Amuse-Bouche – 2. Trailer vom Final Cut, Avengers: Infinity War

Die letzten zehn Jahre waren ein Feuerwerk für Marvel Fans und der finale Boom wird mit Avengers: Infinity War gezündet. Mit den paar Filmrechten ihrer eigenen Charaktere haben Marvel ein eigenes Filmstudio in Zusammenarbeit mit Disney hochgezogen und damit den Charakteren, deren Filmrechte sie in den 90ern aus Kapitalmangel verkaufen mussten gezeigt ,wo der asgardsche Hammer hängt.

Die meisten der Jungs und Mädchen, die man nun auf der Leinwand bewundern konnte, waren zum Start des MCUs fast 50 Jahre alt. Mit Typen wie Hulk, Thor, Iron Man und Captain America haben sie den erfolgreicheren Kandidaten wie Spider-Man, den X-Men und den Fantastischen Vier ebenfalls gezeigt, wie man echt großes Kino / Tennis macht.

Es war einmal…

Marvel Studios‘ AVENGERS: INFINITY WAR..Thanos (Josh Brolin)..Photo: Film Frame..©Marvel Studios 2018

Es begann alles im Jahre 2008 mit dem ersten Iron Man Streifen (eigentlich mit Hulk, doch selbst die Rechte sind nur geliehen) und was sie in den zehn Jahren aufgebaut haben, gipfelt nun in dem ersten zweier Filme um den Angriff des „Mad-Titans“ Thanos.

Jeder, der die Comics kennt, wusste spätestens nach dem ersten Avengers-Film, wohin die Reise führen wird. Loki und Ultron waren nur Handlanger für eine Bedrohung, die im wahrsten Sinne des Wortes „Larger than Life“ ist.

Marvel Studios‘ AVENGERS: INFINITY WAR..L to R: Thor (Chris Hemsworth), Rocket (voiced by Bradley Cooper) and Groot (voiced by Vin Diesel)..Photo: Film Frame..©Marvel Studios 2018

Nach dem ersten Trailer, der eine abgespeckte Variante des San Diego Comic Con Trailer 2017 war, kam nun der finale Trailer heute ans Licht der Öffentlichkeit. Die Dreharbeiten sind schon seit Längerem abgeschlossen, auch die ReShoots und nun dürften letztendlich die letzen CGI-Arbeiten und der Schnitt fertig sein. Was wir da oben im Header also nun sehen, ist der Trailer, der aus dem fertigen Film geschnitten wurde.

Und er lässt nur erahnen, was da auf uns zukommen wird. Gehen wir mal kurz durch, wen wir wahrscheinlich alles in einem Film zusammen sehen werden:

Die „First Avengers“

  • Tony Stark / Iron Man / Robert Downey Jr.
  • Bruce Banner / Der Hulk / Mark Ruffalo
  • Steve Rogers / Captain America / Chris Evans
  • Thor Odinson / Chris Hemsworth
  • Natasha Romanov / Black Widow / Scarlett Johansson
  • Clint Barton / Hawkeye / Jeremy Renner

Marvel Studios‘ AVENGERS: INFINITY WAR..Spider-Man/Peter Parker (Tom Holland)..Photo: Film Frame..©Marvel Studios 2018

Die “New Avengers”

  • The Vision / Paul Bettany
  • Wanda Maximoff / Scarlet Witch / Elisabeth Olsen
  • Sam Wilson / The Falcon / Anthony Mackie
  • James „Rhodey“ Rhodes / War Machine / Don Cheadle
  • Scott Lang / Ant-Man / Paul Rudd
  • Peter Parker / Spider-Man / Tom Holland

Die Sidekicks & Angehörigen

  • James Buchanan „Bucky“ Barnes / Sebastian Stan
  • Scrapper 142 / Walküre / Tessa Thompson
  • Virginia “Pepper” Potts / Gwyneth Paltrow
  • Harold “Happy” Hogan / Jon Favreau
  • Laura Barton / Linda Cardellini
  • Edward “Ned” Leeds / Jacob Batalon
  • Sally Avril / Isabella Amara
  • Cindy Moon / Tiffany Espensen
  • Charles / Michael Barbieri
  • Tiny McKeever / Ethan Dizon
  • F.R.I.D.A.Y. / Kerry Condon
  • Maria Hill / Cobie Smulders

