Bei den Ribs fiel es ein – Zusatz YouTube Abo-Empfehlungen

Heute habe ich Ribs gemacht. Und wenn ich was mache, mache ich es am liebsten richtig. Klar kann man sich auf Chefkoch.de ein Rezept für etwas raussuchen, aber man kann auch irgendwen auf der Straße fragen.

Das Beste was ich zum Thema Spare Ribs gestern im Netz gefunden hab war Folgendes:

Backofen auf 200 C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Die Ribs gut mit der Marinade bestreichen, auf einen Rost geben – etwas Wasser ins Backblech (leichter zu reinigen) geben.

Je nach gewünschter Farbe Ribs 15 bis 20 Minuten knusprig werden lassen.

Das doch keine Tiefkühlpizza /o\. Also, wenn man so seine Ribs macht, dann kann man es auch gleich lassen. Ribs können eine sehr feine Sache sein. Ich liebe es, wenn man die Knochen einfach blitzeblank aus dem Streifen ziehen kann. Das ist kein Märchen.

Es gibt eine ziemlich einfache, doch zeitintensive Methode, wie man die Rippchen wirklich butterzart bekommt, sodass das Fleisch ganz einfach vom Knochen fällt. Zeitintensiv, nicht arbeitsintensiv. Ihr steckt maximal 30 Minuten Arbeit rein, den Rest macht die richtige Temperatur und die richtige Vorgehensweise.

Ich will die Lorbeeren gar nicht einstecken. Die gehören dem einfach besten BBQ Meister der Welt (wenn man zum Beispiel Anthony Bourdain glauben möchte). Denn der zeigt in seiner Netflix Reihe „Eine Frage des Geschmacks“ und der Folge aus Austin, Texas – wo es BBQ gibt, wofür die Leute mehr als zwei Stunden lang anstehen, ohne zu wissen, ob sie überhaupt etwas ab bekommen. Denn Franklin BBQ öffnet und ist nach kürzester Zeit (11 Uhr auf / 13 Uhr leer) leer gekauft.

Wenn in Texas jemand für BBQ ansteht – dann muss es göttlich sein. Gebt Euch die Folge von Anthony, wenn Ihr könnt. Ihr werdet es nicht fassen. Die Musik, die Einblicke – ganz großes Tennis.

Und noch etwas war für mich einfach schier unfassbar. Denn so wie ich meine Ribs mache, so macht sie auch Aaron Franklin, der Owner von Franklin BBQ. Woher ich das weiß? Weil der gute Aaron allen Ernstes seinen eigenen Grill-Tutorial YouTube-Channel hat.

Richtig gelesen. Der Typ, der da oben im Header erklärt, wie man Rippchen macht, der gibt Euch auch alles andere mit auf den Weg, was er so auf der Karte hat (und vielleicht sogar etwas mehr). Also ein bisschen so, als würde ein Magier danach ein Tutorial-Video machen, wie man richtig hübsche Frauen zersägt, ohne dass die aufhören zu lächeln.

Ich habe zwar die BBQ-Pit-Boys im letzten Post angesprochen, aber Aaron habe ich irgendwie vergessen /o\. Die Pit Boys sind auch eher was zum nachkochen in Bierlaune, was Aaron da treibt, ist die Champions League. Ich hab den Typ echt lieb gewonnen, sehr, sehr cooler Dude!

Also, ein nachträgliches Geschenk für alle, die gerne Sachen richtig machen.

Hier mein heutiges Ergebnis bei Instagram:

ALL HAIL THE BBQ-GOD, AARON FRANKLIN \o/

P.S.: Ja, es ist März und es gab noch keine Musikempfehlungen für Februar, etwas turbulent gerade. Ich beeile mich /o\. Aber essen muss ich sowieso und wieso sollte ich das nicht gut tun und Euch auch noch dazu animieren? Tunes muss ich noch durch hören, ich arbeite dran. Versprochen!

Ah, noch was. Wenn Aaron die Ribs bei 275 ° macht, dann sind das 275 ° Fahrenheit. Die in Amerika nutzen nicht das metrische System. Somit 275 ° Fahrenheit sind bei uns 135 ° Celsius – nur damit Ihr Euch nicht wundert 😉