NewMusicFriday November Edition

Gestern war der letzte NewMusicFriday im November. Und ja, auch in diesem Monat gibt es wieder eine Playlist mit den gesammelten Neuveröffentlichungen, Remixen und neu veröffentlichten Best-Of’s.

Wie immer ist dabei ein wilder Mix aus Beats, Gitarren, Klassikern und Rhymes geworden. So findet sicher jeder was, was er in eigene Playlist schnibbeln möchte. Dafür eignet sich Spotify ja wirklich ausgezeichnet. Auch wenn meine Playlists nach ca. 4 Jahren Nutzung mittlerweile unübersichtlich werden.

Highlights in diesem Monat:

  • Chromeo are back to funk the shit out of you
  • Too $hort meldet sich ebenfalls zurück
  • Amp Fiddler hat neue Tunes an den Start gerollt
  • Ein Teil der Dilated Peoples in Form von Evidence kicked ein paar freshe Zeilen
  • Hall & Oates (ask your Mom) bekommen einen frischen Anstrich mit einem Remix von Pomo
  • Josh Homme hat den Soundtrack für den Film „In the Fade“ gebastelt, darauf auch seine Queens of the Stone Age und Faith no more
  • Talib Kweli tut sich für „Chips“ mit Waka Flocka Flame zusammen und es ist ein Meisterwerk
  • Ich persönlich feier seit diesem Jahr Nothing More sehr und die sind auch mit was Neuem dabei
  • Funky DL und Pete Rock kommen mit ein paar verflucht smoothen Instrumentals um die Ecke
  • Wolfmother melden sich ebenfalls mit „Freedom is mine“ zurück
  • Ich weiß, es mag creepy sein, aber ich steh auf die Beats des Fella – Kid Rock’s back
  • Art of Dying haben eine Acoustic Version von „All or nothing“ released
  • Nachdem mich sein letztes Album nicht richtig abgeholt hat, habe ich nun einen „Scotty beam mich hoch“ Remix von Marteria gefunden, zu dem ich auch auf’s Feld ziehen würde
  • MJ Cole bringt alte 2 Step Beats mit einem Remix zu „In my Head“ zurück

Und ich meine, dass der „Frag mich nicht“ Remix von Dexter schon im letzten Monat dabei war. Nun ist das Remix Album jedoch komplett erschienen und ich hab mir gedacht – so sexy wie bayrisch klingen kann, muss der erneut mit.

NewMusicFriday ENDSPURT

Doch nach dem #NewMusicFriday ist vor dem #NewMusicFriday, somit wird auch im letzten Monat des Jahres wieder fleißig gesammelt. Dann kommt noch das Best-Of 2017 und das (nicht ganz so unbekannte) Feature zum Runterzählen bis Jesus‘ Birthday.

Ich hoffe, Ihr findet Gefallen an der Playlist und lasst den vorletzten Monat dieses Jahres entspannt ausklingen.

Viel Spaß!

#NewMusicFriday #MetallicaEdition

Es gibt so Wochen, da hat man nicht nur hier und da Zeit zu schreiben, sondern findet auch noch interessante Themen (die einen davon abhalten, dass innere Dämme brechen und man anderes Zeug schreibt).

In dieser Woche gibt es dazu noch weitere interessante Veröffentlichungen. Daher stoppen wir hier das normale Blabla und gehen direkt an die virtuellen Plattenteller.

Als dickstes Release steht an diesem Freitag Metallica mit „Hardwired… To Self-Destruct“ und somit dem zehnten Studioalbum der Jungs aus San Francisco. Es handelt sich um ein Doppelalbum mit 12 neuen Tracks und weiteren Live-Tracks.

Ich hab nun ne Stunde rein gehört und muss sagen: Das ist gut! Metallica hat es bisher immer geschafft ihre Musik an aktuelle Ohren anzupassen. Nichts klingt altbacken oder nicht zeitgemäß. Klar ist die Stimme von James mittlerweile bekannt und auch manche Sounds haben einen satten old school Sound. Aber man merkt nichts davon, dass die Jungs in irgendeiner Entwicklung stecken geblieben sind.

Auf jeden Fall mein Release der Woche:

Das Tolle daran, wenn man komplett unabhängig schreibt, man kann nicht nur auf Dinge eingehen, die einen rocken. Man kann auch Dinge außen vor lassen, die einem komplett am Sack vorbei gehen. Daher werdet Ihr hier zum Teil von manchen Albenveröffentlichungen gar nichts lesen, die an anderer Stelle reihenweise angepriesen werden. Vielleicht, weil sie dafür zahlen 😉

Doch zurück zum Thema und bleiben wir bei Gitarrenmusik. Nachdem Disturbed in diesem Jahr den Sprung ins deutsche Mainstreamradioprogramm mit „Sound of Silence“ gepackt haben, haben sie natürlich auch neue Anhänger gefunden. Und die können sich vom Format der Dudes aus Boston auf dem heute erschienenen Live-Album „Live At Red Rocks“ überzeugen.