Marvel Studios‘ AVENGERS: INFINITY WAR..Hulkbuster..Photo: Film Frame..©Marvel Studios 2018

Die Magier

  • Dr. Stephen Strange / Benedict Cumberbatch
  • Wong / Benedict Wong

Team Wakanda

  • König T’Challa / Black Panther / Chadwick Boseman
  • Okoye / Danai Gurira
  • Shuri / Letitia Wright
  • M’Baku / Winston Duke
  • Ramonda / Angela Bassett
  • Ayo / Florence Kasumba

Marvel Studios‘ AVENGERS: INFINITY WAR..L to R: Doctor Strange (Benedict Cumberbatch) and Wong (Benedict Wong)..Photo: Film Frame..©Marvel Studios 2018

Die Guardians of the Galaxy

  • Peter Jason Quill / Star-Lord / Chris Pratt
  • Gamora / Zoe Saldana
  • Drax, der Zerstörer / Dave Bautista
  • Subjekt 89P13 / Rocket / Bradley Cooper
  • Groot / Vin Diesel
  • Kraglin Obfonteri / Sean Gunn
  • Nebula / Karen Gillian
  • Mantis / Pom Klementieff

Team Thanos “Black Order”

  • Thanos / Josh Brolin
  • Cull Obsidian / Terry Notary
  • Ebony Maw / Tom Vaughan-Lawlor
  • Corvus Glaive
  • Proxima Midnight

Marvel Studios‘ AVENGERS: INFINITY WAR..Tony Stark/Iron Man (Robert Downey Jr.) w/ Doctor Strange (Benedict Cumberbatch), Bruce Banner (Mark Ruffalo) and Wong (Benedict Wong) in the background L to R. ..Photo: Film Frame..©Marvel Studios 2018

Nicht sicher, welche Rolle

  • Tanaleer Tavan / Der Collector / Benicio del Toro
  • Loki Laufeyson / Tom Hiddleston
  • Jack Rollins (Hydra) / Callan Mulvey

Das sind 47 mehr oder weniger bekannte Gesichter auf einer Leinwand, in einem Film. Falls jemandem etwas Ähnliches in der Filmgeschichte einfällt – lasst es mich wissen.

Wie wir in den letzten Tagen bereits aus diversen Blogs erfahren durften, werden wahrscheinlich nicht all unsere Lieblingshelden das Ende des Infinity War lebendig erleben. Was zum Teil aber nicht bedeuten muss, dass wir einige davon nicht wieder sehen. Entweder sie werden wiedergeboren, weil sie zum Beispiel Halbgötter sind oder ein anderer Charakter wird ihren Platz einnehmen.

All N 2 gether now…

Marvel Studios‘ AVENGERS: INFINITY WAR..Falcon (Anthony Mackie) flying over Wakanda battlefield..Photo: Film Frame..©Marvel Studios 2018

Und wer die Comics kennt, der weiß, dass alle Kräfte im Kampf gegen Thanos, samt Infinity Gauntlet und alles Infinity Steine, benötigt werden und schnell eine wirkungsvolle Taktik her muss. Da müssen dann Halbgötter, Science-Bros, Magier und synthetische Lebensformen alles aus sich raus holen. Darüber hinaus ist noch nicht so recht bekannt, ob Marvel nicht doch noch den einen oder anderen Trumpf aus dem Ärmel plumpsen lässt.

