Meine YouTube Abo Tipps

Machen wir uns nichts vor – das Internet ist ein sehr verwirrender Ort. Vor allem, wenn man es seit der Kindheit gewohnt ist, dass man sich vor einen flimmernden Kasten setzt und unterhalten wird.

Wie unfassbar muss das da sein, wenn man selbst für den strunzdümmsten Unfug Likes und Zuspruch en masse erntet und dann meint plötzlich besonders schlau, hilfreich und angesehen zu sein. Wobei man sein Programm womöglich nur vor den immer gleichen 1000 Leuten abspult und selbst das Dorf zu Fuße von Thrudheim hat 27.477 Einwohner mehr.

Wenn man dann vor die Tür geht und dort, in der wirklichen Welt, seinen Unfug absondert, wundert man sich womöglich, wieso die einen mit Fackeln und Mistgabeln jagen. Das wollen wir ja nicht.

Dennoch bleibt das Internet ein äußerst verwirrender Ort, und wenn man nicht aufpasst, schaut man grade noch lustige Tiervideos von The Dodo auf Facebook und schwupps, schreit einen ein übergewichtiger „Radio Moderator“ mit wenig Haaren an, weil „die Elite uns zerstören will“ und bevor man dazu kommt zu fragen, wer die Elite ist und ob eine Elite nicht das obere Ende der Evolution und nicht nur die Idioten mit Macht sein sollten und wer überhaupt „Wir“ und „Uns“ ist, zieht man sich Videos rein, wo ein weiterer, wütender Mann uns weiß machen will, dass „Wir“ in Syrien Kinder erschießen und nicht Baschar al Assad.

Und dann fragt man sich, wieso ein erfolgloser, reicher Mann plötzlich Präsident der USA ist oder man feiert jemanden, der sich endlich mal gegen „die da oben“ wehrt. Obwohl er das womöglich nur erzählt, damit er von jemandem gefeiert wird. Eigentlich sollte man sich fragen, wieso manche Leute erfolglos und trotzdem reich und mächtig sein können. Aber da schreit einen womöglich grad wieder einer an, weil Hillary Clinton uns vernichten will. Wie gesagt, es ist sehr verwirrend.

Vor allem, wenn man nur bedingt in der Lage ist zu hinterfragen und zu recherchieren. Ich mein, wir haben es ja nicht anders gelernt. Morgens lief BimBam Bino und am Abend kam der Disney Club und irgendwer hat schon darauf geachtet, dass die uns nicht beibringen, wie man Napalm in der Badewanne anrührt.

Doch heute ist das nicht mehr so. Heute muss man sich Kids so früh wie möglich schnappen und denen einige Tricks und Kniffe zum Umgang mit den heutigen Medien mitgeben.

In der Hoffnung, dass ich ein wenig was gegen die Verunsicherung unternehmen kann, stelle ich hin und wieder gerne die YouTube Channels vor, denen man ruhigen Gewissens folgen kann und dazu noch gut unterhalten ist.

In manchen Fällen lernt man sogar was und kann dazu noch sicher sein, dass das wirklich Leute sind, die wissen was sie sagen und nicht nur welche, deren Fantasie gerne mal mit ihnen durchgeht und die früh gelernt haben, wie man Streams & Casts richtig nutzt. (Ohne, dass man sie davon abgehalten hat, weil „die Elite“ sie nicht verstanden hat und erst in 5 – 7 Jahren „ACH SOOOO!“ sagen wird)

Beginnen wir also locker, flockig mit

COMEDY

Hier ist Graham the Christian sehr zu empfehlen, Graham (formally known as Cowbelly TV) ist der Erfinder der Club Penguin Ruined Vines, die mich wochenlang haben lachen lassen,

Club Penguin war so was wie das „Habbo Hotel“ oder „Second Life“ in beschissener Optik. Man hatte einen Avatar, konnte durch eine Comic-Welt rennen und miteinander interagieren. Das hat Cowbelly dazu genutzt, ordentlich Unruhe zu stiften. Und das verträglich, nicht so wie die Irren von 4Chan.

Hier eine Zusammenfassung:

Mittlerweile macht er jedoch sehr gute Zusammenfassungen von aktuellen Memes. Memes, für diejenigen, die wirklich nicht viel im Netz rum kommen, sind Internet-Phänomene oder auch virale Hypes. Also Ton, Bild, Video, Textmaterial, was sich rasend schnell verbreitet und in der Regel witzig ist und individuell gestaltet werden kann. Jeder kann also das Meme übernehmen und doch irgendwie sein eigenes Ding draus machen. Manche sind echt gut und werden auch mittlerweile in Filme und TV Serien übernommen (Siehe „What are Thooooose“ aus dem Black Panther Review).

Wenn man viel im Netz unterwegs ist, begegnen einem Memes immer wieder und wenn man weiß, worum es geht, ist es äußerst amüsierend. Wenn man keinen Plan hat, fragt man sich wahrscheinlich, was der Unfug soll.

Das bekommen wir aber hin, wenn Ihr Graham the Christian abonniert und Euch hin und wieder eine Episode gebt. Auch die „Comment Awards“ sind sehr zu empfehlen.

Funny or Die

2007 haben sich ein paar obdachlose Eiskunstläufer mit den Namen Will Ferrell, Adam McKay und Chris Henchy gefragt, wie sie Leute zum Lachen bringen könnten, daraus ist Funny or Die entstanden und Odin sah, dass es gut war.

Mittlerweile hosten sie die Top-Unterhaltungsshows der Galaxis, wie zum Beispiel Between two Ferns mit Zach Galihippocampusfilianakis.

