Cineastischer Jahresvorausblick 2016

Nächstes Jahr rum. Kleine Schritte, keine Highlights, ich wird mich nie dran gewöhnen. Nehmen wir es also als Markierung der Wegstrecke und als Raum für Fehler und Lernprozesse.

Somit muss ich das Jahr für mich Revue passieren lassen. Einen Jahresrückblick wäre es jedoch nicht wert. Ich denke eher, dass ich diesmal den Blick in die Zukunft wagen sollte, man sollte Chancen erkennen und sie nutzen. Natürlich ist das nur möglich, wenn man wieder festen Stand hat. Ich bin auf dem besten Weg dort hin. Auch wenn der Prozess noch andauert.

Da meine Chancen jedoch noch pendeln, müssen wir uns auf neue Markierungen der Wegstrecke verständigen, die ziemlich einfach prophezeihbar sind. Und am besten auch noch die Zeit, bis zur nächsten Markierung, etwas fliegen lassen.

Lasst uns schauen, was das Kino 2016 für uns bereithält. Also ein cineastischer Jahresvorausblick 2016.

Alles, was bereits einen Trailer hat, werde ich kommentarlos unter diesen Zeilen abbilden. Zum großen Teil habe ich bereits darüber geschrieben oder finde die Zeit dazu nicht. Jedoch sagen bewegte Bilder doch mehr als 150.000 Worte.

Alles, was noch keinen Trailer hat, kommt jetzt.

Dan Brown schickt Robert Langdon aka Tom Hanks zurück auf die Leinwand. In Inferno kommt Langdon einem wahnsinnigen Wissenschaftler auf die Spur, der mit Viren hantiert. Ich mein, gegen wahnsinnige Wissenschaftler ist ja nichts einzuwänden. Solange die Zeitmaschinen aus DeLoreans basteln oder so. Aber Viren - hmmmmm schwierig.

Nachdem vor kurzem die verfilmte Biografie von James Dean in die Kinos kam, soll im nächsten Jahr ein Eindruck des Lebens von Tupac Shakur folgen. Ich fänd das gut. Und es erinnert mich daran, dass ich "Straight outta Compton" noch nicht gesehen hab O.O Potzblitz!

Wer es übernatürlich mag, der darf sich auf ein Van Helsing und Ghostbusters Reboot freuen. Letztere wie bereits berichtet, in weiblicher Besatzung. Weitere Reboots: Jumanji und (ich würde ja sowas von ausflippern) ALF. Wie geil wär das denn bitte. Gordon fucking Shumway for President!

Fortsetzungen von Godzilla und Beverly Hills Cop kommen auf uns zu, sowie auch Videospiel Verfilmungen von Red Dead Redemption, einer neuen Runde Mortal Kombat und Devil May Cry.

Aus der Comic Welt kommen einige Highlights in die Kinosäle. Allen voran - Spawn. Weder Marvel. noch DC, sondern vom "Independent" Verlag Image Comics und trotzdem ziemlich gut. 97 kam bereits eine Verfilmung raus - die war ebenso nicht schlecht. Aber wenn man sich diese heute ansieht, dann merkt man, dass da mittlerweile Animationstechnisch viel Luft nach oben ist.

Von den X-Men sollen noch Solo-Filme für Colossus (im Deadpool Film zu sehen) und Channing Tatum als Gambit folgen. Und es geistert das Gerücht durchs Netz, dass Flash Gordon zurück kehren wird. Interesting!

Ansonsten habt Ihr hier schon mal eine Trailerparade zu 2016. Ich wünsche einen guten Rutsch - wir sehen/lesen/hören uns auf der anderen Seite.

 

PEACE!

 

P.S.: Im Header findet Ihr einen Trailer zum Film, der hier jedes Jahr vor dem Jahreswechsel läuft: Four Rooms - solltet Ihr sehen!

 

Was machen Marvel?! Was den Punisher im MCU betrifft: scheinbar alles richtig!

Als ich noch Thomas Jane als Punisher im MCU forderte, hatte ich nur zwei Gedanken.

No. 1: Hoffentlich wird es Thomas Jane.

No.2: Wenn es nicht Thomas Jane ist, lass es jemanden sein, der der Rolle gerechter wird als Ray Stevenson.

Und in dem Moment, in dem man Jon Bernthal als neuen Punisher in Marvels Kinouniversum vorgestellt hat - war es plötzlich die perfekte Lösung. Ich hatte ihn einfach nicht auf dem Schirm. Doch wenn man sich die frühen "The walking Dead" Folgen ansieht, merkt man stark, dass er es schaffen könnte, diese zutiefst tragische Figur aus den Comics wirklich zu beleben.