Da ich, wie bereits in vorangegangenen Posts erklärt, sind meine Augen nicht immer in der Lage alles aus dem neuen Trailer genau zu erfassen. Es gibt da andere, wie zum Beispiel unser Freund Mr. Sunday Movies, die dazu eher geeignet sind und Frame für Frame unter die Lupe nehmen. Daher hier seine Eindrücke zum Trailer:

Beschreibung & Plakat

Dazu erhaltet Ihr nachfolgend den offiziellen Pressetext der Marvel Studios zu Avengers: Infinity War und könnt Euch das ebenfalls offizielle Filmplakat anschauen.

Die Regisseurs-Brüder Anthony und Joe Russo zeigten bereits mit „The Return of the First Avenger” und “The First Avenger: Civil War“, dass sie genau die Richtigen für bildgewaltiges Action-Kino sind. Mit AVENGERS: INFINITY WAR erschaffen sie erneut ein atemberaubendes Actionspektakel und einen weiteren wichtigen Meilenstein im Marvel Cinematic Universe. Nie zuvor war die Starpower größer: Robert Downey Jr. kehrt zurück in seiner legendären Rolle als Tony Stark/Iron Man und kämpft erneut Seite an Seite mit Chris Hemsworth als Thor, Mark Ruffalo als Bruce Banner/Hulk, Chris Evans als Steve Rogers/Captain America, Scarlett Johansson als Black Widow und Jeremy Renner als Hawkeye. Unterstützung erhalten sie von Tom Holland als Peter Parker/Spider-Man, Paul Rudd als Ant-Man, Chadwick Boseman als Black Panther und Paul Bettany als Vision sowie Anthony Mackie als Falcon, Don Cheadle als James Rhodes und Elizabeth Olsen als Scarlet Witch. Im intergalaktischen Kampf treffen sie erstmals auch auf Chris Pratt als Star-Lord, Zoe Saldana als Gamora, Dave Bautista als Drax und Benedikt Cumberbatch als Doktor Strange. In die Rolle des machtgierigen Thanos schlüpft Hollywoodstar Josh Brolin („Hail, Caesar!“, „Everest“), während Gwyneth Paltrow als Pepper Potts und Benicio del Torro als The Collector wieder zu sehen sind. Produzent von AVENGERS: INFINTITY WAR ist Mastermind Kevin Feige. Louis D’Esposito, Victoria Alonso, Michael Grillo und Stan Lee zeichnen als ausführende Produzenten verantwortlich, das Drehbuch stammt von Christopher Markus & Stephen McFeely.
(Marvel Studios, 2018)

Große schwarze Katze – Black Panther Review (Spoiler!)

Marvel Studios‘ BLACK PANTHER..Black Panther Conceptual Character and Costume Design Sketch..Costume Design and Art: Ryan Meinderding and VisDev Team..©Marvel Studios 2018

Gut, dass ich mir (unfreiwillig) etwas Zeit mit diesem Black Panther Review gelassen habe. Denn das musste ich erst einmal alles sacken lassen.

Ich versteh den Hype um den schwarzen Panther komplett. Er war der erste schwarze Held, in einer Zeit, wo sonst nur weiße Männer in Strumpfhosen rumgerannt sind. Da ich mich durch meinen musikalischen Background nicht von einer Sympathie für die schwarze Kultur lossagen kann und damit versuche locker easy umzugehen, kann ich es natürlich nachvollziehen, dass selbst die Eltern mancher schwarzer Kids in den Film gegangen sind.

Also da bin ich voll dabei. Marvel hat früh angefangen Minderheiten einzubinden und es mittlerweile, für mein Verständnis, ein wenig auf die Spitze getrieben. Aber das darf man denen nicht sagen, da werden die etwas anders.

Wie bereits erwähnt, Thor und Wolverine sind nun Mädchen, der Ghostrider hat einen angloamerikanischen Hintergrund, Spider-Man ist ebenfalls in manchen Publikationen schwarz und der Hulk ist nun ein asiatisches Wunderkind. Natürlich kann ich es nachvollziehen, dass man sich mit seinen Helden identifizieren kann, aber dazu komme ich später noch. Ich finde es gut, dass sich ethnische Minderheiten nun auch wiederfinden, verstehe nur nicht, wieso dafür bestehende Charaktere derart auseinandergepflückt werden. Aber, wie gesagt, das darf man denen nicht sagen.