Mein Highlight ist jedoch nach wie vor: Good Cop, Baby Cop

Kommen wir nun zu einem Thema, das mir sehr am asgardschen Herzen liegt:

Mystery

Wenn man in das Thema rein klickt, ist es nicht mehr weit und man glaubt allen möglichen Blödsinn. Daher braucht man hier so was wie eine gewissenhafte Stimme, die einen bei jedem Thema an die Hand nimmt und einen dazu auffordert zu hinterfragen und kritisch an ALLES ran zu gehen. Doch gerade hier ist es ja interessant an die Sachen zu kommen, wofür es wirklich keine logischen Erklärungen mehr gibt.

Es gibt jedoch auch viel Unsinn im Netz, für die es sehr wohl logische Erklärungen gibt und dann muss man sich auch zur Vernunft rufen und den Drang nach Sensationen zurück stecken.

Ich habe den Channel bereits hier vorgestellt und des Öfteren erwähnt und ich werde damit nicht aufhören, da der Mythen Metzger genau das tut. Er nimmt einen mit in eine Welt der unglaublichen Ereignisse und zeigt aber auch klar auf, wenn etwas vielleicht doch nicht so unglaublich, sondern nur ein sehr gut gemachter Hoax ist. Und ich spreche hier von echten Hoaxes, nicht von Erkenntnissen, die eine Strafverfolgungsbehörde preisgibt und einem fetten, orangen Politiker mit bescheuerter Frisur nicht in den Pudding passen.

Also, wenn Ihr gerne allen möglichen Unsinn glaubt, wie flache Midgards oder viel zu runde Politiker, dann ist der Channel nichts für Euch. Wenn Ihr aber gerne wissen möchtet, was alles Unerklärliches auf dieser Scheibe so los ist, dann müsst Ihr den Mythen Metzger abonnieren.

Comic- & Nerd-Filme

Von Marvel, über die Power Rangers, von DC zu Jurassic Park. Wenn Ihr auf solche Filme und Serien steht, solltet Ihr Mr. Sunday Movies folgen. Der findet alle Easter Eggs & References und stellt diese auch noch amüsant dar. Immer sehr aktuell, nach jedem Film- oder Serienstart kommen Videos und selbst Trailer werden ordentlich analysiert, Frame für Frame.

Star Wars

Mein Problem ist, dass ich so aufgeregt vor neuen Filmen werde, dass ich mir Theorie-Video auf Theorie-Video gebe. Am Ende ist jedoch das meiste Unfug. Ganz extrem war das nach The last Jedi – wie viele Theorien habe ich mir zu Snoke gegeben, was letztendlich passiert ist, war jedoch etwas niederschmetternd und hat mich den Gram der Fangemeinde nachvollziehen lassen.

Wenn Ihr jedoch Infos zu Star Wars und alles im Universum des Franchises haben wollt, die meist sehr gut recherchiert sind, dann solltet Ihr den Kanal von Mike Zeroh folgen. Auch er greift manchmal daneben oder folgt Quellen, die selbst nur gequirltes PooPoo beinhalten, doch ansonsten sind die Videos sehr informativ und geben einem ein gutes Update für die nächste Kneipendiskussion rund um Luke Skywalker und Co. (Ist das wirklich jemals vorgekommen? In Kneipen geht es doch eher um anderen Unfug. Anyway…)

Masters of CGI

Ich habe wirklich keine bessere Kategorie dafür gefunden. Was Oats Studios machen, ist einfach sehr gut. Die Ideen sind sehr gut und die Umsetzung auch. Was sie machen, sind Kurzfilme mit Unterstützung von CGI (Computer Generated Imagery).

Dabei geht es um Monster, Aliens, Roboter und das alles meist in düsteren Dystopien. Und irgendwie finde ich das realistisch, also nicht die Monster, sondern Dystopien. So wie sich die Menschheit, sagen wir mal „entwickelt“, glaube ich eher daran, dass es irgendwann mal gewaltig rummst, als dass wir einen Weg zum gemeinsamen Miteinander finden.

Klar gibt es auch genug Bewegungen, in denen eine bessere Welt erdacht wird und dazu kommen wir auch noch. Doch auch da spürt man gerne mal eine Ablehnung, falls man nicht ständig alles total super findet oder sich auch hier traut zu hinterfragen.

Wenn man diese Ideen jedoch an andere Stellen trägt, fällt man damit womöglich genauso unangenehm auf. Und genau da haben wir die Schnittstelle, die mich ganzheitlich zweifeln lässt. Im Netz findet man allen möglichen Blödsinn, und wenn man sich überlegt, dass all dieser Blödsinn aus irgendeinem Kopf stammt, hat man eine ungefähre Ahnung, was das für diese Welt mit sich bringt.

Dass wir uns hier richtig verstehen, wenn die Menschheit ihre Differenzen in den Griff bekommen und ein global anerkanntes System zum freundlichen Miteinander finden würde, dann wäre ich mehr als cool damit.

Es ist jedoch eher so, dass die einen mehr aus Angst und Unverstandenheit agieren und die anderen sich zeitweise zu sicher sind oder viele in sich beherbergen, die eigentlich nur eigene Ziele unter dem Deckmantel der Gemeinheit verfolgen. Ich halte es daher so, dass ich meine eigene Show gestalte und darin kann ein V6 Vehikel friedlich mit glücklichen Tieren, die trotzdem lecker sind, koexistieren, wenn man das Ganze nur ein wenig in Einklang mit den Begebenheiten dieses Planeten sieht, andere Menschen egal welcher Abstammung, Gedanken und Religion in Frieden lässt und alles mal etwas lockerer sieht – AUSSER NAZIS! Da ist rein gar nichts dran locker zu sehen!

Es ist jedoch nach wie vor so, dass ich eher an Mad Max glaube, als an – was ist das Gegenstück zu Mad Max?!

Und ich habe bemerkt, dass die schlechte Seite meist offener für andere Einstellungen ist, als die gute Seite – eine fatale Geschichte! Daher halte ich mich gern komplett raus, kommentiere aus der Distanz und äußere mich ausgiebig nur, wenn ich gefragt werde oder gerade angeheitert Blogposts verfasse.

