Schalten wir nun zum SPOCHT!

Den Mann da oben im Header dürftet Ihr schon kennen, das’ der Sascha E. aus W. auf der Rolle für New Era im Europa Park Rust.

Wenn man das macht, was ich hier mache (was auch immer das ist, was ich hier mache), lernt man auch andere Menschen kennen, die unterschiedlichste Sachen machen. So wie Sascha. Und Sascha ist einer der Guten. Trust me on this one, BOY!

Geben wir ab zum MOTORSPOCHT!

Hier haben wir Ken B. aus Long Beach, California und der fährt gern mit dem Auto um den Block. In dem Fall mit dem Hoonicorn V2, einem in Vollendung modifizierten 65er Ford Mustang.

Bemerkenswert hier ist der einzige kleine Dötsch, nach passieren der drei Baumaschinen. Denn er driftet da in die Kurve rein, ohne dass er ihren Beginn sehen kann und muss den Turn somit einschätzen. Da kann man so einen kleinen Dötsch mal verzeihen, denn das ist ganz großes Motorspocht-Tennis.

Darüber hinaus geht es in dieser Ausgabe von Ken Blocks Gymkhana um ein Climbkhana den Pikes Peak hoch.

Viel Spaß damit.

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Bergisch Soulfood – Bolognese

Im Rahmen von WeAreWuppertal habe ich in der letzten Woche versucht Bergisch Soulfood näher zu beleuchten. Doch aufgrund viel Stress und wenig Zeit, viel das ziemlich dürftig aus.

Somit habe ich mir am Sonntagabend kurzerhand das Headset in die Ohren gepackt und den Kochvorgang einer Bolognese durch Kommentare zum Projekt und zu vielen weiteren Themen von mir gegeben.

Also lassen wir den Post auch kurz ausfallen.

Hier das Kochen:

Hier das Ergebnis:

#bergischsoulfood #Dinner #fb #bolognese

A photo posted by jayguevara82 (@jayguevara82) on

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Umbaumaßnahme

Guten Tag. Hiermit werden erweiterte Umbaumaßnahmen für die nächsten Wochen angekündigt.

Was soll das bitte bedeuten?

Sehr gute Frage! Folgendes: Im ersten Bauabschnitt werden sich endlich die Seiten unter Engagement wieder einfinden.

Wieso ist das nicht sofort passiert, Du faule Sau?!

Sehr gute Frage! Und pass auf Deine Aussprache auf, wir sind hier nicht auf dem Kasernenhof! Ich kann das erklären. Dinge die ich nicht mag: Sachen 2 x sagen / Arbeiten 2x ausführen. In der Zeit, als Thrudheimer.de entstand, war noch nicht klar, was mit den Engagements passiert. Manche funktionieren webbasiert und automatisch, bei anderen sind weitere Protagonisten involviert und einige benötigen sogar einen Ort im RL, an dem man sich connecten kann.

Mittlerweile ist der Nebel abgezogen und es ist klarer zu erkennen, wo es Thrudheim hin ziehen wird. Und das selbst, wenn der Thrudheimer morgen vom Bus überfahren würde. Somit wird von nun an alles wieder an seinen Platz gesetzt. Und das findet im Bauabschnitt 1 statt.

Was passiert in den anderen Bauabschnitten?!

Sehr gute Frage!

In Bauabschnitt 2 und 3 werden zum einen die Engagements weiter definiert, eventuell verändert sich das Aussehen des Blogs und unter Umständen wird es sogar etwas nostalgisch. All zu viel will ich aber nicht verraten, denn wenn ich eins gelernt hab: Erst Zeug raus hauen, was man es auch drucken könnte. Denn auch wenn man im Netz immer alles ändern kann – ich hasse es Arbeiten 2x ausführen zu müssen 😉

Das dürfte als Erklärung zu den Maßnahmen genügen. Nun gehen wir mal näher drauf ein, was das denn für Engagements überhaupt sind.

Was soll das?