Marvel Studios‘ BLACK PANTHER..Black Panther/T’Challa (Chadwick Boseman)..Ph: Film Frame..©Marvel Studios 2018

Wie im Titel bereits erwähnt- Ab hier kommen Spoiler – nicht lesen, wenn Ihr Black Panther noch nicht gesehen habt und überrascht werden wollt!

Nun aber zurück zu Black Panther. Mit einem vorgelagerten Rating bei Rotten Tomatoes von 100% – richtig gelesen, die Kritiker dürfen direkt nach den ersten Presse-Vorführungen bewerten – war ich sehr gespannt. War jedoch letztendlich auch etwas enttäuscht, was ich mir im Nachhinein jedoch auch erklären kann.

Zum einen habe ich außer Acht gelassen, dass da Filmkritiker bewerten und keine Comic-Fans. Somit haben die das einzelne Machwerk bewertet und nicht den Stellenwert des Films im Marvel Cinematic Universe (Earth-199999). Mich hingegen hat das Geschehen maximal verwirrt, denn als ich diese Bewertungen gelesen hatte, hatte ich mir große Vorstellungen gemacht, was darin wohl vor sich gehen wird.

Nehmen wir mal das davor und danach unter die Lupe. Die Storyline von Black Panther läuft kurz nach den Ereignissen von Captain America – Civil War ab und da ging in den Mid-Credits Folgendes vor sich.

Okay, also Captain America hat den Rest seines Teams befreit und ist dann mir Bucky zusammen nach Wakanda geflüchtet – AHA!

Und was sehen wir im Infinity War Trailer?

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Da verlangt Black Panther, dass man, dem mittlerweile in Schwarz rum rennenden und ohne Vibranium Schild tragenden, Cap ein Schild reicht.

Also bin ich davon ausgegangen, dass wenn Cap und Bucky vorher und nachher in Wakanda sind, dass man die nun auch in die Story einbaut – MÖÖÖÖÖÖP! Falsch! Bucky hat eine After-Credits Scene und das wars. War für mich etwas enttäuschend.

In Black Panther geht es eher um die Krönung von T’Challa, der Vorstellung Wakandas als El Dorado in Afrika und einem Feuerwerk an schwarzen Darstellern und deren Brillianz. Wenn man jedoch an eine übergeordnete Storyline zu den Abläufen auf Earth-199999 gedacht hat, war das etwas enttäuschend.

Ich will nicht sagen, dass das ein schlechter Film ist. Ganz im Gegenteil. Es ist nur so, dass ich mit was anderem gerechnet hätte und die Übermacht des Antagonisten als verstörend empfand. Da diese nur durch T’Challas Ehrgefühl entstanden ist – was ich hingegen wieder sehr gut nachempfinden kann.

Marvel Studios‘ BLACK PANTHER..Ph: Film Frame..©Marvel Studios 2018

Wie wird man eigentlich Übersetzer?

Außerdem habe ich mich einmal ganz kräftig über die Arbeit der Übersetzer geärgert, denn wie kann man denn bitte den Übertrag eines „What are Thoooooose?!“ Meme so derart in den Sand setzen? Da kann der Film aber nichts zu.

Darüber hinaus kann ich mich ja schon mit Asgard mehr als identifizieren und fand es daher sehr interessant zu sehen, wie man in Wakanda die Dinge so handhabt.

Ansonsten war das Ganze schon äußerst interessant. Wakanda Tech zu sehen ist überragend. Und das wird noch richtig interessant, bald gibt es nicht nur Stark Tech, sondern Wakanda Tech, Osborne Tech, Xavier Tech, usw. das wird noch eine sehr bunte Mischung in der Phase 4 des Marvel Cinematic Universe.

Marvel Studios‘ BLACK PANTHER
Steptown Conceptual Set Design by Hannah Beachler
Illustration: Till Nowak..

Was wäre wenn…?

