barfuß, teilweise unbekleidet, wenn unbekleidet, Kleidung fein, säuberlich gefaltet im Umfeld des Auffundortes oder direkt daneben.
    Zu Barfuß gab es die Erklärung: Wenn man jemanden im Wald an der Flucht hindern will, nimmt man ihm/ihr die Schuhe weg. Stellt Euch vor, Ihr müsst im Wald barfuß vor etwas fliehen. Autsch, huh?
  • Keine äußerlichen Verletzungen, nicht dehydriert, einfach tot.
    Der Großteil der Opfer wird so aufgefunden, es gibt auch Opfer, deren Knochen fehlten, die jedoch im Umfeld zu finden waren. Die meisten Opfer waren jedoch äußerlich unverletzt, bis auf die Fußsohlenverletzungen. Also nicht „aufgefressen“. Doch manche Opfer sind auch wie „zersplittert“.
  • Mehrheitlich Kleinkinder.
  • Keine Anzeichen von sexuellem Missbrauch.
  • Teilweise Anrufe und Mailboxnachrichten im Zeitraum des Verschwindens.
  • Während der Suche, meist entgegen der Vorhersagen, verschlechterte sich das Wetter und die Suche musste unterbrochen werden.
  • Entführungen oft in der Nähe von Gewässern.
    Wo treffen sich alle Tiere irgendwann? Am Wasser!
  • Todesursache wird oft auf körperliche Erschöpfung zurückgeführt.
  • Fundort meist unfassbar weit oder hoch vom Ort des Verschwindens entfernt.
  • Mehrfach auch voll bewaffnete Jäger unter den Vermissten.
    Keinen Schuss abgegeben.
  • Leichen, die im Wasser gefunden wurden, lagen dort meist nur 1-3 Tage, während ihr Verschwinden deutlich länger andauerte.
  • Teilweise Rauschmittel im Blut, obwohl Opfer keine Stoffe zu sich nahmen. (Beeren, wenn Du die isst, kommst Du nicht mehr wieder).
  • Viele Opfer mit deutschen Wurzeln (Kunz, Koch, Heimer…).
  • Verschwinden & Auffinden oft in der Nähe von "Boulder Fields" (Geröllhaufen).
  • Kinder berichten von großen Hunden oder Bären, mit denen sie zusammen waren.
    Jarryd Atadero fragt den/die Fischer, die ihn vor seinem Verschwinden letztmals sahen, ob es in der Gegend Bären geben würde (als hätte er bereits einen gesehen / würde einem folgen). Dave Paulides hat jedoch mit Experten gesprochen und die sagen, dass ein Bär niemals ein Kind „adoptieren“ würde und sich um es kümmern. Eine Begegnung mit einem Bär würde für ein Kleinkind mit ziemlicher Sicherheit tödlich ausgehen und das wäre dann nicht „spurlos“.

Einer der eindrucksvolleren Fälle ist der von Dennis Martin. Dennis verschwand am 14. Juni 1969 und zog einen schwer bewaffneten Einsatz der Green Berets (USASFC – US Army Special Forces Comand – 10.000 Mann stark – alle verschwiegenheitsverpflichtet über sämtliche Einsätze, bis zum Tod) nach sich, jedoch ohne (bekannte) Ergebnisse.

Die Familie Martin macht irgendwo in den Great Smoky Mountains rast und treffen auf eine andere Familie Martin. Die haben auch Kinder und gesellen sich dazu. Nach einiger Zeit wird Dennis jedoch nicht mehr gesehen und eine Suchaktion beginnt. Die Park Ranger werden verständigt, doch gegen Abend zieht schlechtes Wetter mit Platzregen, Gewitter und Nebel auf und die Suche muss für längere Zeit unterbrochen werden. Die Green Berets sind nach 48 Stunden vor Ort und wissen, wo sie hin müssen, Eigenes Camp, eigene Kommunkationskanäle. Die Park Ranger und Green Berets sind voll bewaffnet für drei Wochen. Spürhunde schlugen nicht an und das FBI ist vor Ort, dokumentiert und beobachtet jedoch nur. Von Dennis fehlt weiterhin jede Spur. Der Vater verabredet mit der Parkleitung über alle Fortschritte informiert zu werden.