Ich denke, dass sich das Böse nicht dadurch aufhalten lässt, dass man besonders gut ist. Ich glaube nicht, dass Mahatma Gandhi auf Dauer mit seiner Vorgehensweise erfolgreich gewesen wäre und dass böse, gewalttätige Menschen nur durch gute, kämpfende Menschen zu stoppen sind. Moment – waren wir nicht schon bei Star Wars?

Manchmal muss man aufstehen und dagegen stehen, bevor man überrannt wird. Und ich habe mich hier bereits einmal öffentlich gefragt, ob der Punkt dafür nicht bereits überschritten ist. Ich fand es eindrucksvoll, als sich diese Frage in letzter Zeit auch bereits öffentlich durch gute Vorreiter gefragt wurde.

Alles was ich sagen kann ist, ich glaube nicht mehr daran, dass es mal alles toll wird.

Auf jeden Fall (und jetzt kommen wir mal wieder auf den Punkt) kann ich Oats Studios empfehlen, weil diese Machwerke awesome sind.

NOMNOM

Offenes Feuer, scharfe Messer, rohes Fleisch. Wenn da nicht Euer Herz aufgeht, dann weiß ich auch nicht. Ich habe 2016 das BBQ Pit Boys Chapter Wuppertal gegründet und agiere seitdem als Präsident und führe Menschen auf den Weg des gegrillten Fleischgenusses.

Die  BBQ Pit Boys geben einem nicht nur umwerfende Grillrezepte mit auf den Weg, sondern auch die Möglichkeit auf ihrer Webseite ein eigenes BBQ Pit Boys Chapter zu gründen, hin und wieder besuchen sie sogar eines der derzeit 13.000 Chapters weltweit.

Ich liebe deren Art zu kochen und kann das nur empfehlen. Alles, was ich bisher davon nachgemacht habe, war ein absoluter Kracher. Unbedingt abonnieren, wenn Ihr gerne Fleisch esst.

Und falls nun die Frage kommen sollte, ob ich ein Tier töten könnte, damit ich es essen kann, muss ich Jay-Z zitieren: „The Answer is simply too dark for the user!“

Ob es einen Löwen wohl juckt, dass er die Gazelle reißt? Höchstwahrscheinlich relativ wenig.

Menschen, die schlauer sind als ich.

Es gibt viele Leute, die sich für super schlau halten, sobald man jedoch nur eine kritische Frage stellt, sieht man das Kartenhaus fallen. Ich mag es, wenn einfach keine kritischen Fragen aufkommen, sondern man lediglich aufmerksam da sitzen und was lernen kann. Ich mag es auch, wenn man mich eines besseren belehrt, ohne dass ich Zweifel habe. Und das schaffen die Leute bei TED oft.

Ich saß schon vor Leuten, die mir von anderen als superschlau und von sich selbst als superkompetent vorgestellt wurden und doch hatte ich Fragen. Doch die Fragen darf man nicht stellen, denn sonst gilt man als unfreundlich. Wenn man diesen Menschen fragen stellt, verhalten sie sich wie einem Pastor, dem man Fragen stellt. Erst wird man herablassend belächelt, dann gilt man als Ruhestörer und dann werden sie ungehalten. Bisher hab ich nur wenige Menschen in natura getroffen, bei denen ich wirklich einfach nur stundenlang zuhören konnte und wusste: Alles was ich hier grad aufnehme, wird mich beeinflussen und mir helfen.

Ansonsten habe ich viel zu viel damit zu tun zu hinterfragen. Was mir nicht gerade dienlich in meinem Alltag ist. Die Leute meinen, dass wenn man bestimmte Regeln nicht kennt, nicht beachtet oder bewusst umgeht, dass man dumm sei.

Ich mag Freiheit. Auch wenn ich viel zu oft auf bestimmte Regeln setze. Aber es gibt auch Bereiche, in denen brauche ich vollkommene Handlungsfreiheit, sonst bin ich blockiert. Alles, was um das Herz herum abgeht, zum Beispiel. Ich bin der Meinung, dass man Gefühle weder erzwingen, noch erzeugen kann. Mag sein, dass ich daher so ein einsamer Wolf wurde und es mag auch sein, dass manche Entscheidung sicherer wäre. Doch damit will ich nicht ansatzweise etwas zu tun haben. Und vielleicht wäre ich nicht verletzt worden, wenn ich hin und wieder nicht auf mein Herz gehört hätte.

Doch das ist es doch, was das Leben ausmacht. Große Liebe, große Gefühle, großer Schmerz, großer Verlust, alles hängt zusammen. Und diese Dramen würden auch abgehen, wenn man sie plant, nur dann würde man sich noch mehr im Hals stehen, da man ja mit Sachverstand heranging. Hier halte ich den Kopf raus, um es nachher einzig und allein mit den Nornen ausmachen und verarbeiten zu können. Mag sein, dass das Zeit benötigt und schmerzhaft ist – BUT THAT’S FUCKING LIFE!

Andersherum ist es bei geschäftlichen Entscheidungen, da muss das Herz die Fresse halten und nur der Kopf entscheidet. Klar gibt es da Schnittstellen, aber die muss man im Griff haben.

Was den Kopf angeht, setze ich mich auch gern mit wem auseinander, es mag immer sein, dass ich einem Hirnfurz unterliege und man mir verständlich erklären kann, dass ich falsch liege. Was das Herz angeht, hat niemand ein Mitspracherecht, außer mir. Hier tritt die Freiheit wieder in Kraft. Und wenn mir die jemand nehmen oder beeinflussen will, wird es düster. Sehr düster.