Was mich wirklich lange beschäftigt hat, war die Idee, dass es in Afrika ein verstecktes Reich gibt, was eine fast unerschöpfliche Energiequelle hat. Laut Aussage von Claw (im Film übersetzt mit Klaue – was soll das denn wieder? Black Panther heißt Black Panther, aber Claw heißt nun Klaue? Ich will niemals einem Übersetzer begegnen. Da werd ich mich schon über Trousers / Hosen genug aufregen) soll Wakanda so viel Vibranium Vorkommen besitzen, dass sie schon seit Jahrzehnten schöpfen und nach wie vor nur an der Oberfläche kratzen. Wenn man nun beachtet, wie sehr sich schon um ein wenig Virbanium in der Form einer Axt geprügelt wurde und da fast alles aus Vibranium ist und durch Vibranium angetrieben wird, hat man eine ungefähre Ahnung, auf welchen Vorräten Wakanda da sitzt.

Und nun wird es interessant, denn im Film geht es von Anfang an um die Frage: Mit den Kenntnissen, die man in Wakanda hat, die Welt zu einem besseren Ort machen oder drauf sitzen bleiben und zusehen, wie alle sich wegen ein paar Ölvorkommen die Köpfe einschlagen?

T’Challas Vater hatte da eine andere Auffassung als T’Challa und so öffnet am Ende T’Challa auch das Wissen von Wakanda für den Rest der Welt. Was herablassend mit der Frage kommentiert wird, was ein paar Bauern und Hirten denn bitte für die Welt tun könnten.

Wenn wir uns das Ganze jetzt mal in unsere Welt denken, dann ist das ein einziger Mindfuck. Mal angenommen, dass wir hier zeitweise Menschen haben, die Angst darum haben, dass ihnen was weggenommen wird, wenn wir die jahrhundertelange Ausbeutung ein wenig abschwächen, indem wir das teilen mit anderen, meist unterdrückten Völkern lernen, würde ich glaube ich eine Woche durch Lachen, falls nun hier ein Wakanda aufpoppen würde und sagen würde: Wir haben die Lösung für all Eure Probleme und Ängste.

Ich würde sagen: NEIN! Behaltet es für Euch, ich hab mir jahrlang nun das Gejammer anhören müssen, jetzt will ich auch sehen, wie es zu Ende geht. Viel Spaß mit Eurem Vibranium, erschließt den Mars im Alleingang und schaut zu, wie die arroganten und ignoranten Kolonialnachkommen hier vor die Hunde gehen – EUCH zuliebe. Und nehmt ganz Afrika mit. Falls es möglich ist, sagt in Asgard kurz Bescheid, dass der kleine Thor aus Midgard abgeholt werden möchte.

So oft, wie ich in letzter Zeit lesen musste, dass Menschen sich beschweren, weil „der Staat sich nicht um sie kümmert“, fände ich es nicht okay zuzusehen, wie diejenigen nun Hilfe von den Leuten nehmen, die sie vorher vom Schlauchboot treten wollten. Das ist eben diese Ehrlosigkeit, die ich hier erlebe.

In was für einer Weicheierumgebung muss man eigentlich groß werden, dass man daran glaubt, die reine Existenz wäre schon recht genug errettet zu werden?! Tu etwas für Dein Leben und lass andere Leute in Ruhe oder noch besser, hilf ihnen! Anstatt nur auf Deinen Arsch zu achten und immer mehr zu fordern.

Ich schweife ab.

Marvel Studios‘ BLACK PANTHER..Black Panther/T’Challa (Chadwick Boseman)..Ph: Film Frame..©Marvel Studios 2018

Fazit

Somit war Black Panther am Ende eben doch der großartige Film, der einem versprochen wurde. Auch wenn mein kleines Comic-Nerd-Herz erst keine Erfüllung fand, so fand mein Gehirn nachher doch genug neue Fragen, um mich eine Zeit lang zu beschäftigen.

