First New Music Friday: November

Ja, diese #NewMusicFriday monatlich über den Blog abbilden Geschichte wurde zunehmend schwieriger zu managen. Es ist nicht das Problem alle Neuerscheinungen zu listen. Viel mehr ist das Problem, dass man dann am Ende des Monats Playlisten mit über 600 Tracks hat, die man dann durch lauschen muss, damit nicht vermeintlich gutes Zeug nachher doch whack ist und in den Empfehlungen landet.

Denn das waren keine random zusammengewürfelten Playlists. Alle Empfehlungen waren wirklich handverlesen und ohrvorgehört.

Also, das wird keine gängige Praxis hier. Viel mehr werde ich jeden Freitag alles durch Twitter & Facebook pusten und hin und wieder (so wie heute) einen Post dazu kicken. Wenn zum Beispiel was besonderes veröffentlicht wurde oder viel gutes Zeug erschienen ist.

Heute hat es maßgeblich mit einer Veröffentlichung zu tun. Es gibt scheinbar Musiker, die sich von Veröffentlichung zu Veröffentlichung stetig verbessern. Ich mein, man kennt das ja, man fängt an einen Künstler zu mögen, hört sich alles an, doch irgendwann hat man den Eindruck, dass er/sie nicht mehr an vorangegangene Erfolge anknüpfen kann. Und dann gibt’s die Künstler, die immer wieder eine Schüppe dazu werfen. Und die seht Ihr diesmal im Header. Der Track und das Video erblickten sogar schon an Halloween das Licht der Welt und läuft hier fast ununterbrochen, feier ich sehr, sehr hart. Ist ja auch kein Geheimnis, dass ich Maggot der ersten Stunde bin und selbst nie richtig verstanden habe, was der Sound der neun Jungs immer wieder in mir weckt.

Und „All Out Life“ ist genau das, was ich gebraucht habe. Neu, frisch, nach vorne, brachial, kompromisslos, wütend und doch irgendwie hoffnungsvoll und verbindend.

Doch nicht nur die maskierten Neun haben was Neues auf die Bühne der Welt geworfen. Diesmal, am ersten #NewMusicFriday im November, gibt es außerdem neue Töne von „The Prodigy“ – jap, die gibt’s noch. Außerdem haben Tenacious D einen Soundtrack zu ihrer YouTube Show „Post-Apocalypto“ rausgebracht und es gibt ein neues Action Bronson Album, benannt nach der ersten Singleauskopplung „White Bronco“.

Dann haben sich Curren$y und Freddie Gibbs zusammengetan und ein Album aufgenommen – da ich beide sehr gern höre – muss ich Euch das empfehlen. Vince Staples hat ein Überraschungsprojekt mit FM! released und Funky DL hat ebenfalls ein Album mit vielen grundsoliden oldschool-angehauchten Beats für uns auf den Markt geworfen. Abgerundet wird das Ganze von einem neuen Styles P Album und einem Langspieler von Apollo Brown. Außerdem gibt es noch neue, einzelne Tracks von THEY, Red & Meth, Flatbush Zombies, Kip Moore, Kings of Tommorow, Jamie Cullum, Toro y Moi & Atjazz. Sowie einiger, weiterer Tunes, Liveausschnitte, Remixe und Neuveröffentlichungen.

Alles in allem eine runde Sache für das Post-Halloween Wochenende. Viel Spaß damit und bis bald!

Soziale vs. Öffentlich-Rechtliche Medien

Ist ja kein Geheimnis, dass ich den ein oder anderen Kanal bei YouTube abonniert habe. Einerseits habe ich das hier bereits kundgetan, andererseits kann man meinen privaten YouTube Kanal auch ohne größerer Probleme finden.

Zum Beispiel mag ich sehr gern den Mythen Metzger. Nicht nur, dass er mich in den letzten drei Halloween Posts (vermutlich unwissentlich) mit Themen versorgt hat, so hat er auch hier in Thrudheim (vorübergehend) das Wort. Ich behaupte nicht, dass ich jedweden Blödsinn an Mythen feiere oder dass ich in Zukunft Wert auf überhitzte Diskussionen zu den Themen lege.