Die Menschen halten sich an dem was sie kennen fest, damit sie sich selbst sicherer fühlen. Doch nur die wenigsten setzen sich offen mit dem Pro und Contra auseinander. Ich glaube, dass gerade die, die das tun, über sich hinaus wachsen können.

Mir fehlt viel zu oft der Glaube für oder an irgendetwas. Und das ist nur eins meiner Probleme. Ich will gar kein „guter“ Mensch sein. Daher entgegne ich auf die Frage „Alles gut?!“ sehr gern mit „Ja, nur ich nicht.“ Ich bin nicht gut, ich bin ein Arschloch. Ich stelle alles infrage und suche nach Erkenntnissen, wo man eigentlich nur nicken sollte. Daher stelle ich mich auch mehrfach gegen Ansichten anderer, bis ich Kennzahlen oder Argumente habe, um zu widerlegen.

Ich bin wirklich kein guter Mensch. Ich stelle selbst das „Mensch“ infrage, da ich mich so sehr unterscheide und das an jedem verfluchten Tag merken darf. Ich mag Dinge, die man als guter Mensch nicht mögen darf. Ich verhalte mich so, wie man sich als guter Mensch nicht verhalten sollte und ich ziehe Lösungen in Betracht, die man als guter Mensch schlicht ablehnen sollte. Und trotzdem fordere ich mein Existenzrecht ein, ob man meinen Weg mag oder nicht. Ob man ihn nachvollziehen kann oder nicht. Ob man damit leben kann oder nicht.

Ich bin kein Vorbild, auch wenn manche denken, dass ich eins sein sollte. Ich bin keiner, den man mit Kindern allein lassen sollte, nicht weil ich ihnen was antun könnte, sondern weil ich meist auf den größten Blödsinn unter Kindern komme. Weil ich diese Welt gesehen habe und weil ich Menschen kennengelernt habe und viele haben die gleichen Wünsche und die gleichen Ziele – und für die Allgemeinheit ist das auch nicht mehr gut.

Dennoch habe ich ein Gespür dafür entwickelt, wer wirklich was drauf hat und wer nur irgendwas meint zu wissen. Am Ende des Tages sind wir alle nur Spielbälle auf einem Feld und nur die wenigsten sind schwarz, tragen die 8 und machen den Unterschied.

Wenn man auf der Suche nach schwarzen Achten ist, ist man bei TED schon an der richtigen Stelle. Denn hier gibt es viele Vorträge von Menschen, bei denen man aufmerksam sein sollte. Gute Menschen.

 

I just love her voice!

Fragt mich bitte nicht, wie ich auf diesen Kanal gestoßen bin. Aber wenn ich mal wirklich nicht einschlafen kann, dann mache ich diesen Channel an und lasse mir erklären, wie man irgendwas im Dampfgarer zubereitet oder wie man eine Dose Sloppy Joes richtig verarbeitet. Der Kanal heißt zwar „Cooking alone“ ist aber eher dafür gedacht, den älteren Mitmenschen in Amerika das kochen bestimmter Kochmischungen und Bedienung von Geräten, etc. zu erklären.

Obwohl, wenn wir alle mal ganz kurz ganz übertrieben ehrlich sind, könnte das auch mein Channel sein. „Cooking alone and drinking too much wine“ vielleicht. Kein Plan was das mit dem Wein grad soll. Eigentlich bin ich ja eher der Bier & Whiskey Typ. Und vor zwei Jahren hab ich mich noch über Typen amüsiert, die ständig übertriebend posend mit einem Glas Wein rum stehen mussten – wieso schweife ich schon wieder ab?! Anyway!

Die Kleine im Video scheint Mitte 20 zu sein und ich hab sie noch nie gesehen, aber ihre Stimme ist einfach nur sehr beruhigend für mich. Hat auch schon den ein oder anderen ausflipper (Wir riefen Flipper, Flipper, den Freund aller Kinder, jeder kennt ihn, den klugen Delfin) verhindert.

Boner, engaged! #DeadpoolVoice

So! Nun müsst Ihr Euch nicht mehr mit dünnen Models, idiotischen Bachelors, noch idiotischeren Dschungel-Y-Promis oder weiß der Hugo was belasten und könnt sicher im Internet Medien konsumieren. Mission accomplished!

Dazu konnte ich wieder ordentlich abschweifen und mehr oder weniger zwischen den Zeilen, mein kleines, schrumpeliges, dunkles Asenherz auskippen. Soviel zum Thema „unterschwellige Botschaften in den Medien“ und „Beeinflussung durch Außerirdische“.

Ich hoffe, Ihr hattet etwas Spaß. Ich würde mich für die Channels freuen, wenn Ihr abonniert und konsumiert und freue mich, Euch auf dieser wilden Fahrt durch das audiovisuelle Internet als Guide gedient haben zu dürfen.

Passt auf Euch auf, lasst Euch nicht anquatschen und bleibt Euch treu!

Große schwarze Katze – Black Panther Review (Spoiler!)

Marvel Studios‘ BLACK PANTHER..Black Panther Conceptual Character and Costume Design Sketch..Costume Design and Art: Ryan Meinderding and VisDev Team..©Marvel Studios 2018

Gut, dass ich mir (unfreiwillig) etwas Zeit mit diesem Black Panther Review gelassen habe. Denn das musste ich erst einmal alles sacken lassen.

Ich versteh den Hype um den schwarzen Panther komplett. Er war der erste schwarze Held, in einer Zeit, wo sonst nur weiße Männer in Strumpfhosen rumgerannt sind. Da ich mich durch meinen musikalischen Background nicht von einer Sympathie für die schwarze Kultur lossagen kann und damit versuche locker easy umzugehen, kann ich es natürlich nachvollziehen, dass selbst die Eltern mancher schwarzer Kids in den Film gegangen sind.

