Last New Music Friday Dezember / Best of 2017

Nun ist dieses Jahr auch wieder um. Ich erinnere mich noch an den letzten Tag des vorherigen Jahres. Es wurde so ziemlich das Gleiche in den social Networks geschrieben. „2016 war so schlimm. 2017 wird besser. Ich werde ein vollkommen anderer Mensch. Alles wird großartig.“.

Entweder die Menschen können kein Jahr zurück denken oder das ist diese Hoffnung. Naja, wir wollen hier zumindest realistisch bleiben und uns auf die Fakten beziehen. Musikalisch war es kein schlechtes Jahr, dazu haben der Punisher und ein neuer Star Wars + Alien Teil das Licht der Welt erblickt.

Donald Trump ist noch ein viel größerer Waschlappen, als vor einem Jahr noch vermutet, die AFD sitzt im Bundestag und ein Großteil der Piraten zeigt nach wie vor offen auf Twitter, wieso diese Partei so schnell wieder auf dem Boden der Tatsachen gelandet ist.

Anyway. Bleiben wir bei Tunes 2017.

Vor kurzem sagte jemand zu mir: den Link kann ich nicht öffnen. Ich bin nicht bei Spotify.

Das kann ich nur mit einem klaren „Wieso nicht?!“ kommentieren. Denn Spotify kostet in der Grundversion keinen Cent und finanziert sich in dem Fall durch Werbung zwischen den Tracks. Genau wie das Radio, nur dass man da wenig Einfluss darauf hat, was man vorgesetzt bekommt. Bei Spotify kann man so ziemlich alle Alben aller möglicher Künstler durchstöbern, eigene Playlists erstellen und somit bestimmen, was man sich gibt.

Wenn man nun das Geld für ein Album pro Monat in die Hand nimmt und auf die kostenpflichtige Variante wechselt, fällt die Werbung weg, die Qualität wird besser und man kann seine Playlisten auch noch offline ziehen. Plus ein paar Vorteile mehr. Alles in allem ist das selbst in der kostenlosen Variante ein hervorragender Deal.

Ich weiß also nicht so Recht was dagegen spricht, sich einen Account anzulegen. Tun muss man auch nicht viel, wenn man schon bei Fatzebook registriert ist. Bisher ging ich davon aus, dass das klar ist.

And if you don’t know – now you know!

Dazu kam in diesem Jahr ein Feature hinzu, was mir einiges an Arbeit erspart hat. Denn Spotify hat angefangen eine Liste zu erstellen, was ich in 2017 alles am meisten gehört habe. Also all die Tracks, die hängen geblieben sind und teilweise in Dauerschleife liefen. Normalerweise gehe ich ab Weihnachten dann noch einmal alle Playlists durch und notiere das selbst. Das fällt jetzt flach. Spotify sei Dank.

Dazu (auch wenn durch die Feiertage wenig veröffentlicht wurde) geht ja auch noch der Monat Dezember vorbei und ich habe alles Neue mal in eine eigene Playlist gepackt.

Beides findet Ihr hier unten und ich wünsche Euch viel Spaß damit, einen guten Übergang und viel Erfolg, Glück und Gesundheit im neuen Jahr.

Passt auf Euch auf und bleibt sauber.

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NewMusicFriday November Edition

Gestern war der letzte NewMusicFriday im November. Und ja, auch in diesem Monat gibt es wieder eine Playlist mit den gesammelten Neuveröffentlichungen, Remixen und neu veröffentlichten Best-Of’s.

Wie immer ist dabei ein wilder Mix aus Beats, Gitarren, Klassikern und Rhymes geworden. So findet sicher jeder was, was er in eigene Playlist schnibbeln möchte. Dafür eignet sich Spotify ja wirklich ausgezeichnet. Auch wenn meine Playlists nach ca. 4 Jahren Nutzung mittlerweile unübersichtlich werden.

Highlights in diesem Monat:

  • Chromeo are back to funk the shit out of you
  • Too $hort meldet sich ebenfalls zurück
  • Amp Fiddler hat neue Tunes an den Start gerollt
  • Ein Teil der Dilated Peoples in Form von Evidence kicked ein paar freshe Zeilen
  • Hall & Oates (ask your Mom) bekommen einen frischen Anstrich mit einem Remix von Pomo
  • Josh Homme hat den Soundtrack für den Film „In the Fade“ gebastelt, darauf auch seine Queens of the Stone Age und Faith no more
  • Talib Kweli tut sich für „Chips“ mit Waka Flocka Flame zusammen und es ist ein Meisterwerk
  • Ich persönlich feier seit diesem Jahr Nothing More sehr und die sind auch mit was Neuem dabei
  • Funky DL und Pete Rock kommen mit ein paar verflucht smoothen Instrumentals um die Ecke
  • Wolfmother melden sich ebenfalls mit „Freedom is mine“ zurück
  • Ich weiß, es mag creepy sein, aber ich steh auf die Beats des Fella – Kid Rock’s back
  • Art of Dying haben eine Acoustic Version von „All or nothing“ released
  • Nachdem mich sein letztes Album nicht richtig abgeholt hat, habe ich nun einen „Scotty beam mich hoch“ Remix von Marteria gefunden, zu dem ich auch auf’s Feld ziehen würde
  • MJ Cole bringt alte 2 Step Beats mit einem Remix zu „In my Head“ zurück

Und ich meine, dass der „Frag mich nicht“ Remix von Dexter schon im letzten Monat dabei war. Nun ist das Remix Album jedoch komplett erschienen und ich hab mir gedacht – so sexy wie bayrisch klingen kann, muss der erneut mit.

NewMusicFriday ENDSPURT

Doch nach dem #NewMusicFriday ist vor dem #NewMusicFriday, somit wird auch im letzten Monat des Jahres wieder fleißig gesammelt. Dann kommt noch das Best-Of 2017 und das (nicht ganz so unbekannte) Feature zum Runterzählen bis Jesus‘ Birthday.

Ich hoffe, Ihr findet Gefallen an der Playlist und lasst den vorletzten Monat dieses Jahres entspannt ausklingen.

Viel Spaß!

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#NewMusicFriday Oktober 2017

Es ist wirklich nicht witzig gemeint, das ist mein voller Ernst. Ich komme nicht mehr dazu alle #NewMusicFriday Tunes zeitnah zu checken.

Daher wird es sich zukünftig wohl öfter auf monatlicher Zusammenfassungen beschränken.

Hier habt Ihr meine Empfehlungen aus dem Oktober 17 als Spotify Playlist.

Viel Spaß damit.

 

 

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#NewMusicFriday #MetallicaEdition

Es gibt so Wochen, da hat man nicht nur hier und da Zeit zu schreiben, sondern findet auch noch interessante Themen (die einen davon abhalten, dass innere Dämme brechen und man anderes Zeug schreibt).

In dieser Woche gibt es dazu noch weitere interessante Veröffentlichungen. Daher stoppen wir hier das normale Blabla und gehen direkt an die virtuellen Plattenteller.

Als dickstes Release steht an diesem Freitag Metallica mit „Hardwired… To Self-Destruct“ und somit dem zehnten Studioalbum der Jungs aus San Francisco. Es handelt sich um ein Doppelalbum mit 12 neuen Tracks und weiteren Live-Tracks.

Ich hab nun ne Stunde rein gehört und muss sagen: Das ist gut! Metallica hat es bisher immer geschafft ihre Musik an aktuelle Ohren anzupassen. Nichts klingt altbacken oder nicht zeitgemäß. Klar ist die Stimme von James mittlerweile bekannt und auch manche Sounds haben einen satten old school Sound. Aber man merkt nichts davon, dass die Jungs in irgendeiner Entwicklung stecken geblieben sind.

Auf jeden Fall mein Release der Woche:

Das Tolle daran, wenn man komplett unabhängig schreibt, man kann nicht nur auf Dinge eingehen, die einen rocken. Man kann auch Dinge außen vor lassen, die einem komplett am Sack vorbei gehen. Daher werdet Ihr hier zum Teil von manchen Albenveröffentlichungen gar nichts lesen, die an anderer Stelle reihenweise angepriesen werden. Vielleicht, weil sie dafür zahlen 😉

Doch zurück zum Thema und bleiben wir bei Gitarrenmusik. Nachdem Disturbed in diesem Jahr den Sprung ins deutsche Mainstreamradioprogramm mit „Sound of Silence“ gepackt haben, haben sie natürlich auch neue Anhänger gefunden. Und die können sich vom Format der Dudes aus Boston auf dem heute erschienenen Live-Album „Live At Red Rocks“ überzeugen.

Sehr Nice! Bitteschön:

Nun wird es elektronisch. Dass jedoch elektronische Musik längst nicht mehr unrockbar ist, beweisen Justice ganz gut. Das Duo vom Label Ed Banger ist bereits für ja, bangende, rockende, raue Electro-Tunes bekannt und das setzen sie auf dem neuen Album „Woman“ allen Anschein nach auch weiterhin ganz gut um. Klingt cool.