Was den Humor angeht, war ich von Taika Waititis Thor: Ragnarok ein wenig verwöhnt. Ich muss jetzt noch hin und wieder über Korgs Begegnung mit Loki lachen

Einmal musste ich schmunzeln, als Martin Freeman’s Agent Ross zu einem Teil der Leibgarde von Black Panther sagt, dass sie ihren Speer einfach in den Kofferraum legen soll.

Ansonsten war es sehr bildgewaltig. Wirklich tolle Eindrücke. Auch sonst kann man eine klare Entwicklung der Marvel Studios vom ersten Iron Man bis zu dieser letzten Veröffentlichung sehen.

Nun sind es noch knapp zwei Monate, bis zur Veröffentlichung von Avengers: Infinity War – ich denke das wird mein kleines Comic-Nerd-Herz wieder genug befeuern. Und solange kann ich mich nur für die schwarze Community über die positiven Kritiken und diese Einspielzahlen (361.000.000 $ am ersten Wochenende) freuen.

Außerdem habe ich die musikalische Untermalung sehr genossen, auch wenn ich nach wie vor nicht so richtig warm mit Kendrick (Lamar) werden will. Keine Ahnung warum, andere nehmen mich halt mehr mit. Ansonsten war der Soundtrack sehr gelungen und ich fand die Single mit SZA auch sehr nice.

Easter Eggs & Co.

Und da ich Black Panther in den Comics nur als Team-Up kennenlernen durfte (weil ich halt mehr Bezüge nach Asgard, zum Punisher oder Deadpool habe), überlasse ich es dem hoch geschätzten Mr. Sunday Movies Euch mit allen Infos zu Easter Eggs und alles weitere Drumherum zu beliefern:

Somit kann ich nur empfehlen noch ins Kino zu gehen, falls Ihr noch nicht drin wart. Aber wer liest sich schon eine Spoiler-Review durch und war noch nicht im Film?

Ansonsten wünsche ich much Fun. Es sei noch gesagt, dass Ihr etwas Zeit mitbringen müsst, ich war in einer Vorstellung um 14 Uhr – es ging ohne Werbung und Trailer direkt los und ich war um 16:30 Uhr  (nach den End-Credit-Scenes, jap, es sind zwei) wieder draußen. Also 2,5 Stunden Screentime.

Aber das bekommt Ihr schon hin.

Bis dahin, alles Gute!

Du triffst sie und sie stehen wieder auf – ich treff sie und sie bleiben unten. The Punisher Review

Das war eine gute Woche für mein kleines, dunkles Fanboy Herz. Der Punisher Serienstart UND ein Deadpool 2 Teaser \o/

Wie so ziemlich alles, was Marvel derzeit (im Kino und bei Netflix) kicked, ist es großartig. Nicht nur das. Wenn man den chronisch übel gelaunten Antiheld mit dem Hang zur Waffengewalt liebt, ist es ein Meisterwerk. Für mich noch weit vor der ersten Daredevil Staffel.

Klar, das war der Auftakt der Netflix-Marvel Storyline, aber was da in den 13 Punisher Folgen abgeht, ist unfassbar gut. Dazu muss man immer beachten, dass alles was dort passiert im gleichen Universum und zur gleichen Zeit passiert, wie das was bei den Avengers im Kino gerade vor sich geht. Es bleibt also die Hoffnung, dass wir zumindest beim vierten Avengers Kinofilm ein paar der Charaktere von Netflix auch auf der Kino Leinwand sehen.

Auch wenn der Punisher bei anderen Helden ungefähr so beliebt ist wie ein chinesischer Koch in Entenhausen oder ich im Allgemeinen.

Kommen wir nun mal zur Sache. Und daher vorher hier der obligatorische…

SPOILERALARM!

Wer die erste Staffel vom Punisher noch nicht gesehen hat, der sollte nun woanders lesen.

Was mich gefreut hat? Alles, was man hören wollte, hat man gehört: Micro, Billy Russo, der Battle Van, die Gnuccis, hervorragend. Ich muss gestehen, dass ich die frühe Version des Punishers (Amazing Spider-Man 129) ein wenig affig fand. Allgemein die 80er und die frühen 90er war ich sowieso zu jung für sowas.