Also da bin ich voll dabei. Marvel hat früh angefangen Minderheiten einzubinden und es mittlerweile, für mein Verständnis, ein wenig auf die Spitze getrieben. Aber das darf man denen nicht sagen, da werden die etwas anders.

Wie bereits erwähnt, Thor und Wolverine sind nun Mädchen, der Ghostrider hat einen angloamerikanischen Hintergrund, Spider-Man ist ebenfalls in manchen Publikationen schwarz und der Hulk ist nun ein asiatisches Wunderkind. Natürlich kann ich es nachvollziehen, dass man sich mit seinen Helden identifizieren kann, aber dazu komme ich später noch. Ich finde es gut, dass sich ethnische Minderheiten nun auch wiederfinden, verstehe nur nicht, wieso dafür bestehende Charaktere derart auseinandergepflückt werden. Aber, wie gesagt, das darf man denen nicht sagen.

Marvel Studios‘ BLACK PANTHER..Black Panther/T’Challa (Chadwick Boseman)..Ph: Film Frame..©Marvel Studios 2018

Wie im Titel bereits erwähnt- Ab hier kommen Spoiler – nicht lesen, wenn Ihr Black Panther noch nicht gesehen habt und überrascht werden wollt!

Nun aber zurück zu Black Panther. Mit einem vorgelagerten Rating bei Rotten Tomatoes von 100% – richtig gelesen, die Kritiker dürfen direkt nach den ersten Presse-Vorführungen bewerten – war ich sehr gespannt. War jedoch letztendlich auch etwas enttäuscht, was ich mir im Nachhinein jedoch auch erklären kann.

Zum einen habe ich außer Acht gelassen, dass da Filmkritiker bewerten und keine Comic-Fans. Somit haben die das einzelne Machwerk bewertet und nicht den Stellenwert des Films im Marvel Cinematic Universe (Earth-199999). Mich hingegen hat das Geschehen maximal verwirrt, denn als ich diese Bewertungen gelesen hatte, hatte ich mir große Vorstellungen gemacht, was darin wohl vor sich gehen wird.

Nehmen wir mal das davor und danach unter die Lupe. Die Storyline von Black Panther läuft kurz nach den Ereignissen von Captain America – Civil War ab und da ging in den Mid-Credits Folgendes vor sich.

Okay, also Captain America hat den Rest seines Teams befreit und ist dann mir Bucky zusammen nach Wakanda geflüchtet – AHA!

Und was sehen wir im Infinity War Trailer?

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Da verlangt Black Panther, dass man, dem mittlerweile in Schwarz rum rennenden und ohne Vibranium Schild tragenden, Cap ein Schild reicht.

Also bin ich davon ausgegangen, dass wenn Cap und Bucky vorher und nachher in Wakanda sind, dass man die nun auch in die Story einbaut – MÖÖÖÖÖÖP! Falsch! Bucky hat eine After-Credits Scene und das wars. War für mich etwas enttäuschend.

In Black Panther geht es eher um die Krönung von T’Challa, der Vorstellung Wakandas als El Dorado in Afrika und einem Feuerwerk an schwarzen Darstellern und deren Brillianz. Wenn man jedoch an eine übergeordnete Storyline zu den Abläufen auf Earth-199999 gedacht hat, war das etwas enttäuschend.

Ich will nicht sagen, dass das ein schlechter Film ist. Ganz im Gegenteil. Es ist nur so, dass ich mit was anderem gerechnet hätte und die Übermacht des Antagonisten als verstörend empfand. Da diese nur durch T’Challas Ehrgefühl entstanden ist – was ich hingegen wieder sehr gut nachempfinden kann.

Marvel Studios‘ BLACK PANTHER..Ph: Film Frame..©Marvel Studios 2018

Wie wird man eigentlich Übersetzer?

Außerdem habe ich mich einmal ganz kräftig über die Arbeit der Übersetzer geärgert, denn wie kann man denn bitte den Übertrag eines „What are Thoooooose?!“ Meme so derart in den Sand setzen? Da kann der Film aber nichts zu.

Darüber hinaus kann ich mich ja schon mit Asgard mehr als identifizieren und fand es daher sehr interessant zu sehen, wie man in Wakanda die Dinge so handhabt.

Ansonsten war das Ganze schon äußerst interessant. Wakanda Tech zu sehen ist überragend. Und das wird noch richtig interessant, bald gibt es nicht nur Stark Tech, sondern Wakanda Tech, Osborne Tech, Xavier Tech, usw. das wird noch eine sehr bunte Mischung in der Phase 4 des Marvel Cinematic Universe.

Marvel Studios‘ BLACK PANTHER
Steptown Conceptual Set Design by Hannah Beachler
Illustration: Till Nowak..

Was wäre wenn…?

Was mich wirklich lange beschäftigt hat, war die Idee, dass es in Afrika ein verstecktes Reich gibt, was eine fast unerschöpfliche Energiequelle hat. Laut Aussage von Claw (im Film übersetzt mit Klaue – was soll das denn wieder? Black Panther heißt Black Panther, aber Claw heißt nun Klaue? Ich will niemals einem Übersetzer begegnen. Da werd ich mich schon über Trousers / Hosen genug aufregen) soll Wakanda so viel Vibranium Vorkommen besitzen, dass sie schon seit Jahrzehnten schöpfen und nach wie vor nur an der Oberfläche kratzen. Wenn man nun beachtet, wie sehr sich schon um ein wenig Virbanium in der Form einer Axt geprügelt wurde und da fast alles aus Vibranium ist und durch Vibranium angetrieben wird, hat man eine ungefähre Ahnung, auf welchen Vorräten Wakanda da sitzt.

Und nun wird es interessant, denn im Film geht es von Anfang an um die Frage: Mit den Kenntnissen, die man in Wakanda hat, die Welt zu einem besseren Ort machen oder drauf sitzen bleiben und zusehen, wie alle sich wegen ein paar Ölvorkommen die Köpfe einschlagen?