Die Key Family ist ebenfalls am 14. Juni 1969 in den Great Smoky Mountains unterwegs und sieht eine Stunde nach dem Verschwinden von Dennis einen Bär oder einen Mann, der sich hinter Bäumen versteckt und sich dann durch den Wald entfernt. Das war sechs Meilen entfernt vom Ort des Verschwindens von Dennis und eine Stunde danach. Sie hören daraufhin einen sehr lauten Schrei von einem Kind. Am nächsten Tag lesen die Key’s in der Zeitung vom Verschwinden und wollen sich mit dem FBI an der Stelle treffen, an der sie die Beobachtungen gemacht haben. FBI sagt NEIN! Wir kommen zu Ihnen. (?!?)

Medien fragen die Nationalparkleitung, ob die Geschichte der Key’s mit dem Verschwinden zu tun haben könnte. Nationalparkleitung belügt Vater und Medien und sagt: Nö! Passt zeitlich nicht, vergessen Sie’s. Special Park Ranger sagt, das wäre Unfug. Die Wahrheit wäre, dass alles genau gepasst hätte. Das wäre die beste Spur gewesen, die sie hatten. Er wüsste nicht warum, aber die Familie und die Medien wurden belogen.

David Paulides ist den Weg vom Ort des Verschwindens mit dem Special Park Ranger bis zum Ort der Sichtung der Key’s gegangen und es passte in der Zeit perfekt.

Der Vater von Dennis Martin wurde von David Paulides befragt, ob es noch etwas gäbe, was nicht über den Fall in der Öffentlichkeit bekannt geworden ist. Mr. Martin sagt: Die Gestalt, die die Key’s gesehen hatten, hatte etwas auf der Schulter, was sein Sohn hätte gewesen sein können.

Der in dem Fall involvierte und dokumentierende FBI Agent hat nach den Ereignissen Selbstmord begangen. Was die Green Berets erlebt haben und wieso sie so überdurchschnittlich bewaffnet für eine Suchaktion gewesen sind, wird man wohl nie erfahren

Einige Kinder, die verschwunden sind wurden gefunden und versteckten sich vor den Suchhelfern. Als sie gefragt wurden warum und wieso sie nicht auf die Rufe reagieren würden, sagten sie, dass sie dachten die Helfer gehören zu den „Affenmenschen“.

Eine andere Zeugin auf einem Hochstand sagte aus, dass etwas, wie in „Frischhaltefolie gewickelt“ von Baum zu Baum gesprungen ist. Was schon sehr an Predator nach ihrer Schilderung erinnert hat.

David Paulides hat auch eine Karte mit Fällen erstellt. Auf Basis dieser Daten hat er einige Cluster erkannt, um die sich die Fälle häufen. Der Apalchian Trail führt durch mehrere dieser Cluster. Der Apalachian Trail ist sehr beliebt bei Touristen auf der ganzen Welt, da er vom südöstlichen Zipfel der USA die Ostküste entlang bis zum nordöstlichen Ende der USA reicht.

Viele dieser Fälle ereignen sich in Ecken, die Devil’s Creek, Devil’s Rock, Devil’s Nest. Crazy Woods oder Crazy Creek heißen. Meist führen diese Namen auf die Ureinwohner Amerikas zurück, die sich wahrscheinlich Gedanken dazu gemacht haben, wieso sie diese Orte so nennen.

Der Mythen Metzger hatte vor Kurzem eine ähnliche Geschichte vom Hanging Rock. Die könnte auch in diese Ecke passen und ist auf jeden Fall erwähnenswert.

So, wer von Euch mag Sherlock Holmes? Dann lasst uns nun mal in die Ecke einsteigen, wie man das Ganze erklären könnte.