Ich steh auf die neuen Storylines und die gibt’s nun in feinen Häppchen, samt sehr guter Schauspieler und mit aktuellen Ereignissen serviert.

Wieso wurde die Serie verschoben?

Man muss dazu sagen, dass die Serie um fast anderthalb Monate verschoben wurde, wegen des Anschlags in Las Vegas. Erst dachte ich mir: Hm, okay. Da kommt der Punisher wahrscheinlich grad nicht bei jedem gut. Nun haben wir aber in der Staffel auch eine Szene mit einem bewaffneten Überfall, kurzer Geiselnahme und Bombendrohung in einem Hotel. Und das kam nicht in den letzten anderthalb Monaten plötzlich dazu. Dafür war der Bombenleger schon zu früh in der Geschichte verwoben. Und da muss (selbst ich, mit einem Humor schwärzer als die Mitesser Deiner wohlbeleibten Mutter) sagen, dass das too much gewesen wäre zu der Zeit. Blöd wegen der Wartezeit, aber voll in Ordnung.

Und dieses Ereignis fand auch nur statt wegen eines Gesprächs Pro/Contra Waffengesetze. Doch neben „hausgemachtem“ Terror gibt es auch noch Themen wie Kriegstraumata und Bewältigung der Veteranen, die diese Serie nicht nur zu einem Ballerspektakel macht.

Ich fand es sowieso sehr gut, dass Frank nicht als kugelsicherer, um sich schießender Verrückter dargestellt wird, sondern als das, was er ist. Ein Mann, dem alles, was er jemals hatte und mochte genommen wurde und der nun Jagd auf Verbrecher macht. Der trotzdem Gefühle hat, trotzdem gekränkt werden kann und trotzdem für jemanden da sein kann.

In der zweiten Daredevil Staffel hat er ja bereits eine Menge Punches weggesteckt, diesmal lernen wir, dass ein Frank Castle nicht Kugel- oder Pfeilsicher ist. Was auch der maßgebliche Zweck des Battle Vans ist. Denn viel zu oft, wenn Frank in den Büchern von Einsätzen kommt, kann er weder stehen, noch gehen und so zieht ihn auch in dieser Serie Micro schwerst verwundet aus einem Wald und legt ihn auf die Ladefläche des Battle Vans. Klar, der ist natürlich auch dafür da, weil ein M134 unter dem Arm auf dauer kaputte Gelenke macht. Auch wenn wir bisher nichts von dem guten Stück (bis auf Plakaten für Daredevil Season 2) sehen durften.

Who the F### is?!

Wer sind die Gnuccis? Das ist ein Mafia Klan unter der Leitung von Ma Gnucci, einer alten Schreckschraube, die in den Büchern irgendwann im Brooklyn Zoo drauf geht. In der Serie sieht man nur in der ersten Folge ein paar ihrer Clowns.

Und wer ist Billy Russo? Wer Punisher: Warzone gesehen hat, der kennt Billy Russo bereits. Denn die Geschichte des Billy Russos ist eine Geschichte voller Missverständnisse. Mal fällt er in eine Maschine, die Altglas zu Splittern macht, mal knallt Frank sein Gesicht durch Panzerglas. in dem Fall endet das schöne Gesicht des schönen Billy im Spiegelglas des Karussels im Central Park, an dem Frank’s Familie getötet wurde. Aber eins bleibt immer gleich: Frank macht das Gesicht des schönen Billy kaputt und geboren wird: Jigsaw. Neben Bullseye und Ma Gnucci DER Main Punisher Villain. Somit wäre es fast blöd keine zweite Staffel vorzubereiten.

X-Men bald unter den Avengers?