T’Challas Vater hatte da eine andere Auffassung als T’Challa und so öffnet am Ende T’Challa auch das Wissen von Wakanda für den Rest der Welt. Was herablassend mit der Frage kommentiert wird, was ein paar Bauern und Hirten denn bitte für die Welt tun könnten.

Wenn wir uns das Ganze jetzt mal in unsere Welt denken, dann ist das ein einziger Mindfuck. Mal angenommen, dass wir hier zeitweise Menschen haben, die Angst darum haben, dass ihnen was weggenommen wird, wenn wir die jahrhundertelange Ausbeutung ein wenig abschwächen, indem wir das teilen mit anderen, meist unterdrückten Völkern lernen, würde ich glaube ich eine Woche durch Lachen, falls nun hier ein Wakanda aufpoppen würde und sagen würde: Wir haben die Lösung für all Eure Probleme und Ängste.

Ich würde sagen: NEIN! Behaltet es für Euch, ich hab mir jahrlang nun das Gejammer anhören müssen, jetzt will ich auch sehen, wie es zu Ende geht. Viel Spaß mit Eurem Vibranium, erschließt den Mars im Alleingang und schaut zu, wie die arroganten und ignoranten Kolonialnachkommen hier vor die Hunde gehen – EUCH zuliebe. Und nehmt ganz Afrika mit. Falls es möglich ist, sagt in Asgard kurz Bescheid, dass der kleine Thor aus Midgard abgeholt werden möchte.

So oft, wie ich in letzter Zeit lesen musste, dass Menschen sich beschweren, weil „der Staat sich nicht um sie kümmert“, fände ich es nicht okay zuzusehen, wie diejenigen nun Hilfe von den Leuten nehmen, die sie vorher vom Schlauchboot treten wollten. Das ist eben diese Ehrlosigkeit, die ich hier erlebe.

In was für einer Weicheierumgebung muss man eigentlich groß werden, dass man daran glaubt, die reine Existenz wäre schon recht genug errettet zu werden?! Tu etwas für Dein Leben und lass andere Leute in Ruhe oder noch besser, hilf ihnen! Anstatt nur auf Deinen Arsch zu achten und immer mehr zu fordern.

Ich schweife ab.

Marvel Studios‘ BLACK PANTHER..Black Panther/T’Challa (Chadwick Boseman)..Ph: Film Frame..©Marvel Studios 2018

Fazit

Somit war Black Panther am Ende eben doch der großartige Film, der einem versprochen wurde. Auch wenn mein kleines Comic-Nerd-Herz erst keine Erfüllung fand, so fand mein Gehirn nachher doch genug neue Fragen, um mich eine Zeit lang zu beschäftigen.

Was den Humor angeht, war ich von Taika Waititis Thor: Ragnarok ein wenig verwöhnt. Ich muss jetzt noch hin und wieder über Korgs Begegnung mit Loki lachen

Einmal musste ich schmunzeln, als Martin Freeman’s Agent Ross zu einem Teil der Leibgarde von Black Panther sagt, dass sie ihren Speer einfach in den Kofferraum legen soll.

Ansonsten war es sehr bildgewaltig. Wirklich tolle Eindrücke. Auch sonst kann man eine klare Entwicklung der Marvel Studios vom ersten Iron Man bis zu dieser letzten Veröffentlichung sehen.

Nun sind es noch knapp zwei Monate, bis zur Veröffentlichung von Avengers: Infinity War – ich denke das wird mein kleines Comic-Nerd-Herz wieder genug befeuern. Und solange kann ich mich nur für die schwarze Community über die positiven Kritiken und diese Einspielzahlen (361.000.000 $ am ersten Wochenende) freuen.

Außerdem habe ich die musikalische Untermalung sehr genossen, auch wenn ich nach wie vor nicht so richtig warm mit Kendrick (Lamar) werden will. Keine Ahnung warum, andere nehmen mich halt mehr mit. Ansonsten war der Soundtrack sehr gelungen und ich fand die Single mit SZA auch sehr nice.

Easter Eggs & Co.

Und da ich Black Panther in den Comics nur als Team-Up kennenlernen durfte (weil ich halt mehr Bezüge nach Asgard, zum Punisher oder Deadpool habe), überlasse ich es dem hoch geschätzten Mr. Sunday Movies Euch mit allen Infos zu Easter Eggs und alles weitere Drumherum zu beliefern:

Somit kann ich nur empfehlen noch ins Kino zu gehen, falls Ihr noch nicht drin wart. Aber wer liest sich schon eine Spoiler-Review durch und war noch nicht im Film?

Ansonsten wünsche ich much Fun. Es sei noch gesagt, dass Ihr etwas Zeit mitbringen müsst, ich war in einer Vorstellung um 14 Uhr – es ging ohne Werbung und Trailer direkt los und ich war um 16:30 Uhr  (nach den End-Credit-Scenes, jap, es sind zwei) wieder draußen. Also 2,5 Stunden Screentime.

Aber das bekommt Ihr schon hin.

Bis dahin, alles Gute!

So klang der erste Monat – NewMusicFridays Januar 2018

Habt Ihr gemerkt, oder? Ich komme nicht mehr so richtig dazu zu bloggen und zu NewMusicFridays. Ja, irgendwann dachte ich mir: Hey, wieso machst Du nicht das was Du liebst und schreibst nur noch Zeug ins Interwebs? Dann hast Du mehr Zeit für den Blog und für andere schöne Sachen, wie pffft, Frauen, Musik, Alkohol, Essen machen, Comics und so was (ich hab den entsetzten Seufzer gehört, dass ich Frauen als Sache bezeichnet habe, wer mich kennt und trotzdem seufzt, sollte seinen Humormuskel mal trainieren und seinen Empörungsmuskel mal entspannen).