Das ist ein lokales Projekt, was sich namentlich auf das Bergische Land bezieht. Berge? Nein, nicht Berge, sondern „Bergisch“ und das bezieht sich auf den Grafen von Berg, der auf dem Schloß Burg zu Solingen residiert und regiert hat. Und zwar Solingen, Burscheid, Remscheid, ziemlich viel drumherum und die jetzige Landeshauptstadt – Wuppertal.

Wieso nicht nur in Wuppertal?

Sehr gute Frage! Weil Wuppertal itself zwar bereits viel grün hat, jedoch im Umland um Solingen, Remscheid & Wuppertal sehr viel Landwirtschaft beheimatet ist. Und genau die braucht das Projekt dringend. Denn es geht darum, dass wir mit der gebündelten Kaufkraft der Einwohner des Bergischen Landes, die Agrarökonomen dazu überreden möchten, dass sie eher wieder richtige Nahrungsmittel herstellen. Also Eier von glücklichen Hühnern, mit einer Menge freilauf und mit artgerechter Ernährung. Fleisch von Kühen, die grasen dürfen und nicht mit Mais gestopft werden. Und Karotten, die von allein wachsen dürfen, ohne dass man sie vorher oder nachher irgendwomit behandelt. So, wie es eigentlich immer war. So, wie Mutti Natur sich das mal dachte.

Wir wollen also versuchen, dass wir den Discounter / den Supermarkt als Zwischenhändler ausschalten und der Handel wieder zwischen Nahrungsmittelerzeuger und Nahrungsmittelkonsument statt findet. So hat der Ersteller mehr in der Tasche und der Konsument besseres Essen auf dem Tisch. Wieso sollte man ein Unternehmen dazwischen schalten, was gewinnorientiert ist und nur versucht, dass viel günstige Nahrung konsumiert wird – muss das sein? Nein!

Klar, dann verliert die Supermarkt Kassierin vielleicht ihren Job. Aber dadurch entstehen ja wieder andere Jobs, denn wenn nicht jede Karotte mehr perfekt gezogen ist, dann muss ja jemand kontrollieren, ob die Bio-Karotten auch alle verzehrbar sind. Und der Agrarökonom hat jetzt schon genug um die Ohren, denn er gibt jetzt nicht mehr nur seine Ernte an einen Einkäufer ab und erhält Summe XY, sondern hat nun auch wieder den Wettbewerb im Auge. Denn vielleicht erntet der Agrarökonom in einem anderen Ort, mit einem anderen Boden, viel bessere Karotten und er sollte lieber auf Wirsing umstellen. Ihr merkt, das ist viel Arbeit und viel Überzeugungsgequatsche, daher geht es hier im Blog primär darum, dass wir informieren, was mit Euren Lebensmitteln so angestellt wird, bevor sie in Eurem Bauch landen.

Und zeigen ebenfalls, in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit der KochUnion, wie Ihr Euch besser ernähren könnt.

Doch Ihr merkt, so ein Projekt braucht auch eine Anlaufstelle und die ist (wenn jetzt nicht wieder irgendwas komplett eskaliert) mittlerweile gefunden. Dort können wir den Kopf aufmachen und Ärmel hoch krempeln (wird das mit Ä geschrieben? Ach wen juckt das schon?! Ja, ich mein sicher wieder irgendwen, aber das ist dann meist jemand mit Problemen. So wie ich, nur ohne Blog).

Bisher findet Ihr dort alle Fotos von Instagram aus der Casa del Thrudheim, die Like-Page auf Facebook und alle Posts mit dem Tag „Bergisch Soulfood“. Hier wird sich also auch noch einiges tun.

Bestes Beispiel für: ohne RL Location doof!

Zwischenzeitlich hatten wir das gewohnte Team mal um eine Größe erweitert, dann kam jedoch wieder eine fehlende Location und einige Uni-Hardtimes hinzu. Nun hat es über ein Jahr gedauert, bis ein Reboot überhaupt ausrufbar wurde.