Ich bin aus Asgard, mein Glaube gewährt mir einen anderen Bezug zu manchen Themen und ich mag Logik. Und wenn es nun Mal keine anständige Erklärung zu etwas gibt, dann ist es nun mal unerklärbar.

Ich höre den Mythen Metzger nun bereits seit einigen Jahren, schätze seine Herangehensweise an Themen und dass er auch mal ganz klar sagt, wenn etwas abstruser Unfug ist. Er sammelt alle möglichen Infos zu verschiedenen Themen zusammen und präsentiert diese. Da er sowieso schon ständig in den Kommentaren mit Menschen diskutieren muss (oder soll), die scheinbar ein ziemlich genaues Bild von etwas haben, was sonst noch unerklärlich ist, passt er in seinen Videos zunehmend darauf auf, alles für Vollidioten zu erklären.

Also, dass man grundsätzlich glauben kann, was auch immer man möchte, dass er die Themen nur präsentiert und vielleicht teilweise persönlich bewertet, aber nicht sagt: DAS IST ALLES SO PASSIERT! GLAUBT DAS!

Es ist eine ziemlich lockere, informative Geschichte zu Themen, bei denen einen die meisten schon bekloppt erklären, wenn man sie nur ernsthaft ansprechen möchte.

Und nun zum eigentlichen Thema:

Da haben wir also einen YouTuber, der gerne Videos zu unterschiedlichsten Themen aus dem Bereich Mythen online stellt und nach meiner Meinung das in einer hochwertigen und professionellen Art und Weise tut. Wenn er damit etwas verdienen sollte, dann gönne ich es ihm. Ich als aufmerksamer Zuhörer weiß jedoch, dass der Mythen Metzger auch einem geregelten Beruf nachgeht. Also gehen wir mal davon aus, dass der das aus Spaß, Leidenschaft und für die Sache macht.

Und dann haben wir Menschen, die dafür bezahlt werden, dass sie aufklären und unterhalten. Und das nicht mit Geldern aus Werbeeinnahmen, die entweder steigen oder fallen, je nachdem, ob die Inhalte und somit die Werbung auch konsumiert werden, sondern diese Herrschaften werden mit dem Geld jedes erwerbstätigen Menschen in Deutschland bezahlt.

Was da passiert, ist einer der Gründe, weswegen auch er so lange wie möglich versucht sein Privatleben von seinem Hobby fernzuhalten und anonym zu bleiben. Denn wenn das, was da oben im Header durch den Mythen Metzger himself aufarbeitet wird, mit seinem Namen und Wohnort in Verbindung gebracht werden würde, würde es ihm womöglich Schwierigkeiten einbringen, wenn man wüsste wo er wohnt, wie er aussieht und wo er arbeitet. Manche Leute machen ihr Ding im Netz und andere Leute kommen damit nicht gut klar.

Auch wenn man nichts im Schilde führt, kann man trotzdem eine Veröffentlichung im Netz und sein Privatleben trennen. Gut, nicht jeder kann das /o\

Ich finde das alles höchst fragwürdig. Klar, Nazis bashen ist lustig. Doch von Zwangseinnahmen finanziert zu werden, falsch zu recherchieren, Rufmord zu begehen und damit angeblichen Qualitätscontent zu erzeugen, ist nicht lustig.

Für mich eine unfassbare Geschichte. Hört sie Euch an.

Vielen Dank fürs vorbei schauen. Bis bald!

Summer Edition – Best of New Music Friday Juni 2018

Wieder ist ein Monat rum und wieder fällt mir das viel zu spät auf. Zumindest was die Best of New Music Friday Veröffentlichung angeht. Dennoch bekomme ich es dieses Mal hin, meine Best Of New Music Friday Playlist noch im darauf folgenden Monat zu kicken.