Wenn wir jetzt an „The hills have eyes“ (Teil 1 & 2 auf Netflix) denken, dann wissen wir – verrückte Mutanten-Kannibalen können es nicht sein, denn die Kreischen rum, überall spritzt Blut, großes Theater. Danach hätten die Kriminalisten einen anständigen Tatort und David Paulides würde den Fall nicht weiter verfolgen. Somit fallen verrückte Mutanten schon mal flach.

Was ist mit Feen? Feen leben in Felsschluchten, Feen können ne Menge magisches Zeug und Feen gibt es. Zumindest wenn man die Isländer fragt. Ich glaube jedoch nicht, dass Feen so was Bösartiges machen. Sind die nicht eigentlich recht geschmeidig unterwegs? Aber die kommen schon mal auf die Liste der Verdächtigen.

Es wurde auch spekuliert, ob es nicht Pflanzen oder Pilze gibt, die halluzinogene Pollen oder Sporen absondern. Ja, mag auch dann so manchen Verstolperer und Lachkrampf erklären, aber nicht wie Kinder auf Steilwände ohne Schuhe hochkommen. Die Sporen will ich ansonsten auch haben. Auch können Sporen nicht das Wetter verändern oder jemanden von jetzt auf gleich spurlos verschwinden lassen. Wenn so manches erwähnte Opfer einfach plötzlich auf einem Trip gewesen wäre, dann wäre das zwar vielleicht witzig mit anzusehen, aber auf keinen Fall würde man sich dadurch in Luft auflösen.

Die Blair Hexe? Wär die Blair Hexe nicht so was wie ne große, ziemlich angepisste Fee? Egal! Aber der Blair Hexe würde ich die Moves alle zutrauen. Ich würde auf die Blair Hexe setzen!

An einem gewissen Punkt dachte ich mir: Im Grunde genommen ist es doch Hupe WAS das verursacht, DASS es es verursachen kann und die Offiziellen entweder keine Erklärung finden wollen oder noch viel schlimmer können, DAS ist das beunruhigende.

Vielleicht ist es weder Bigfoot, noch der Teufel oder Aliens, sondern eine Intelligenz oder Macht, der wir noch keinen Namen gegeben haben und die wir uns noch nicht vorstellen können. Ich meine, es ist ja nicht verwerflich für einen Parkleiter, einen Ranger, einen Green Beret oder FBI Mann zu sagen: Leute, wir haben keinen blassen Schimmer, was hier abgeht, aber wir setzen alles daran das raus zu bekommen. Wieso müssen die Menschen immer so tun, als hätten sie ALLES im Griff, obwohl ziemlich viel dagegen spricht?

Auf meiner Suche nach Theorien, die man mehr oder weniger belustigt darstellen kann, bin ich dann auf etwas gestoßen, was das alles und doch nichts erklären könnte. Es holte mich nur in meiner Idee ab – egal WAS es ist – sagt uns, wie man es stoppen kann.

Und jetzt kommen wir zu dem Teil, den Ihr Euch nicht geben solltet, wenn das alles schon genug für Euch ist. Wenn Ihr meint, Ihr seid noch nicht genug begruselt, dann komme ich jetzt zu etwas, was so ziemlich alles, was man jemals an Mysterien durch die X-Files hat flimmern gesehen, hat verbindet.

Als ich die Story das erste Mal las, hatte ich viele Theorien, die man so über die Jahre im Netz gelesen hat, wieder im Kopf. Doch das kann auch alles nur eine sehr verstörende Geschichte sein. Dann will ich dem, der die Geschichte geschrieben hat, die Hand schütteln. Denn das dürfte das Stephen King Multiversum an einem Fleck übertrumpfen.

Wovon redet der komische Typ denn da schon wieder? Mag man sich nun fragen. Ich erkläre es Euch.