Zu früh gefreut. Ich mein, nicht dass ich das, was ich grad so treibe, nicht gern mache und es sich nicht lohnen würde und es nicht ziemlich wolke ist, wenn man sein eigener Chefe ist. Doch irgendwie bleibt nur noch sehr wenig Zeit für das, was nur Zweck zum Mittel sein sollte.

Also mache ich was mir den Kühlschrank voll und die Kunden und Ämter glücklich macht und schaue, dass ich hier und da etwas Zeit raus hole, um mich um das zu kümmern, was ich liebe. Vieles andere bleibt zwar auf der Strecke, aber jammern ist jetzt auch nicht so mein Ding.

Weitermachen!

Und so geht die Zeit an mir vorbei und ich bemerke, dass es ja noch Freitage gibt – das, was für andere ein Ziel ist (Wochenende), ist für mich ein durchlaufender Posten. Auch dann geht die Sonne auf und auch dann haben Kunden Wünsche.

Ende des Monats kippe ich dann die Playlist mit neuer Musik aus und jage mir an die 500 Tracks nacheinander durch die Öhrchen, um Euch dann eine Playlist mit den besten Tracks daraus zu präsentieren.

Hier also die neue Playlist zu den gesammelten NewMusicFridays des Januars 2018. Viel Spaß damit und bis bald, verehrte Leserschaft.

Super Bowl 2018 – Ads & NomNom

Auch in diesem Jahr habe ich mir, pünktlich zum Super Bowl, wieder etwas Leckeres einfallen lassen oder mich dazu inspirieren lassen. Außerdem, wie in jedem Jahr, findet Ihr oben im Header die Spot-Parade zum Super Bowl.

Natürlich sollte mein Super Bowl Menu mit heimischen Erzeugnissen funktionieren und dennoch den amerikanischen Way of Taste treffen. Daher gibt es in diesem Jahr Cheesesteak Sandwich und zwei Variationen von Chicken, oder besser: Buffalo Wings.

Einen Überblick über die heißesten Werbespots in diesem Jahr erhaltet Ihr im Header und nun widmen wir uns als erstes mal dem:

Cheesesteak Sandwich

Das Rezept stammt von BonAppetit.com und dazu gibt es auch eine nette Video-Anleitung:

Auf das Rezept muss ich also im Detail nicht mehr eingehen. Hier jedoch noch einmal die einzenen Schritte mit Bildern und das Ergebnis, das später auf meinem Teller lag und wie es geschmacklich war.

Zuerst musste man das Fleisch vorbereiten, was etwas weh tat, denn anstatt des empfohlenen Stück aus der Rippe des Rinds, habe ich ein Simmentaler Steak verwendet. Dieses ebenfalls kurz eingefroren, oder besser angefroren und dann in feine Streifen geschnitten.

Arbeitsvorbereitung / Mise en Place

Wenn man das hinter sich hat, kann man sich alles weitere zusammensuchen, was man zur Zubereitung braucht (Mise en Place). Das sah bei mir so aus:

Dann kann man beginnen und das Gemüse (Paprika und Zwiebeln) zu schneiden und wie im Video oben zu sehen, bei mäßiger Hitze und unter Zuhilfenahme von ein wenig Olivenöl langsam (ca. 30 Minuten) Farbe in einem Topf etwas Farbe bekommen zu lassen. Außerdem hat man Zeit das Brot zu backen, falls man es nicht bereits frisch eingekauft hat.

Wenn das erledigt ist, baut man den Belag des Sandwiches in der heißen Pfanne zusammen und belegt damit dann das Brot.

Erst gibt man die Steakstreifen in die heiße Pfanne (hier benötigt man etwas mehr Pflanzenöl, da wir ja kein Rippenstück verwenden):

Danach kommt die erstellte Gemüse-Mischung (mit etwas Essig – ich habe Himbeeresseig genommen – abgeschmeckt) auf die anbratenden Steakstreifen:

Und dann deckt man das Ganze mit dem Käse ab. Ich habe hierzu Gouda, Emmentaler, Edamer und Tilsitter verwendet:

Im Anschluss müsst Ihr nur noch das Brot mit der entstandenen Masse decken und ordentlich fest in Alufolie wickeln:

Das Ergebnis

Das Ergebnis ist ein Sandwich, was seinesgleichen sucht. Ich habe es auf Twitter einen „vergoldeten Döner“ genannt, denn die scharf angebratenen Steakstreifen geben einem schon das Kebab-Feeling. Abgerundet von dem aromatischen Gemüse mit Essig-Kick und dem zerlaufenen Käse auf frischem Brot – Wahnsinn. Da hat BonAppetit.com voll meinen Geschmack getroffen und somit ein absolutes NomNom-Highlight, nicht nur zum Super Bowl.

 

Die Buffalo-Wings / #HotWings & #NotSoHotWings

Hier beginnt die Arbeit für beide Wings gleich. Die frischen Flügel werden am Gelenk in zwei Teile getrennt:

Nun geht es in zwei Richtungen, die #HotWings werden direkt mariniert, die #NotSoHotWings werden erst nur gewürzt, bevor sie in die Röhre wandern. Die #HotWings (oben links) werden aus einer Basis von Butter, Cayennepfeffer un in meinem Fall mit 3 Hot Sauces (Jalapeno Pepper Sauce, Tabasco Habanero & Sriracha) mariniert und für die #NotSoHotWings wird ein Coating auf Basis von BBQ-Sauce, Honig & Ketchup erstellt.

Nun teilt sich die Arbeit, zuerst die

#HotWings

Hier nehmen wir eine Basis aus 2 EL Butter und einem halben TL Cayennepfeffer. Diese lässt man zusammen in einem Topf zergehen und füllt danach das Ganze mit ca. 100 ml Sojasauce auf. Dann schmeckt man das Ganze mit den gewünschten Hot-Sauces ab. Die einen mögen es schön scharf, die anderen eher nicht so. Doch keine Bange, sollten sie zu scharf werden, habe ich zum Schluß noch eine Möglichkeit das Ganze etwas zu „chillen“.