Nun ist die Playlist komplett und kann präsentiert werden. Wie immer ist eine bunte Mischung dabei raus gekommen, da ich auch in diesem Monat keinen feuchten Futzi auf Genregrenzen gebe.

Somit dürfte auch für fast jeden etwas dabei sein. Ich wünsche viel Spaß damit und ich hoffe, Ihr habt etwas mehr Spaß in dieser Hitze als ich.

So klang der Februar – Best of NewMusicFriday

Nun bin ich doch über das Wochenende dazu gekommen, alle neuen Tunes aus dem Februar zu checken und dabei ist, wie immer, eine bunte NewMusicFriday Mischung entstanden. Was leicht unfassbar ist, soviel wie ich dieses Wochenende gegessen habe. Und mit Pizza- oder Rippchenfingern Displays zu bedienen ist nicht so richtig gut.

Dennoch habe ich es irgendwie hin bekommen und werde nach dieser US-Food-Woche mal zwei Wochen bewusster essen – sonst muss man mich noch irgendwann aus Thrudheim raus schneiden /o\

Highlights im Februar

  • Ich hab Turbonegro für mich entdeckt. Und das solltet Ihr Euch auch einmal anhören. Ich empfehle „Hot for Nietzsche“.
  • Childish Gambino hat nach seinem Grammy Gewinnen ein paar alte Alben re-released.
  • Da der gute Justin Timberlake die Halbzeitshow des Super Bowls gerocked hat, hat er gleich ein neues Album raus gezimmert. Und da er nun auch wieder mit Pharrell zusammenarbeiten darf (Labels haben sie manchmal nicht mehr alle), ist es auch noch echt gut geworden.
  • Auch Curse hat ein neues Album released – was man delfinitiv (no Typo) mal hören sollte.
  • Ebenso Onyx, die ollen Rap-Veteranen, haben was Neues für uns.
  • Ein geheimer Fan bin ich von Mario Biondi, der wieder was von sich hören lässt – aber nicht immer verstehen 😉
  • Wer wie ich auf Comics UND Rap steht, der sollte spätestens jetzt mal Czarface checken. Denn die verknüpfen ihre Texte gern mal mit Verweisen auf diese bunt gemalten Hefte mit den Männern in ulkigen Kostümen.
  • Fall Out Boy waren bei Spotify zu Gast und haben ein wenig was eingespielt – unbedingt checken muss man das Cover von Whitney Houston’s „I wanna dance with somebody“ – ich liebe neu interpretierte Sing-alongs mit Gitarrenunterstützung.
  • Worüber ich mich auch immer wieder freue, sind Neuigkeiten von Breaking Benjamin – heroische Gutarrenmusik ahead!
  • Experimentell wird es wieder bei Black Milk – auf jeden Fall mal rein hören.
  • Frank Ocean hat ebenfalls ein Cover zu Moon River released – ich mag seinen Sound.
  • Und Drake versteh ich zunehmend mehr. Als altbekannter Spätzünder habe ich von Drake über Jay-Z’s „Blueprint 3“ erfahren. Anfangs konnte ich nicht richtig was mit ihm anfangen, dann verstand ich zunehmend den Hype und den damit einhergehenden Hass anderer. Mittlerweile erkenne ich mich irgendwie oft wieder. Darf man so was sagen oder ist das schon anmaßend?! Auf jeden Fall müsst Ihr „God’s Plan“ hören. Ich pack Euch das Video dazu, denn darin haut Drake einfach mal knapp eine Millionen Dollar für wohltätige Zwecke raus. Darunter auch ein freier Einkaufsbummel für Menschen aus einem Viertel, dem es scheinbar nicht so gut geht, wie zum Beispiel dem orangenen Clown im weißen Haus. Ein Guter ist der Drake!

Playlist

108 Tracks, 7 Stunden, 17 Minuten voll auf die Ohren – BITTESCHÖN!

Bei den Ribs fiel es ein – Zusatz YouTube Abo-Empfehlungen

Heute habe ich Ribs gemacht. Und wenn ich was mache, mache ich es am liebsten richtig. Klar kann man sich auf Chefkoch.de ein Rezept für etwas raussuchen, aber man kann auch irgendwen auf der Straße fragen.