Doch in diesem Jahr stehen die Sterne verflucht gut, dass wir den Reboot (inklusive Bild) hinbekommen. Location steht, weitere, feste Teammitglieder stehen. Einige bekannte Gesichter sind ebenfalls mit am Start, Tontechnisch haben wir mit Epic Infantry auch jemandem vom Fach in den Reihen. Die Location wird derart ausgestattet sein, dass wir Bild- & Ton-Livestream plus Publikum gewährleisten können.

Somit können Interessenten in Zukunft auch live bei den Aufnahmen dabei sein. Außerdem wird, so wie es jetzt steht, ebenfalls auch mehr zu sehen sein, als nur eine Couch und ein paar Personen, die abhängen. Es wird schon eine kleine Show dabei rum kommen. Es wird Platz für Darbietungen sein und ein vorgelegtes Programm.

Auch das reißt man nicht mal eben nebenbei runter, wenn hier noch nicht alles steht. Bisher findet Ihr dort nur den Twitter- und Facebook Stream und alles weitere wird sich in den nächsten Wochen finden. Ich hab tierischen Bock drauf, dass alle Flausen in unseren Köpfen umgesetzt werden, doch irgendwer muss den Käse auch finanzieren.

Bestes Beispiel für: brauch nichts, außer Netz.

Alles was da abgeht kommt komplett ohne RL aus. Naja, nicht komplett. Die Medien müssen eingespielt und Konsumiert werden, doch der Weg vom Produzenten zum Konsumenten sind ohne viel Arbeit dängelbar.

Zum einen gibt es ein paar Lines Code, die abgreifen, was ich mir alles bei Spotify (oder woanders) rein ziehe und gibt das direkt an einen Twitter Account weiter. Dann haben wir die aktuelle Playlist, die ich auch immer auf dem Ohr habe, eine Playlist, die jeden Freitag mit den empfohlenen Neuerscheinungen beladen wird (wenn ich denn dazu komme) und das Flipboard Magazin tTunes.

Außerdem gibt es Jahresplaylists von Videos, die mir auf youtube unter kommen und als absolutes Highlight steuern 2 DJs mehr oder weniger regelmäßig neue Tunes in ihre persönlichen Playlists für ThrudheimTunes ein.

Alles wie gehabt. YouTube Playlist mit allen möglichen Trailern zu neuen Serien und Filmen und eine Liste mit sehenswerten Dokus. Eventuell wird das Ganze bald noch mit einem Kritik-System und etwas zum sehen/hören abgerundet. Aber bisher bleibt es dabei.

Das zweite Jahr in Folge unter der Leitung von Thrudheim und natürlich wird versucht noch eins drauf zu setzen 😉 Man darf da durchaus mal gespannt sein.

Das sind sowieso dauerhafte Umbaumaßnahmen. Fragt nicht…

Zeitungskiosk

Hier findet Ihr die täglich erscheinende „Thrudheim’s Daily“ und die gewohnten Flipboard Magazine :)
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Morlockk Dilemma & MC Bomber – Live, Freitag, Klub, Wuppertal

Kurzer Hinweis: Morgen ab 19:00 Uhr macht die "Der Eiserne Besen II Tour" von Morlockk Dilemma Halt in Wuppertal. Im Klub an der Gathe 50 wird aber nicht nur Morlockko selbst aufschlagen, sondern auch der in letzter Zeit zu Hauf gefeierte MC Bomber. Oben im Video seht Ihr ihn als Sidekick von Karate Andi im Morlockk Dilemma Video und unten noch einmal im eigenen Video.

Weitere Infos und Vorverkauf findet Ihr in der Facebook-Veranstaltungs-Page

 

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Mo‘ Money, Mo‘ Problems. Mo‘ Engagement, Mo‘ Verrückte.

Diese Welt ist kaputt.

Und lange habe ich angenommen, man könne sie noch gemeinsam retten. Mittlerweile glaube ich, dass es einfacher ist einen Elefanten durch ein Nadelöhr zu buchsieren, als dieser Welt noch einmal Frieden geben zu können.

Warum?

Es ist natürlich schwer dies in ein paar Zeilen so zu verpacken, dass jeder Aspekt beleuchtet wurde und das so vollumfassend, dass kein Mensch einen noch fehlinterpretieren kann. Und da sind wir auch schon beim ersten Punkt.