Als klar war, dass der Punisher als erstes in Daredevils zweiter Staffel erstmals in Erscheinung treten wird, war die Freude groß, denn Frank kommt als "Bösewicht" ins MCU. Bösewicht? Wie das?!

Die Figur des Punishers ist ebenso tragisch, wie die von Deadpool. Die beiden teamen auch hin und wieder herum. Einen entscheidenden Unterschied haben die beiden jedoch. Der Punisher, den man einst als Frank Castle kannte, hat sich nach einem traumatischen Verlust in eine Welt voll Hass, Wut, Trauer und Leiden geflüchtet, während Deadpool, der Mann, der zuvor als Wade Winston Wilson bekannt war, sich einfach in einen sehr unterhaltsamen Wahnsinn geflüchtet hat. Somit hat der eine den "bösen Blick" in Serie und der andere ist der perfekte Stand-Up-Comedian, der einfach gern Blut fließen lässt.

Doch wieso ist der Punisher ein Feind von Daredevil? Eigentlich ist er weniger ein Feind von Matt Murdock, als eher ein Feind der öffentlichen Ordnung aus Daredevils Sicht. Denn der Punisher hat im Gegensatz zu Daredevil keine zweite Identität mehr, er ist der Punisher und tötet Verbrecher in Vollzeit. Er vertrimmt sie nicht nur kräftig, wie Matt oder bricht ihnen was, wie Hulk. Nein, Frank Castle ist mit seiner Familie im Central Park gestorben, es gibt nur noch den Punisher und ein Feldzug gegen das Verbrechen.

Mafia Familien werden reihenweise chirurgisch geplant beseitigt, endgültig. Und er geht buchstäblich über Leichen. Der Punisher ist ein Rächer, Daredevil ist ein Beschützer und so kreuzen sich die Weltanschauungen der beiden.

Nun rückt der Termin der zweiten Staffel Daredevil näher, Jessica Jones ist positiv als zweite Defender-Kollegin gestartet und es gibt den ersten deftigen Hinweis, dass auch der Punisher positiv auf Netflix starten wird.

Es gibt nun eine englische Beschreibung zweier Szenen aus der zweiten Daredevil Staffel, die auf der Comic Con in Sao Paulo gezeigt wurden. Ich übersetze mal:

Der Teaser startet mit einer Szene, in der Matt Murdock in seiner Daredevil Kluft (vom Ende der zweiten Staffel) eine Art Kühlhaus betritt, in dem große Fleischstücke von der Decke hängen.

Die Kamera bleibt dabei auf Daredevil und zeigt, dass er auf der Suche nach etwas langsam den Raum betritt. Er horcht um sich und bemerkt dann etwas, was der Zuschauer zu dem Zeitpunkt noch nicht sehen kann.

Die Kamera fährt dann in den Raum und man sieht, dass nicht nur Fleisch, sondern auch Menschen von der Decke hängen. Matt untersucht die Körper nach Lebenszeichen mit seinen Superkräften und ohne sie zu berühren. Als er einen Herzschlag ausmachen kann, eilt er zu der Person, sagt dass er sie nun abhängen wird und tut dann, wie er zuvor verhieß.

Danach legt er die Person (von der sich der Zuschauer nicht erklären kann, wie sie noch am leben sein konnte, wenn man beachtet wie schwer zugerichtet sie war) ab und fragt sie etwas wie: "Warum haben sie Dir das angetan?" Worauf der Überlebende meint: "Wer? Sie? Es war nur ein Typ!". Daredevil bleibt still und die Kamera bleibt auf ihm.

Danach wechselt der Ort und man sieht einen Mann mit einem Sniper Gewehr auf einem Dach in nächtlicher Szenerie ein Ziel ins Visier nehmen. Das Ziel befindet sich in einem Taxi und es sieht wie eine Frau aus, ist jedoch nicht genau erkennbar.

Der Mann hinter dem Gewehr ist Frank Castle. Und als der Punisher ansetzt um seinen Schuß abzugeben, erscheint Daredevil und wird von Frank erst nicht bemerkt.

Man sieht wie Daredevil über das Dach rennt, springt und das Gewehr weg tritt. Als die beiden in einen ernsthaften Kampf geraten und es wirklich fucking interessant wird, endet der Trailer und man sieht das Netflix Logo und den Daredevil Schriftzug.

Also wenn das nicht nach dem echten Punisher klingt, dann weiß ich auch nicht. Ich freu mich richtig drauf.

Es ist der Nerd-Himmel: Star Wars, Deadpool, Civil War, Punisher/Daredevil - wundervoll o/

Ich hab richtig Bock drauf 🙂

Bis dahin - alles Gute!