Obwohl sich derzeit ja eine böse Marvel-Rechte-Gewitterwolke zusammenbraut. Disney hat den Marvel Vertrag mit Netflix gekündigt und ab 2018 wird es wahrscheinlich keine Marvel Serien mehr auf Netflix geben. Dafür plant Disney einen eigenen Streamingdienst. Wenn man beachtet, dass Disney die Rechte von Marvel UND Star Wars hat und schon lange Gerüchte über Live-Action Star Wars Serien „im Dark Web“ kursieren, kann das dennoch interessant werden. Schade für Netflix, denn die müssen sich jetzt fix was ausdenken, derzeit sind alle (bis auf einen der alten Teile und Rogue One) Teile von Star Wars online, bis vor Kurzem waren noch Ant-Man und Avengers: Age of Ultron online, doch von Civil War fehlt nach wie vor jede Spur, wahrscheinlich wegen der geliehenen Rechte von Spider-Man.

Und darüber hinaus soll es Verhandlungen zwischen Fox und Disney geben, denn Fox hat bekanntlich noch die Rechte der X-Men, der Fantastischen Vier, Deadpool, Silver Surfer und, und , und. Im besten Fall haben wir bald Wolverine, Thor, das Ding, Silver Surfer, Rocket Racoon und Deadpool im Kino Seite an Seite. Ich bekomm jetzt schon ein feuchtes Höschen.

Alles in allem, bin ich jedoch so begeistert vom Punisher, dass ich seit letztem Freitag nicht gechecked habe, was Neues hochgeladen wurde. Seit dem 17.11.2017 9:05 Uhr läuft hier der Punisher (oder CNN).

Und dann er so…

Das erste Mal lachen musste ich, als die Bedienung zu ihm sagte „Wir haben hier eigentlich keine Hipster.“ und er: Na dann wird’s aber Zeit!

Und auch sonst sind die Dialoge gelungen, hier ein paar Beispiele:

 

Karen: Versuchst Du den Hipster-Look?

Frank: Ja, vielleicht mach ich mir als nächstes so einen Männer-Dutt. Denkst Du ich bin der Typ dafür?

 

Turk: Die Griechen haben mich abgezogen! Nicht verwunderlich, wenn man Turk heißt.

 

Micro: Da liegt ein Toter in einer Schubkarre da draußen.

Frank: Das war ich nicht.

Micro: Warst Du das denn?

Frank: Ich war das, weil die das da waren.

 

Micro: Hast Du mich geschlagen?

Frank: Nur ein Mal.

 

Frank: Ich steh nicht wirklich auf HipHop. Aber WU TANG – das ist abgefahrener Scheiß!

 

*Micro übergibt Frank eine typische Armee-Fertigmahlzeit und nimmt sich ein Sandwich*

Frank: Woher hast Du das?!

Micro: Ich hab’s gemacht.

Frank: Wie, Du hast es gemacht? Hast Du mir eins gemacht?

Micro: Nein. Es war doch alles im Kühlschrank. Ich dachte Du magst dieses Zeug.

In Frank’s iTunes

Auch wenn in der ganzen Staffel (13 Folgen á 50 Minuten) nur 7 Musiktitel zu finden waren, möchte ich Euch dennoch den Sondtrack nicht vorenthalten:

Und zum Schluß bekommt Ihr noch den NeganNagelNeuen Teaser Trailer zu Deadpool 2 (Namensänderung bei Facebook steht schon auf der ToDo-Liste):

 

I am Groot?!

Sie kennen Groot? Dieses gefühlt fünf Meter hohe Wesen aus Guardians of the Galaxy?

Wer den ersten Teil aufmerksam verfolgt hat weiß, dass Groot nun keine 5 Meter mehr groß ist, sondern locker in jeder Dildoumverpackung Platz findet. Beachtlich ist jedoch, dass der Typ im Team, der im ersten Teil noch die Herzrhythmen der fiesesten Aliens von Raum und Zeit erhöht hat, im nächsten Teil wahrscheinlich im Sturm die Herzen der Damen- und Kinderwelt erobern wird.

Wieso?

Zieht Euch den neuesten Teaser Trailer rein.