Menschen. Menschen sind ganz komisch drauf. Ich habe die These aufgestellt, dass man mit 10% super arbeiten (oder was auch immer) kann. 90% sind ganz einfach durch. Die Menschen gehen auf Friedensdemos, aber nur um was zu erleben, zusammen zu sein, was zu tun zu haben, sobald sie am Abend wieder mit dem Tablet auf der Couch sitzen, hetzen sie wieder gegen alles und jeden, was nicht in ihr eigenes Schema passt.

Oberflächlich zusammen rum rennen und Transparente hoch halten geht, jemanden mit einem anderen Stil, einer anderen Einstellung, anderem Erfolg oder mehr Intellekt akzeptieren? NEIN!

Man kann mit manchen zusammen sitzen und sich Woche für Woche tolle Ideen anhören, wenn man aber irgendwann mal eine Handlung dazu sehen möchte, ist man sowas wie der Clown aus ES, Pennywise.

Solange man mit läuft, mit lacht, Substanzen konsumiert und die Fresse hält – ist man everybodys Darling. Doch ab dem Punkt, an dem man seine Rede- und Meinungsfreiheit beansprucht, spürt man glühende Blicke auf der Haut.

Und das ist sehr imposant, sie rennen herum und fordern Dinge, die sie selbst nicht im Ansatz erfüllen können. Und dazu beschneiden sie sich gegenseitig noch Grundrechte, weil der, der seine Meinung kund tut eben nicht durch das Gesetz geschützt wird, sondern auf sich selbst gestellt ist.

Ich möchte wirklich nicht, dass sich irgendjemand angesprochen fühlt, den ich nun nicht im Hinterkopf habe. Denn wie gesagt, es gibt wirklich viele Menschen, die ich durchgehend knuffen könnte, weil sie toll sind. Aber der Großteil ist halt ein manipulativer, lobbyistischer Haufen, der sich scheiße wichtig nimmt, keine konstruktive Kritik abkann (und damit mein ich kein stumpfes rum gefronte wie: „Der Nagel ist nicht richtig drin“ oder „Die Follower-Danksagung ist gar nicht als Mention verfasst“ – da kann man ruhig mal sagen: Jaaaaaa, spring halt vom Dach, Du Clown!) und generell mit anderen Ansichten nicht umgehen kann. Und wehe, wehe, man hat irgendwo mehr Skillz als der andere oder prangert „bis vor die Haustür Denken“ an – dann ist vorbei.

Seitdem ich schreibe und seitdem ich mich aktiv an einer Verbesserung der derzeitigen Situation beteiligen möchte, befasse ich mich zu 80% damit mit irgendwem zu diskutieren, mir Gefronte anzutun oder mich persönlich angreifen zu lassen. Ich mein, what the Fuck? Haben die Medien uns in all den Jahren wirklich so verwirrt, dass das eigene Ansehen wichtiger ist, als das große Ganze?

Ich mein, wie sinnvoll ist ein kulturelles Projekt, in dem nur eine Gruppe definieren und showcasen darf, was Kultur ist?

Bei Twitter war ich bei manchen Menschen unten durch, lediglich durch den Umstand, dass ich HipHop höre und eben nicht aus einem Vorzeige-Umfeld komme und eben nicht den golden Löffel genossen habe. Woanders höre ich den Satz: „Wir dürfen aber keine CDU Wähler hier rein lassen“ und darf mir dann ein halbes Jahr ansehen, wie diese Person und ihr Umfeld bestimmt welche Veranstaltungen passieren dürfen und welche nicht. Also sozial und solidarisch ist das nicht.