Das Beste was ich zum Thema Spare Ribs gestern im Netz gefunden hab war Folgendes:

Backofen auf 200 C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Die Ribs gut mit der Marinade bestreichen, auf einen Rost geben – etwas Wasser ins Backblech (leichter zu reinigen) geben.

Je nach gewünschter Farbe Ribs 15 bis 20 Minuten knusprig werden lassen.

Das doch keine Tiefkühlpizza /o\. Also, wenn man so seine Ribs macht, dann kann man es auch gleich lassen. Ribs können eine sehr feine Sache sein. Ich liebe es, wenn man die Knochen einfach blitzeblank aus dem Streifen ziehen kann. Das ist kein Märchen.

Es gibt eine ziemlich einfache, doch zeitintensive Methode, wie man die Rippchen wirklich butterzart bekommt, sodass das Fleisch ganz einfach vom Knochen fällt. Zeitintensiv, nicht arbeitsintensiv. Ihr steckt maximal 30 Minuten Arbeit rein, den Rest macht die richtige Temperatur und die richtige Vorgehensweise.

Ich will die Lorbeeren gar nicht einstecken. Die gehören dem einfach besten BBQ Meister der Welt (wenn man zum Beispiel Anthony Bourdain glauben möchte). Denn der zeigt in seiner Netflix Reihe „Eine Frage des Geschmacks“ und der Folge aus Austin, Texas – wo es BBQ gibt, wofür die Leute mehr als zwei Stunden lang anstehen, ohne zu wissen, ob sie überhaupt etwas ab bekommen. Denn Franklin BBQ öffnet und ist nach kürzester Zeit (11 Uhr auf / 13 Uhr leer) leer gekauft.

Wenn in Texas jemand für BBQ ansteht – dann muss es göttlich sein. Gebt Euch die Folge von Anthony, wenn Ihr könnt. Ihr werdet es nicht fassen. Die Musik, die Einblicke – ganz großes Tennis.

Und noch etwas war für mich einfach schier unfassbar. Denn so wie ich meine Ribs mache, so macht sie auch Aaron Franklin, der Owner von Franklin BBQ. Woher ich das weiß? Weil der gute Aaron allen Ernstes seinen eigenen Grill-Tutorial YouTube-Channel hat.

Richtig gelesen. Der Typ, der da oben im Header erklärt, wie man Rippchen macht, der gibt Euch auch alles andere mit auf den Weg, was er so auf der Karte hat (und vielleicht sogar etwas mehr). Also ein bisschen so, als würde ein Magier danach ein Tutorial-Video machen, wie man richtig hübsche Frauen zersägt, ohne dass die aufhören zu lächeln.

Ich habe zwar die BBQ-Pit-Boys im letzten Post angesprochen, aber Aaron habe ich irgendwie vergessen /o\. Die Pit Boys sind auch eher was zum nachkochen in Bierlaune, was Aaron da treibt, ist die Champions League. Ich hab den Typ echt lieb gewonnen, sehr, sehr cooler Dude!

Also, ein nachträgliches Geschenk für alle, die gerne Sachen richtig machen.

Hier mein heutiges Ergebnis bei Instagram:

ALL HAIL THE BBQ-GOD, AARON FRANKLIN \o/

P.S.: Ja, es ist März und es gab noch keine Musikempfehlungen für Februar, etwas turbulent gerade. Ich beeile mich /o\. Aber essen muss ich sowieso und wieso sollte ich das nicht gut tun und Euch auch noch dazu animieren? Tunes muss ich noch durch hören, ich arbeite dran. Versprochen!

Ah, noch was. Wenn Aaron die Ribs bei 275 ° macht, dann sind das 275 ° Fahrenheit. Die in Amerika nutzen nicht das metrische System. Somit 275 ° Fahrenheit sind bei uns 135 ° Celsius – nur damit Ihr Euch nicht wundert 😉