Jetzt kommt ein Typ. Den hab ich mal auf einem der ersten Digitalmusiksender entdeckt. Das jetzt nichts, was man hier vermuten würde. Das eher was, wenn ein Mann auf eine Frau trifft und sie süße Liebe machen. Vertraut mir 😉 Mario Biondi, Ladies and Gentleman. Tender, fucking Tender.

Für Freunde von alten, satten HipHop Tracks kommt was “Neues” von Slum Village.

Kommen wir zu den Releases der einzelnen Tracks entweder als Remix oder Singleauskopplung oder einfach als Lebenszeichen.

Vorweg ein Remix von „Human“ des Rag’n’Bone Man durch Rudimental. Und (man mag es nicht für möglich halten) ich LIEBE Rudimental – fragt mich nicht warum. Aber ich muss shaken, ich kann nichts dagegen tun – DAS MACHT MIR ANGST. HIER! SEHT SELBST! SHAKE!!!

2013 hat die Antilopen Gang ein Mitglied verloren. NMZS nahm sich im März 2013 das Leben. Ein Jahr nachdem ich ihn noch vor mir auf einer kleinen Bühne sehen durfte. Viel zu klein, wenn man beachtet, wo seine Gang-Kollegen nun sind. Ich mag die Antilopen. Und das solltet Ihr auch.

Kommen wir nun zu einem Track, auf den ich generell warte. Letzte Woche war es Childish Gambino und diese Woche ist es John Mayer. Beide sind Künstler, bei denen ich den Track nicht hören muss und schon den Post dazu fertig mache. Ich liebe alles was sie anfassen und warte ständig auf die Meldung, dass was Neues kommt. Nun hab ich die Freude zwei mal. Einmal kommt was von Bino und einmal von Mr. Mayer.

Nun habe ich den Track gehört und kann sagen, dass genau DAS es ist, worauf ich warte. John Mayer hüllt einen in eine Klangdecke und reicht einem süßen Kaffee.

Es braucht manchmal nicht viel, um zu wissen, was Glück ist. Zu zweit John Mayer hören und rum machen ist zum Beispiel so etwas. Nicht immer greifbar und doch immer wünschenswert. Und der Zeitpunkt hätte nicht besser sein können. Denn nun wo ich „Love on the Weekend“ höre – muss ich an genau das denken. An eine bevorstehende Liebe am Wochenende. Smooth as motherfucking Butter!

P.S.: Ich hatte schon einmal die Idee der Sequenzen, die sich abspulen, wenn mein Leben ein letztes Mal an mir vorbei zieht. „Fenster runter“ war derzeit der Clip, der auf jeden Fall auftauchen wird. An dänischen Fjorden vorbei zu fahren und dabei John Mayer zu hören wird ebenfalls auftauchen. 100 Pro’sen.

Wo wir direkt beim zweiten Rabauken angekommen sind, denn auch in dieser Woche released Childish Gambino (Donald Glover) einen neuen Track aus dem kommenden Album. Und auch wenn das scheinbar was komplett anderes ist, als wir zuvor von ihm hörten – ich mag es  🙂

Der nächste Track heißt “Infinite” und kommt von einem, der es anfangs nicht immer einfach hatte und dem man in der Hochzeit seiner Karriere auch die Spuren stark angesehen hat. Mittlerweile ist er eine verfluchte Legende und wer ihm keinen Respekt geben kann, der hat wahrscheinlich Respekt an sich nicht ganz verstanden.

Wer hier öfter liest, weiß, dass der Track der folgenden Leute auf jeden Fall hier hin muss. Freuen wir uns gemeinsam auf das neue Album. Genetikk – Tote Präsidenten.

Kommen wir nun zurück zu anständiger Gitarrenmusik – Three Days Grace muss! Und „You don’t get me high anymore“ ist auch noch neu – welch Zufall!

Mag sein, dass es der Entwicklung nicht dienlich ist. Aber mit offenem Jeep durch die Wälder brettern und laut Gretchen Wilson hören ist schon eine verdammt feine Angelegenheit. Geht aber auch ganz ohne CO² Ausstoß.

Außerdem melodische Gitarrenmusik von Alice in Chains und „Tears“

Für Leser, die sich eher für tanzbare Musik interessieren, kommt mit “High on you” etwas von Sly One.

Freude! Marvel setzt seine HipHop/Comic MashUp Serie fort. Nachdem Prodigy (von Mobb Deep) und Czarface bereits Tracks beisteuern durften, folgen nun die Flatbush Zombies mit „Aries“.

Auch Run the Jewelz sind wieder mit einem neuen Track dabei. In der letzten Woche haben die glühenden Bernie Sanders Unterstützer mit einem Track zu Wort gemeldet, diese Woche kommt „2100“.

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