Die meiste Zeit verbringe ich damit, nachdem ich den Gedanken über Bord geworfen habe, dass es sich nicht geziemt, wenn man von der Blödheit mancher Menschen ausgeht, mir klar zu werden wieeeeeee dämlich manche Menschen sind. Beispiel: Ich frage mehrfach per Mail an, wer ein Gremium zusammen gestellt hat, wer die Skillz prüft und wo man sich dazu bewerben kann – keine Antwort. NICHT. EIN. MAL. Mal bin ich Teil der Gruppe, mal wieder nicht. Aber an dem Punkt, an dem eine Aktion nach hinten los geht, die man aufgrund eben dieser fehlenden Skillz verpatzt hat, kann man zusehen, wie diejenigen, die zuvor noch ihre Position nicht mal hinterfragen lassen wollten, nach einem Schuldigen suchen. Denn – man selbst kann ja gar nicht Schuld sein. UNMÖGLICH! Das muss irgendwer anders verpatzt haben.

Anderes Beispiel: Ich habe mit Twitter gleichzeitig mit dem großen, unvergleichlichen, herzensguten und vollkommen swaggy @t5a angefangen. Er hat mittlerweile Ü7000 Follower, ich dümpel irgendwo bei 1300 rum. Wir hatten auch nebenbei (nicht öffentlichen Kontakt) und wir sind nach wie vor cool miteinander. Woher kommt das?!

Wieso kann ich damit umgehen, dass er mehr als 5x mehr Follower hat, ohne Neid zu entwickeln und wieso kann er noch so down mit mir quatschen? Ganz einfach: Wir verstehen uns. Ich mag ihn und ich mag auch weitere Leute, die wesentlich mehr Follower haben. Doch ab dem Punkt, an dem ich selbst die 1000er Marke überschritten hatte – änderte sich vieles. Und nun ratet mal, wer mich darauf vorbereitet hat? Genau! @t5a. Vor ca. 4 oder 5 Jahren hat er mir bereits gesteckt, wie sehr sich alles plötzlich verändert. Und das ist wirklich beachtlich.

Meine erste Erfahrung mit Menschen, die ein komplettes Problem mit mir haben, war meine Juso Zeit. Mit 19 dachte ich mir bereits: Hey, wieso beschwert sich jeder, dass Wuppertal so dreckig ist, aber da wo wir Fußball spielen und kiffen, hängt im Umkreis von 3km nicht ein Mülleimer – ist doch dämlich! Also habe ich mich politisch angagieren wollen, damit sich sowas ändert. Aber irgendwie… war das nicht der richtige Weg. Ich hätte womöglich eher unserem Bundestagsabgeordneten schreiben sollen, das wären 30 Minuten Arbeit gewesen und ich hätte Ruhe gehabt und etwas getan.

NEIN! Ich musste mich Woche für Woche mit 17jährigen im Anzug zusammen setzen, die scheinbar von Mutti und Vati geschickt wurden und dann stundenlange Reden über außenpolitische Themen anhören. Nach 3 Wochen war ich in einem Streit zwischen Vorsitz und Mitgliedern gefangen, konnte selbst kein Fehlverhalten des Vorsitzes erkennen und habe daher deren Seite eingenommen – denn der Vorsitz wurde ja irgendwann mal gewählt – falsch gewählt? Dann heul nicht rum und mach Deinen Job, Sozi-Punk!

Und schon war ich in einem Strudel von Menschen, die scheinbar zu viel Freizeit haben. Und Mülleimer – hängen da oben bis heute nicht. Aber ich war auf ner Menge Demos – entschuldigung, aber wie schwachsinnig ist das denn alles?

Als nächstes war ich im Betriebsrat eines früheren Unternehmens der Buh-Mann. Aus so ziemlich den gleichen Gründen. Wir wählen einen Vorsitz. Der Vorsitz sagt: Yo, das Betriebsratsbüro ist nicht dazu da um Kaffee zu trinken und youtube zu checken, die Mitarbeiter werfen uns das doch sowieso schon vor! UUUUND wieder fing ein Krieg an. Es ist unfassbar, die Shice wiederholt sich nun zum dritten Mal. Eine Gruppe Abpimmler stellt sich gegen ein paar Leute, die was reißen wollen und das geht scheinbar ewig so weiter.

