Super Bowl 2018 – Ads & NomNom

Auch in diesem Jahr habe ich mir, pünktlich zum Super Bowl, wieder etwas Leckeres einfallen lassen oder mich dazu inspirieren lassen. Außerdem, wie in jedem Jahr, findet Ihr oben im Header die Spot-Parade zum Super Bowl.

Natürlich sollte mein Super Bowl Menu mit heimischen Erzeugnissen funktionieren und dennoch den amerikanischen Way of Taste treffen. Daher gibt es in diesem Jahr Cheesesteak Sandwich und zwei Variationen von Chicken, oder besser: Buffalo Wings.

Einen Überblick über die heißesten Werbespots in diesem Jahr erhaltet Ihr im Header und nun widmen wir uns als erstes mal dem:

Cheesesteak Sandwich

Das Rezept stammt von BonAppetit.com und dazu gibt es auch eine nette Video-Anleitung:

Auf das Rezept muss ich also im Detail nicht mehr eingehen. Hier jedoch noch einmal die einzenen Schritte mit Bildern und das Ergebnis, das später auf meinem Teller lag und wie es geschmacklich war.

Zuerst musste man das Fleisch vorbereiten, was etwas weh tat, denn anstatt des empfohlenen Stück aus der Rippe des Rinds, habe ich ein Simmentaler Steak verwendet. Dieses ebenfalls kurz eingefroren, oder besser angefroren und dann in feine Streifen geschnitten.

Arbeitsvorbereitung / Mise en Place

Wenn man das hinter sich hat, kann man sich alles weitere zusammensuchen, was man zur Zubereitung braucht (Mise en Place). Das sah bei mir so aus:

Dann kann man beginnen und das Gemüse (Paprika und Zwiebeln) zu schneiden und wie im Video oben zu sehen, bei mäßiger Hitze und unter Zuhilfenahme von ein wenig Olivenöl langsam (ca. 30 Minuten) Farbe in einem Topf etwas Farbe bekommen zu lassen. Außerdem hat man Zeit das Brot zu backen, falls man es nicht bereits frisch eingekauft hat.

Wenn das erledigt ist, baut man den Belag des Sandwiches in der heißen Pfanne zusammen und belegt damit dann das Brot.

Erst gibt man die Steakstreifen in die heiße Pfanne (hier benötigt man etwas mehr Pflanzenöl, da wir ja kein Rippenstück verwenden):

Danach kommt die erstellte Gemüse-Mischung (mit etwas Essig – ich habe Himbeeresseig genommen – abgeschmeckt) auf die anbratenden Steakstreifen:

Und dann deckt man das Ganze mit dem Käse ab. Ich habe hierzu Gouda, Emmentaler, Edamer und Tilsitter verwendet:

Im Anschluss müsst Ihr nur noch das Brot mit der entstandenen Masse decken und ordentlich fest in Alufolie wickeln:

Das Ergebnis

Das Ergebnis ist ein Sandwich, was seinesgleichen sucht. Ich habe es auf Twitter einen „vergoldeten Döner“ genannt, denn die scharf angebratenen Steakstreifen geben einem schon das Kebab-Feeling. Abgerundet von dem aromatischen Gemüse mit Essig-Kick und dem zerlaufenen Käse auf frischem Brot – Wahnsinn. Da hat BonAppetit.com voll meinen Geschmack getroffen und somit ein absolutes NomNom-Highlight, nicht nur zum Super Bowl.

 

Die Buffalo-Wings / #HotWings & #NotSoHotWings

Hier beginnt die Arbeit für beide Wings gleich. Die frischen Flügel werden am Gelenk in zwei Teile getrennt:

Nun geht es in zwei Richtungen, die #HotWings werden direkt mariniert, die #NotSoHotWings werden erst nur gewürzt, bevor sie in die Röhre wandern. Die #HotWings (oben links) werden aus einer Basis von Butter, Cayennepfeffer un in meinem Fall mit 3 Hot Sauces (Jalapeno Pepper Sauce, Tabasco Habanero & Sriracha) mariniert und für die #NotSoHotWings wird ein Coating auf Basis von BBQ-Sauce, Honig & Ketchup erstellt.

Nun teilt sich die Arbeit, zuerst die

#HotWings

Hier nehmen wir eine Basis aus 2 EL Butter und einem halben TL Cayennepfeffer. Diese lässt man zusammen in einem Topf zergehen und füllt danach das Ganze mit ca. 100 ml Sojasauce auf. Dann schmeckt man das Ganze mit den gewünschten Hot-Sauces ab. Die einen mögen es schön scharf, die anderen eher nicht so. Doch keine Bange, sollten sie zu scharf werden, habe ich zum Schluß noch eine Möglichkeit das Ganze etwas zu „chillen“.

Wenn man diese heiße Marinade dann fertig hat, stellt man den Topf etwas zur Seite um abzukühlen. Soll nicht komplett kalt sein, soll aber auch nicht noch kochen. Dann füllt man die gewünschte Anzahl Chicken-Wings in einen Gefrierbeutel und darauf dann die lauwarme Hot-Sauce-Marinade.

Nun kann man die marinierten Wings in eine Auflaufform gleiten lassen, die Marinade jedoch unten im Gefrierbeutel belassen, diesen dann an der unteren Ecke anschneiden und die Marinade noch einmal über die Wings in die Form laufen lassen.

Nun sind die #HotWings ready für den Ofen, widmen wir uns nun jedoch kurz den

#NotSoHotWings

Diese werden erst nur gewürzt und zwar mit Pfeffer, Salz, Paprika Pulver, etwas Cayenne Pfeffer und Zucker. Danach kommen die Wings so mit den #HotWings für 35 Minuten in den Ofen.

Nun erstellen wir das Coating mit 1 Teil BBQ Sauce, 1/1 Teil Honig, 2 EL Ketchup, 2 EL Butter und ein wenig HotSauce, nach Geschmack.

Diese Sauce wird so erstellt und auf kleiner Stufe die gesamte Backzeit der Flügel reduziert.

Nach den 35 Minuten holt man die #NotSoHotWings aus dem Ofen und coatet sie mit der reduzierten Sauce:

Einfach jeden Wing mit dem Coating bedecken und danach noch einmal 5 Minuten in den Ofen.

Ergebnis

In der Mitte sehr Ihr nun noch den versprochenen Chill-Faktor für die #HotWings.

Ranch Dressing mit Feta

Für das Ranch-Dressig mit Feta nehmt Ihr einfach eine halbe, bis eine ganze Scheibe Feta, gebt jeweils einen kleinen Becher Joghurt und einen kleinen Becher saure Sahne darüber und zerdrückt dann mit einer Gabel den Feta in die Joghurt / saure Sahne Mischung. Zum Schluß schmeckt Ihr das Dressing noch mit Mayonaise ab.

Sollten die #HotWings nun zu hot sein, einfach in das Ranch-Dressing dippen und damit ein wenig Schärfe nehmen und gleichzeitig etwas Cremigkeit erhalten.

Viel Spaß beim nachmachen und weiterhin viel Spaß mit dem bereits laufenden Superbowl 52 /o\