Stellt Euch vor, Ihr lebt in den Staaten und möchtet gerne Farmer werden. Ihr sucht Euch eine Farm, unterzeichnet den Kaufvertrag, ladet einige Trucks voll und zieht auf die Farm. Und schon am ersten Tag begrüßt Euch etwas, was für die meisten sicher schon Grund genug wäre die Trucks direkt wieder zu beladen und woanders hin zu ziehen.
Doch was dann abgeht, ist gleichzeitig mindblowing und creepy as fuck. Die komplette Story in Deutsch könnt Ihr HIER nachlesen. Und es gibt auch ein Buch dazu, was Ihr HIER erhalten könnt.

Als ich damit durch war, war ich einerseits etwas überrascht, dass die NIDS so wenig Material dazu liefern konnte, andererseits waren alle meine X-Files Fanboy Gelüste befriedigt.

Noch einmal: Glaubt nicht jeden Unfug und seht Thesen oder Meinungen nicht immer gleich als in Stein gemeißelt. Aber, wenn wir nun die „Missing 411“ Fälle mit den Ereignissen auf der „Skinwalker Ranch“ vergleichen. Dann versteht Ihr vielleicht was ich damit meine, wenn ich sage, dass das WAS fast schon egal ist. Auch wenn es auf den ersten Blick am meisten interessiert.

Die NIDS begründete die wenigen Belege damit, dass diese „Mächte“ teilweise vorher schon wussten, was sie vor hatten, um ihnen auf die Schliche zu kommen. Wer Arrival gesehen hat, hat vielleicht noch (SPOILERALARM) die Idee im Kopf, dass es Lebensformen gibt, die Vergangenheit und Zukunft kennen. Was nach einiger Überlegung auch wieder Mumpitz ist. Was eher funktioniert hat, war das was der ehemalige Besitzer, der Bigelow die Ranch irgendwann verkauft hat, angefangen hat. Er hat nach dem Verkauf der Ranch eine Art Jagd auf die Phänomene gemacht, was denen wohl gar nicht gefallen hat. Irgendwann sollen die Vorkommnisse auch nach und nach abgeebbt sein.

Ich musste nach der Story, mit dem Wesen vor dem Baum und dem Wesen auf dem Baum, an eine Folge der X-Files denken, wo irgendjemand über eine Landstraße fährt und dort stehen ein reptiluides und ein chewbaccaähnliches Alien, unter einem Ufo, mitten auf der Straße und zanken sich. Ja, so geht es in mir vor sich 😀

Bei den Beschreibungen mit den Lichterscheinungen, Orbs und Kugeln und Fluggeräten, musste ich an das Flugblatt von 1561 aus Nürnberg denken. Stellt Euch vor, Ihr seid im Mittelalter in Nürnberg, werft gerade mit Unrat nach dem Adel, seht in den Himmel und da geht das ab:

Ich sage es Euch, wenn Ihr das gesehen habt, dann schockt Euch auch kein Velociraptor mehr, der auf irgendwelchen Bäumen abhängt.

Wie ich bereits sagte, Ihr dürft nicht jeden Unfug glauben. Vor allem in dieser Zeit, in der das Netz klar für Falschinformationen genutzt wird.

Doch wenn Ihr mich fragt, möchte ich aus der ersten Thor Marvel Verfilmung zitieren:

„Deine Vorfahren nannten es Zauberei und du nennst es Wissenschaft. Nun, ich komme von einem Ort, wo beides ein und dasselbe ist.

Wer jetzt nach wie vor noch Bedarf an Begruselung hat und keine Lust hat weiter im Netz zu suchen, für den habe ich hier noch passende Anregungen für Netflix und Amazon Prime Instant Video:

Netflix

  • 1922 by Stephen King
  • Night of the living dead (Die Rückkehr der Untoten)
  • Der Nebel Staffel 1
  • Stranger Things Staffel 2
  • The hills have eyes 1 & 2
  • The walking dead Staffel 7

Amazon Prime Instant Video

  • The host
  • The blair witch project
  • Blair witch
  • The cabin in the woods
  • The walking dead Staffel 7
  • Fear the walking dead Staffel 3

Und nun recherchiert weiter durchs Netz oder geht raus und erschreckt wen oder binged Euch Stranger Things!

HAPPY HALLOWEEN!!!