Ich wäre wirklich überaus verblüfft, wenn diejenigen mal nicht eine Gruppe bilden würden um sich einfach bestätigter zu fühlen, sondern sich selbst und ihr eigenes Beitragen zu hinterfragen – kannste knicken. Und aus diesem Grund, ist für mich der Ruf nach Weltfrieden für mich reine Belustigung.

Das ist kein Arschlochtum, das ist Erfahrung. Die Menschen werden ihr eigenes Handeln nicht überdenken, solange sie Gruppen schließen können um schlagkräftiger zu sein. Doch am Ende, ist der mit der Moral-Frage noch immer der mächtigste gewesen.

Mein Problem ist: Ich will gar kein Teil einer Gruppe sein, außer die Gruppe bringt allen was und ist nicht nur dazu da um sich irgendwie zu legitimieren. Natürlich würd ich gern Teil einer Gruppe sein, in der sich jeder einbringen und helfen kann, in der man zusammen was schafft und die Erfolge dann zusammen feiert. Aber die meiste Zeit ist es einfach nur eine Front gegen etwas, was einem nicht passt. Und an dem Punkt muss man sich fragen – wie brechen wohl Kriege aus? Und wieso wünscht Ihr Euch Frieden?!

Und der Kracher ist – ich hätte mir eine Menge Nervenschwund und Ärger ersparen können, wenn ich vor 14 Jahren einfach nur ein paar Mülleimer gekauft und angeschraubt hätte – aber nein, ich wollte den richtigen Weg gehen – tolle Idee, Vollidiot.

Andererseits… In manchen Fällen kann ich nicht einfach gehen, denn ich frage mich, wenn ich hier derart in Ärger gerate, dass es mir den letzten Nerv raubt, wie ergeht es dann zum Beispiel der zierlichen Walküre hier, die manchmal neben mir liegt? Und aus dem Grund verbeiße ich mich dann zuweilen gern mal in sowas.

Wenn alle Stricke reißen, kann man sich ja bewusst werden, dass man ja eigentlich das große Arschloch ist und zurück zur Straßenpolitik kommen 🙂

Tut mir, Euch und Eurer Umwelt einen Gefallen: Nehmt Euch nicht so wichtig und überdenkt Euch hin und wieder mal, bevor ihr irgendwelchen Leuten das Leben schwer macht. Und vor allem: überlegt Euch, ob Ihr wirklich für Frieden seid, wenn Ihr im Endeffekt doch nur auf Fame & Cash aus seid – denn am Ende kommt doch irgendwann die Frage nach der Glaubwürdigkeit auf.

Ich hab mir über die Jahre wenig Freunde gemacht, doch die Freunde die ich habe, sind der Grund, dass ich noch da bin. Ich hab keinen Ansporn mit jedem cool zu sein, stimmt schon. Ich will auch nicht gewählt werden. Ich will einfach nur hin und wieder meine Meinung zu einem Thema los werden.

Und, mal ehrlich – man könnte mich doch auch wirklich nur als einen Spaßt abtun, doch der Umstand, dass man immer weiter hetzt, muss doch bedeuten, dass ich irgendwelche richtigen Ansätze habe, die irgendwo sauer aufstoßen.

Im Endeffekt kann ich nur weiter an mir arbeiten und besser werden.

Und wer sich nicht die Mühe machen mag mich kennen zu lernen, der kann sich gern über mich erzählen lassen was er mag. Was ich darüber denke dürfte klar sein 😉

Kurze Anmerkung am Rande, kurz vor Abschluß dieses Posts kam der kongeniale Mr. Pitch78 mit einem Track aus Tash, der einfach nur purrrrfect zu diesem Post passte. #OneLove Dicker! Btw, der Kerl ist bald öfter in Videos aus dem Tal zu sehen als die Schwebebahn <3 Und das freut mich, ich kannte ihn erst aus Videos und dann haben wir uns erst kennen gelernt und er ist einer der 10%, die ich gerne in den letzten Jahren kennen gelernt habe. Wirklich, würglich gern 🙂

Und damit bin ich raus!

Nur ein Zitat aus dem oben zu sehenden Video noch: „Und Ihr macht weiterhin Probleme, wo eigentlich keine sind!“

Peace out!

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