Sehr Nice! Bitteschön:

Nun wird es elektronisch. Dass jedoch elektronische Musik längst nicht mehr unrockbar ist, beweisen Justice ganz gut. Das Duo vom Label Ed Banger ist bereits für ja, bangende, rockende, raue Electro-Tunes bekannt und das setzen sie auf dem neuen Album „Woman“ allen Anschein nach auch weiterhin ganz gut um. Klingt cool.

Jetzt kommt ein Typ. Den hab ich mal auf einem der ersten Digitalmusiksender entdeckt. Das jetzt nichts, was man hier vermuten würde. Das eher was, wenn ein Mann auf eine Frau trifft und sie süße Liebe machen. Vertraut mir 😉 Mario Biondi, Ladies and Gentleman. Tender, fucking Tender.

Für Freunde von alten, satten HipHop Tracks kommt was “Neues” von Slum Village.

Kommen wir zu den Releases der einzelnen Tracks entweder als Remix oder Singleauskopplung oder einfach als Lebenszeichen.

Vorweg ein Remix von „Human“ des Rag’n’Bone Man durch Rudimental. Und (man mag es nicht für möglich halten) ich LIEBE Rudimental – fragt mich nicht warum. Aber ich muss shaken, ich kann nichts dagegen tun – DAS MACHT MIR ANGST. HIER! SEHT SELBST! SHAKE!!!

2013 hat die Antilopen Gang ein Mitglied verloren. NMZS nahm sich im März 2013 das Leben. Ein Jahr nachdem ich ihn noch vor mir auf einer kleinen Bühne sehen durfte. Viel zu klein, wenn man beachtet, wo seine Gang-Kollegen nun sind. Ich mag die Antilopen. Und das solltet Ihr auch.

Kommen wir nun zu einem Track, auf den ich generell warte. Letzte Woche war es Childish Gambino und diese Woche ist es John Mayer. Beide sind Künstler, bei denen ich den Track nicht hören muss und schon den Post dazu fertig mache. Ich liebe alles was sie anfassen und warte ständig auf die Meldung, dass was Neues kommt. Nun hab ich die Freude zwei mal. Einmal kommt was von Bino und einmal von Mr. Mayer.

Nun habe ich den Track gehört und kann sagen, dass genau DAS es ist, worauf ich warte. John Mayer hüllt einen in eine Klangdecke und reicht einem süßen Kaffee.

Es braucht manchmal nicht viel, um zu wissen, was Glück ist. Zu zweit John Mayer hören und rum machen ist zum Beispiel so etwas. Nicht immer greifbar und doch immer wünschenswert. Und der Zeitpunkt hätte nicht besser sein können. Denn nun wo ich „Love on the Weekend“ höre – muss ich an genau das denken. An eine bevorstehende Liebe am Wochenende. Smooth as motherfucking Butter!

P.S.: Ich hatte schon einmal die Idee der Sequenzen, die sich abspulen, wenn mein Leben ein letztes Mal an mir vorbei zieht. „Fenster runter“ war derzeit der Clip, der auf jeden Fall auftauchen wird. An dänischen Fjorden vorbei zu fahren und dabei John Mayer zu hören wird ebenfalls auftauchen. 100 Pro’sen.

Wo wir direkt beim zweiten Rabauken angekommen sind, denn auch in dieser Woche released Childish Gambino (Donald Glover) einen neuen Track aus dem kommenden Album. Und auch wenn das scheinbar was komplett anderes ist, als wir zuvor von ihm hörten – ich mag es  🙂

Der nächste Track heißt “Infinite” und kommt von einem, der es anfangs nicht immer einfach hatte und dem man in der Hochzeit seiner Karriere auch die Spuren stark angesehen hat. Mittlerweile ist er eine verfluchte Legende und wer ihm keinen Respekt geben kann, der hat wahrscheinlich Respekt an sich nicht ganz verstanden.

Wer hier öfter liest, weiß, dass der Track der folgenden Leute auf jeden Fall hier hin muss. Freuen wir uns gemeinsam auf das neue Album. Genetikk – Tote Präsidenten.

Kommen wir nun zurück zu anständiger Gitarrenmusik – Three Days Grace muss! Und „You don’t get me high anymore“ ist auch noch neu – welch Zufall!