Wenn man diese heiße Marinade dann fertig hat, stellt man den Topf etwas zur Seite um abzukühlen. Soll nicht komplett kalt sein, soll aber auch nicht noch kochen. Dann füllt man die gewünschte Anzahl Chicken-Wings in einen Gefrierbeutel und darauf dann die lauwarme Hot-Sauce-Marinade.

Nun kann man die marinierten Wings in eine Auflaufform gleiten lassen, die Marinade jedoch unten im Gefrierbeutel belassen, diesen dann an der unteren Ecke anschneiden und die Marinade noch einmal über die Wings in die Form laufen lassen.

Nun sind die #HotWings ready für den Ofen, widmen wir uns nun jedoch kurz den

#NotSoHotWings

Diese werden erst nur gewürzt und zwar mit Pfeffer, Salz, Paprika Pulver, etwas Cayenne Pfeffer und Zucker. Danach kommen die Wings so mit den #HotWings für 35 Minuten in den Ofen.

Nun erstellen wir das Coating mit 1 Teil BBQ Sauce, 1/1 Teil Honig, 2 EL Ketchup, 2 EL Butter und ein wenig HotSauce, nach Geschmack.

Diese Sauce wird so erstellt und auf kleiner Stufe die gesamte Backzeit der Flügel reduziert.

Nach den 35 Minuten holt man die #NotSoHotWings aus dem Ofen und coatet sie mit der reduzierten Sauce:

Einfach jeden Wing mit dem Coating bedecken und danach noch einmal 5 Minuten in den Ofen.

Ergebnis

In der Mitte sehr Ihr nun noch den versprochenen Chill-Faktor für die #HotWings.

Ranch Dressing mit Feta

Für das Ranch-Dressig mit Feta nehmt Ihr einfach eine halbe, bis eine ganze Scheibe Feta, gebt jeweils einen kleinen Becher Joghurt und einen kleinen Becher saure Sahne darüber und zerdrückt dann mit einer Gabel den Feta in die Joghurt / saure Sahne Mischung. Zum Schluß schmeckt Ihr das Dressing noch mit Mayonaise ab.

Sollten die #HotWings nun zu hot sein, einfach in das Ranch-Dressing dippen und damit ein wenig Schärfe nehmen und gleichzeitig etwas Cremigkeit erhalten.

Viel Spaß beim nachmachen und weiterhin viel Spaß mit dem bereits laufenden Superbowl 52 /o\

Last New Music Friday Dezember / Best of 2017

Nun ist dieses Jahr auch wieder um. Ich erinnere mich noch an den letzten Tag des vorherigen Jahres. Es wurde so ziemlich das Gleiche in den social Networks geschrieben. „2016 war so schlimm. 2017 wird besser. Ich werde ein vollkommen anderer Mensch. Alles wird großartig.“.

Entweder die Menschen können kein Jahr zurück denken oder das ist diese Hoffnung. Naja, wir wollen hier zumindest realistisch bleiben und uns auf die Fakten beziehen. Musikalisch war es kein schlechtes Jahr, dazu haben der Punisher und ein neuer Star Wars + Alien Teil das Licht der Welt erblickt.

Donald Trump ist noch ein viel größerer Waschlappen, als vor einem Jahr noch vermutet, die AFD sitzt im Bundestag und ein Großteil der Piraten zeigt nach wie vor offen auf Twitter, wieso diese Partei so schnell wieder auf dem Boden der Tatsachen gelandet ist.

Anyway. Bleiben wir bei Tunes 2017.

Vor kurzem sagte jemand zu mir: den Link kann ich nicht öffnen. Ich bin nicht bei Spotify.

Das kann ich nur mit einem klaren „Wieso nicht?!“ kommentieren. Denn Spotify kostet in der Grundversion keinen Cent und finanziert sich in dem Fall durch Werbung zwischen den Tracks. Genau wie das Radio, nur dass man da wenig Einfluss darauf hat, was man vorgesetzt bekommt. Bei Spotify kann man so ziemlich alle Alben aller möglicher Künstler durchstöbern, eigene Playlists erstellen und somit bestimmen, was man sich gibt.

Wenn man nun das Geld für ein Album pro Monat in die Hand nimmt und auf die kostenpflichtige Variante wechselt, fällt die Werbung weg, die Qualität wird besser und man kann seine Playlisten auch noch offline ziehen. Plus ein paar Vorteile mehr. Alles in allem ist das selbst in der kostenlosen Variante ein hervorragender Deal.

Ich weiß also nicht so Recht was dagegen spricht, sich einen Account anzulegen. Tun muss man auch nicht viel, wenn man schon bei Fatzebook registriert ist. Bisher ging ich davon aus, dass das klar ist.

And if you don’t know – now you know!

Dazu kam in diesem Jahr ein Feature hinzu, was mir einiges an Arbeit erspart hat. Denn Spotify hat angefangen eine Liste zu erstellen, was ich in 2017 alles am meisten gehört habe. Also all die Tracks, die hängen geblieben sind und teilweise in Dauerschleife liefen. Normalerweise gehe ich ab Weihnachten dann noch einmal alle Playlists durch und notiere das selbst. Das fällt jetzt flach. Spotify sei Dank.

Dazu (auch wenn durch die Feiertage wenig veröffentlicht wurde) geht ja auch noch der Monat Dezember vorbei und ich habe alles Neue mal in eine eigene Playlist gepackt.

Beides findet Ihr hier unten und ich wünsche Euch viel Spaß damit, einen guten Übergang und viel Erfolg, Glück und Gesundheit im neuen Jahr.

Passt auf Euch auf und bleibt sauber.