Mag sein, dass es der Entwicklung nicht dienlich ist. Aber mit offenem Jeep durch die Wälder brettern und laut Gretchen Wilson hören ist schon eine verdammt feine Angelegenheit. Geht aber auch ganz ohne CO² Ausstoß.

Außerdem melodische Gitarrenmusik von Alice in Chains und „Tears“

Für Leser, die sich eher für tanzbare Musik interessieren, kommt mit “High on you” etwas von Sly One.

Freude! Marvel setzt seine HipHop/Comic MashUp Serie fort. Nachdem Prodigy (von Mobb Deep) und Czarface bereits Tracks beisteuern durften, folgen nun die Flatbush Zombies mit „Aries“.

Auch Run the Jewelz sind wieder mit einem neuen Track dabei. In der letzten Woche haben die glühenden Bernie Sanders Unterstützer mit einem Track zu Wort gemeldet, diese Woche kommt „2100“.

New Music Friday

Traditionen sind da, um gepflegt zu werden. #MuddyMonday, #TittysTuesday, #WomansCrushWednesday, #Thorsday, #NewMusicFriday.

Manchmal kommt man aber einfach nicht dazu Traditionen zu pflegen und das ist an diesem #NewMusicFriday der Fall gewesen. Ich weiß nicht mehr genau, ob ich auch wirklich alles Neue und empfehlenswerte über Facebook und Twitter gejagt habe.

Daher hier noch einmal alle Empfehlungen aus Thrudheim und von ThrudheimTunes zu diesen Freitagreleases.

Fangen wir mit Mainstream-Veröffentlichungen im Bereich der Alben an.

Zum einen hat Emeli Sandé ein neues Album "Long Live the Angels" und ich kann mit Emeli ne ganze Menge anfangen. Dazu ist noch ein Feature von Jay Electronica dabei, den ich für sehr talentiert und unterbewertet halte.

Und The Fray haben ein Best-Of-Album  raus gebracht. Und wer The Fray nicht mag, der heizt sein Haus doch auch mit Welpen.

"We got it from here... Thank you for your Service" heißt das letzte Album von A Tribe Called Quest. Nun gibt es das ja oft, dass Bands sagen, dass ein Album das letzte Album war und dann kommen noch drölfzig. Doch da Phife Dawg im März dieses Jahres an einer Diebeteserkrankung gestorben ist, ist es unwahrscheinlich, dass Q-Tip und Ali Shaheed Muhammad noch einmal als A Tribe Called Quest ins Studio gehen. Wahrscheinlich machen die beiden zusammen noch Musik, aber die Ära einer der einflussreichsten Rap-Gruppen der 90er dürfte damit auch leider vorbei sein. Doch dieses Mal wollen wir noch rocken, als wären wir jung.

Und Alex Clare verbindet zum dritten Mal Soul und Dubstep auf seinem Album Tail of Lions - kann man auch machen.

Kommen wir nun zu zwei Urgesteinen der Gitarrenmusik. Einerseits hat Sting mit 57th & 9th sein mittlerweile 14. Soloalbum auf den Markt geworfen und das kommt verflucht gut. Kann ich nur empfehlen. Deswegen steht das ja hier.

Und dann haben Pink Floyd Werke ihrer frühen Jahre auf " The Early Years 1967-72 Cre/ation" überarbeitet. Auch da kann man durchaus mal rein hören.

Albumrelease der Woche

Eigentlich hätte hier auch das A Tribe Called Quest Album Platz finden können, doch mit Czarface kommen zwei Elemente zusammen, die ich liebe HipHop & Comics. 2013 haben sich Inspectah Deck (Wu-Tang-Clan) und das Untergrund HipHop-Duo 7L & Esoteric zusammengetan, um ein Rapalbum mit Comicbezug zu machen.

Herausgekommen ist ein Undergroundhighlight mit Features von Ghostface Killah, Action Bronson, Cappadonna und Vinnie Paz und produziert wurde das Ganze dann unter anderem auch noch von DJ Premier himself.

Dann kam ein Marvel-TeamUp für Black Panther mit dem Ergebnis "All In Together Now". Jetzt kommt ein neues Album voll mit Untergrund-Raps und Comic-Mentions.

Gibt Euch das!

Trackreleases der Woche

Hier alles, was kein Album ist und doch am letzten Freitag das Licht der Welt erblickt hat.

Highlights:

  • Childish Gambino (Donald Glover) meldet sich mit "Me and Your Mama" zurück.
  • Ali As macht für Jägermeister den Platzhirsch
  • Run the Jewels haben was gegen Donald Trump (wer hätte das ahnen können?) und
  • Metallica bringen mit "Atlas, Rise!" den dritten Track in Folge raus.